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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

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Posada: Blick von der Saubohnen-Burg auf die Küste
Blick von der Burg auf die Küste

Wie heißt das auf Italienisch?
Castello - Burg
Fava - Saubohne
Medioevo - Mittelalter
Panorama - Ausblick
Centro storico - Altstadt
Torre - Turm
Scala - Treppe
Spiaggia - Strand
Gita - Ausflug

Unterkünfte in der Baronia:
Ferienhäuser in La Caletta
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Unser Tipp für Orosei:

4-Sterne-Hotel Anticos Palathos



Auf dem Das "Castello della Fava" in Posada Foto Sardinien Posada
Der Wachturm des "Castello della Fava"


Posada und die Burg der Saubohne

Enge, verwinkelte Gassen, Treppen, Natursteinhäuser und eine weißgetünchte Kirche - die Altstadt Posadas ist ein Fleck wie aus dem Bilderbuch. Umgeben von einer Schwemmlandebene mit grünen Weiden, Zitronenbäumen und Kakteen, schlängelt sie sich um einen grün bewachsenen Kalksteinkamm. Gekrönt wird der idyllische Anblick von dem "Castello della Fava" - eben der Saubohnenburg.
Wer hierher verschlagen wird, fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Dem mittelalterlichen Flair und der dörflichen Stille kann sich niemand entziehen. Wen wundert es da, dass das Dorf heftigst umkämpft wurde. Erbaut im 12. Jahrhundert von der Herrschern der Gallura, gelangte es später in den Besitz des Fürstentums Arborea, bis es schließlich Eigentum der Aragonier wurde. Die Karthager wiederum behaupteten Posada als Kolonie Feronias. Das Castello, nunmehr ein quadratischer Turm, ist von der Altstadt, über eine Treppe zu erreichen. Von dort aus bietet sich ein gigantischer Ausblick.


Das "Castello della Fava" in Posada Sardinien Baronia Foto Posada
Das "Castello della Fava" in Posada

Über die kuriose Namensgebung der Burg spekulieren die verschiedensten Sagen. So sollen arabische Piraten, die das Castello zu belagern suchten, im Moment des Angriffs mit Bohnen beworfen worden sein. Sie nahmen daher an, die Einwohner würden heimlich versorgt und resignierten. Einer anderen Sage zu Folge, gaben die Einwohner Posadas einer Brieftaube eine Bohne mit der Nachricht, sie hätten noch genug Vorräte, zu fressen und schickten sie auf den Weg. Die Feinde fingen die Taube und schlachteten sie. Als sie die Bohne mit der Nachricht entdeckten, sahen sie ihre Pläne vernichtet. Ob und was man nun glaubt, sei jedem selbst überlassen.


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Doch nicht nur alte Gemäuer, sondern auch die schönen Strände der Umgebung locken in das 2200-Seelen-Städtchen, etwa 20 km südlich von San Teodoro. In der Nähe Posadas, etwa 9 Kilometer westlich, ist ein künstlicher See, inmitten von Kiefernwäldern beliebtes Ausflugsziel.


Text: Stefan Pluschkat

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