Immer wieder Sardinien! Was gibt es
Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

Westlich
der von Felsvorsprüngen geschützten fünf Badebuchten,
schließt sich eine Hügelkette mit rosa schimmernder Granitlandschaft
(Monte Urcatu 125m und Monte Biderrosa 176m) an
Biderosa ist ein großräumiges Schutzgebiete mit landschaftlichen
Vorzügen, das zu Erholung und Ruhe einlädt
Wie heißt
das auf Italienisch?
Stagno
- Lagunensee
Spiaggia - Strand
Cala - Bucht
Sabbia - Sand
Rocce - Felsen
Pineta - Pinienhain
Parco naturale - Naturpark
Oasi protetta - Schutzgebiet

Am
zweiten Strandabschnitt (Oasi n.2) gibt es eine Bar mit Getränkeverkauf
und schattige Picknickplätze unter Pinien

Im Stagno Sa Curcurica (Sardisch für Teichhuhn) nisten und überwintern
zahlreiche auch seltene Vogelarten

Die reizvolle Naturlandschaft bietet reichlich Wege für Naturfreunde
sowie für Sportaktive Radler und Wanderer
Info und Vorbestellung:
Jumpa snc
Via Garibaldi 14 - Orosei
Tel.: +39/348/8857423
Web: www.jumpa.it
Öffnungszeiten:
8.00 bis 19.00 Uhr
Einlass mit dem
Fahrzeug: 8.00 bis 13.00 Uhr
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Im Golf von Orosei, zwischen der Cala
Ginepro und dem Strand von Berchida liegt der ca. 530 Hektar
große Naturpark Biderosa. Die Hügel, die Täler und
die naturbelassenen Strände sind von einer unvergleichlichen
Schönheit und bieten das ganze Jahr über, insbesondere
für Aktiv-Urlauber viele reizvolle Ziele.
Singzikaden, überall Singzikaden. Erst auf der holprigen Schotterpiste
zum Stagno Sa Curcurica. Dann im Gesträuch der stark duftenden
Mittelmeer-Macchia und schließlich auch in den puderzuckerweißen
Dünen der Strände. Sie sind zuständig für die
akustische Untermalung im Naturpark und tun alle, was wärmeliebende
Zikaden am liebsten tun: Den knorrigen und schattenspendenden Bäumen
den Saft aus der Rinde saugen.
Der Naturpark Biderosa, im Gemeindegebiet
von Orosei, gilt als einer der schönsten Erholungs- und Badeplätze
im Nordosten von Sardinien
Neben zirpenden Zikaden, rosaschimmernden Granithügeln, tiefblauen
Lagunenseen, schmalen Schotterwegen, steilen Radfahrwegen und atemberaubenden
Ausblicken auf den Golf von Orosei, hat der Naturpark auch fünf
spektakuläre Strandabschnitte zu bieten. Keine vegetationslosen
Flachstrände mit zur Hochsaison dröhnenden Touristen,
sondern pflanzenbewachsene Dünenlandschaften mit weichem, puderzuckerfeinen,
weißen Sand und einer begrenzten Anzahl an Badegästen.
„Um im Naturpark Biderosa die Interessen des Naturschutzes zu wahren,
werden pro Tag nur 120 Fahrzeuge eingelassen”, erklärt Gianluca
Saba, der für die Verwaltung der großen Parkfläche
verantwortlich ist. „Das fördert eine nachhaltige Form des
Tourismus und ist von der Gemeinde
Orosei in Zusammenarbeit mit der Forstbehörde und Region
Sardinien beschlossen worden“, erzählt er weiter.

Um die Strände und den Küstenstrich
im Naturpark zu schützen sind pro Tag nur eine begrenzte Anzahl
an Fahrzeugen zugelassen
Der Weg zu den einzelnen, durchnummerierten Strandabschnitten führt
über eine enge Schotterpiste an den Lagunenseen Sa Curcurica
und Biderosa entlang sowie um den 125 Meter hohen Monte Urcatu herum.
Am Ende des knapp 7 Kilometer langen Weges liegt der letzte Strandabschnitt.
Wie alle Anderen werden auch seine weißen, mit wilden Lilien
bewachsenen Sanddünen von Wacholderbäumen und Pinien eingerahmt.
Wie hingewürfelt im leuchtend türkisblauen Wasser ein
paar rosafarbene Felsen, die im warmen Licht der Abendsonne schimmern
als wären sie in Gold getaucht. Die Luft schmeckt salzig und
außer dem Gerassel der Zikaden und dem leichten Wellengang
ist kaum ein Geräusch zu hören. „In Biderosa kann man
sich auf die Natur konzentrieren“, sagt Giancarlo.
Karte Naturpark Biderosa: Die gelbe
Linie darf mit dem Fahrzeug befahren werden, die rote Linie mit
dem Fahrrad und die gestrichelte Linie darf nur zu Fuß begangen
werden. Copyright Karte: Jumpa snc
In der Tat schaffen die unterschiedlichen Landschaften des Schutzgebietes
einen bedeutenden Lebensraum für Flora und Fauna: Neben Kormoranen,
Stelzenläufern und Seidenreihern nisten und überwintern
in den Lagunensees auch Flamingos. Der salzhaltige Sandboden und
das Gehölz ist hingegen mit Wachholderbäumen, Pinien,
wilden Lilien, Zwergpalmen, Myrthen-Sträuchern aber auch Eukalyptusbäumen
und anderen stacheligen Pflanzen der Mittelmeer-Macchia bestanden.
Auch für sportaktive Wanderer und Radfahrer bietet die reizvolle
Naturparklandschaft reichlich Wege. Wer beispielsweise den Monte
Urcatu oder den Monte Biderosa zu Fuß oder per Rad erkundet,
wird mit einem herrlichen Blick auf den Golf sowie die Küste
von Berchida bis zur Cala Liberotto
belohnt.
Achtung:
Der Naturpark steht unter Aufsicht der Forstbehörde. Zum Schutz
der Naturlandschaft ist pro Tag nur eine begrenzte Anzahl an Fahrzeugen
zugelassen. Der Einlass ist kostenpflichtig. Zur Saison ist eine
Anmeldung wegen der begrenzten Anzahl von Plätzen empfehlenswert.
Für Fußgänger und Radfahrer ist der Einlass nicht
begrenzt.
Anfahrt:
Von Orosei ist der Naturpark Cantiere Biderosa
über die Staatsstraße 125 zu erreichen. Kurz hinter Sos
Alinos und Cala Ginepro, auf der Höhe des Kilometersteins 236,800,
rechts abbiegen und der Ausschilderung folgen.
Baronia - Zwischen Traum und Wirklichkeit auf einer größeren Karte anzeigen
Text: Andrea Behrmann, Fotos: Paolo Succu
Letzte Änderung: 06. August 2009
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