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Die
Kapelle Sas Animas aus dem 18. Jahrhundert
Wie
heißt das auf Italienisch?
Chiesa
- Kirche
Castello - Schloss
Prigione - Gefängnis
Pallazzo Vecchio - Herrenhaus
Museo - Museum
Torre - Turm
Spiaggia - Strand

Im
Hintergrund die "Prigione Vecchia", ein vermutlich während
der Pisanischen Epoche erbautes Schloss, das ab 1449 und bis ins 19.
Jahrhundert als Gefängnis diente.
Das
Museo Guiso ist einem der Palathos Vezzos untergebracht.
Öffnungszeiten:
Mai bis Juni Di., Fr., Sa., So. 9.30 - 12.30 und 16.30 - 19.30;
Juli, August und September Di. bis So. 9.30 - 12.30 und 17.00 bis
22.00 Uhr. Montags geschlossen
Info: Pro Loco
di Orosei
Tel.: +39/0784/998367
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Im Schatten von Cala Gonone wird das 5000-Seelen-Dorf Orosei
oft vernachlässigt. Dabei ist die nur knapp 40 km von der Provinzhauptstadt
Nuoro entfernt liegende
Kleinstadt an der Cedrino-Mündung eine der Schönsten in
der Baronia. Ein Rundgang durch die Altstadt und ein Besuch der
dreizehn bedeutenden Kirchen machen einen Badeurlaub an den hellen
Sandstränden auch kulturell interessant.
Der historische Rundgang durch die Gassen zu den mittelalterlichen
und barocken Bauten beginnt an der zentralen Piazza del Popolo und
endet an der Piazza delle Poste. Wer ihn geht, kann die barocke
Pfarrkirche San Giacomo Apostolo, die benachbarte Kapelle Santa
Croce aus dem 18. Jahrhundert, das kleine barocke Oratorium del
Rosario und die Kapelle Sas Animas aus dem 18. Jahrhundert bewundern.
Die
barocke Pfarrkirche San Giacomo Apostolo und die benachbarte Kapelle
Santa Croce aus dem 18. Jahrhundert
Das Herz der Altstadt ist die Kirche Sant’Antonio Abate mit dem
dazu gehörigen Krankenhaus. Auf dem Kirchplatz stehen ein Brunnen
und der pisanische Wachturm Sant’Antonio. In der Einfriedung liegen
mehrere Pilgerhütten. Von der ursprünglichen Anlage sind
nur noch Teile der Seitenwände erhalten.
An der Piazzetta delle Anime steht „Sa Preione Vezza“ ein mittelalterliches
Schloss, das ab 1449 und bis ins 19. Jahrhundert als Gefängnis
diente. In der Nähe des Schlosses liegen die Pallathos Vezzos,
viele zum Teil liebevoll restaurierte alte Herrenhäuser. In
einem vom Ihnen, der Caserma Vezza, ist heute das Guiso-Museum mit
der privaten Sammlung des Adeligen Don Giovanni Guiso untergebracht.
Zu sehen gibt es Puppentheater aus dem 18. bis 21. Jahrhundert,
Gemälde, kostbare Bücher, Trachten, Kleider und andere
Kunstobjekte.
Kurz vor der Eröffnung stehen auch die historischen Räume
des ehemaligen Palazzo Rettorale "Su Probanu" (das ehemalige
Lehrerhaus), die der Gemeinde und dem Konsortium des Literaturparks
Grazia Deledda für Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen
zur Verfügung stehen sollen.
Nördlich von Orosei, in der Nähe der Flussmündung
steht auf der linken Uferseite des Cedrino die Landkirche Santa
Maria ‘e Mare aus dem 12. Jahrhundert. Hier findet alljährlich
am letzten Sonntag im Mai eine feierliche Bootsprozession zu Ehren
der Heiligen statt.
Aus der Zeit der Nuraghen-Kultur stammen die Ruinen des Nuraghen-Dorfes
Sa Linnarta südlich von Orosei. Die knapp drei Hektar große
Anlage befindet sich am Rand eines Basalthochplateaus inmitten einer
faszinierender Landschaft. In 145 Metern Höhe thronen ein Mittelturm,
zwei Seitentürme, die Reste einiger Hütten, zwei Mauerringe
und ein nur wenige Meter entfernt liegender Brunnentempel.
Text und Fotos: Andrea Behrmann
Letzte Änderung: 14. Oktober 2005
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