Unser Tipp:
Immer
wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
Blick
von der Burg auf die Küste
Wie
heißt das auf Italienisch?
Castello
- Burg
Fava - Saubohne
Medioevo - Mittelalter
Panorama - Ausblick
Centro storico - Altstadt
Torre - Turm
Scala - Treppe
Spiaggia - Strand
Gita - Ausflug
www.ferien-in-sardinien.com
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Der
Wachturm des "Castello della Fava"
Info: Associazione
Culturale TURULIA
Via Marconi s.n. - 08020 Posada
Mobil: +39/347/4801421
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Enge, verwinkelte Gassen, Treppen, Natursteinhäuser und eine
weißgetünchte Kirche - die Altstadt Posadas ist ein Fleck
wie aus dem Bilderbuch. Umgeben von einer Schwemmlandebene mit grünen
Weiden, Zitronenbäumen und Kakteen, schlängelt sie sich
um einen grün bewachsenen Kalksteinkamm. Gekrönt wird
der idyllische Anblick von dem "Castello della Fava" -
eben der Saubohnenburg.
Wer hierher verschlagen wird, fühlt sich in eine andere Zeit
versetzt. Dem mittelalterlichen Flair und der dörflichen Stille
kann sich niemand entziehen. Wen wundert es da, dass das Dorf heftigst
umkämpft wurde. Erbaut im 12. Jahrhundert von der Herrschern
der Gallura, gelangte es
später in den Besitz des Fürstentums Arborea,
bis es schließlich Eigentum der Aragonier wurde. Die Karthager
wiederum behaupteten Posada als Kolonie Feronias. Das Castello,
nunmehr ein quadratischer Turm, ist von der Altstadt, über
eine Treppe zu erreichen. Von dort aus bietet sich ein gigantischer
Ausblick.

Das
"Castello della Fava" in Posada
Über die kuriose Namensgebung der Burg spekulieren die verschiedensten
Sagen. So sollen arabische Piraten, die das Castello zu belagern
suchten, im Moment des Angriffs mit Bohnen beworfen worden sein.
Sie nahmen daher an, die Einwohner würden heimlich versorgt
und resignierten. Einer anderen Sage zu Folge, gaben die Einwohner
Posadas einer Brieftaube eine Bohne mit der Nachricht, sie hätten
noch genug Vorräte, zu fressen und schickten sie auf den Weg.
Die Feinde fingen die Taube und schlachteten sie. Als sie die Bohne
mit der Nachricht entdeckten, sahen sie ihre Pläne vernichtet.
Ob und was man nun glaubt, sei jedem selbst überlassen.
Doch nicht nur alte Gemäuer, sondern auch die schönen
Strände der Umgebung locken in das 2200-Seelen-Städtchen,
etwa 20 km südlich von San
Teodoro. In der Nähe Posadas, etwa 9 Kilometer westlich,
ist ein künstlicher See, inmitten von Kiefernwäldern beliebtes
Ausflugsziel.
Text: Stefan Pluschkat
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