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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Die Torre dell'Elefante im Castello
>> Die Via Roma am Hafen
>> Das Antico Caffé in der Piazza

>> Costituzione

>> Der botanische Garten

>> Das Archäologische Museum
>> Das Eisenbahnmuseum
>> Die Galleria Comunale d'Arte
>> Die Pinacoteca Nazionale
>> Stadtbesichtigung mit der kleinen Bahn
>> Das Fest des Sant'Efisio
>> Der Poetto-Strand
>> Technische Hilfen für behinderte
>> Menschen


Bed & Breakfast :
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Wie heisst das auf Italienisch?
Anfiteatro - Amphitheater
Pietre - Steine
Rovine -
Ruinen
Età Imperiale - Kaiserzeit
Vicolo - Gasse
Palco - Bühne



Wichtige Adressen:
Sovrintendenza Archeologica
Vertretung in archäologischen
Angelegenheiten
09100 Cagliari
Tel.: ++39/070/668501
Das römische Amphitheater

Zu der hochgelegenen Viale Buoncammino, die durch ihre Pinienbepflanzung sehr hübsch anzusehen ist , fahren die Busse der Linie "8" von der Innenstadt aus. Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick über den Hafen und die City von Cagliari.


Die neue umstrittene Holzverkleidung des Amphitheaters

Geht man bergab durch die Viale Sant'Ignazio, kommt man an dem wichtigsten Monument Sardiniens, dem Amphitheater vorbei. Ursprünglich in elliptischer Form angelegt, erlebte es seine Blütezeit während der Kaiserzeit. Später, vom Mittelalter bis zur spanischen Epoche, blieb das Theater wild und verträumt jahrelang ungenutzt, bis es 1866 gesäubert und restauriert wurde.

Im Sommer werden hier alljährlich Opern, Konzerte und Theaterstücke aufgeführt. Das Bauwerk aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus, welches alters- und witterungsbedingt immer mehr zerfällt, wird zur Zeit durch Anbauten aus Holz erweitert, damit bei den dort stattfindenen Musik- und Theaterveranstaltungen dieses Jahr mehr Zuschauer Platz finden können.

Die Einwohner Cagliaris sind sehr über diese "Schandtat" empört, weshalb man von den Einheimischen des öfteren vor dem Bauwerk schon mal mit der Frage "Ti piace?" ("Gefällt Dir das?") angesprochen wird. Der Umbau, der mit gewöhnlichem und nicht sehr wetterfesten Fichtenholz vollzogen wurde, kostete die Stadt etwa fünf Millionen Mark. Einheimische sagen scherzeshalber, dass der Bürgermeister zu dem Zeitpunkt als er das Bauvorhaben genehmigte, einen Freund gehabt haben muss, der im Besitz eines Holzunternehmens ist. Allgemein sprechen viele Cagliaritaner mittlerweile von ihrem Theater schon als Ex-Amphitheater.

Christian Henning


 

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