Unser Tipp:
Immer
wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
Lago
del Cedrino
Wie heißt das auf Italienisch?
Lago
- See
Acqua - Wasser
Ponte - Brücke
Monte - Berg
Grotta - Grotte
Ruscello - Bach
Desiderio - Wunsch
Moneta - Münze
Natura - Natur
Info: Pro Loco
Via Lamarmora 183 - 08022 Dorgali
Tel.:
+39/0784/96243
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Ein See mit blaugrünem Wasser, eingerahmt von Macchia, Oleander
und Felsen, vor der Kulisse imposanter Berge - wer jetzt ein Fortsetzung
der Filmsünde "Die blaue Lagune" befürchtet,
darf beruhigt werden, denn die Rede ist vom "Lago del Cedrino",
wenige Kilometer westlich von Dorgali. Eine Brücke führt
über den See und ermöglicht einen Blick über das
traumhafte Panorama. Wer nicht nur staunen möchte, kann den
See für eine Kanutour nutzen. Auch die Umgebung ist reizvoll.
Nicht weit entfernt befindet sich die Quelle von San Giovanni. Aus
einer Grotte entspringt ein Bach, der einem gigantischem Aquarium
gleicht, so klar ist das Wasser. Weiden spenden Schatten und auf
dem Steinbänken kann man sich herrlich entspannen.

Der
"Lago del Cedrino"
Wer einen Besuch plant, sollte nicht vergessen einen Wunschzettel
bereitzulegen. Ähnlich der "Fontana di Trevi" in
Rom, wird auch hier der Brauch gepflegt, eine Münze ins kühle
Nass zu werfen, in der Hoffnung, dass ein Wunsch erfüllt wird.
Hobby-Archäologen auf der Suche nach Nuraghen, sollten dem
Nuraghen-Dorf "Serra
Orrios" einen Besuch abstatten. Es umfasst 70 Rundhäuser
und ist eines der am besten erhaltenen Nuraghen-Siedlungen Sardiniens.
Zentrum der Häusergruppen bilden große Plätze mit
Brunnen. In "Serra Orrios" wurden einige der wichtigsten
Exponate aufgestöbert, die heute im "Museo Archeologico"
von Dorgali ausgestellt sind. Wer in der Gegend unterwegs ist, sollte
auf die Hinweisschilder achten: Einige machen auf andere kleine
Nuraghen aufmerksam.
Sehenswert ist auch die Grotta Ispinigoli bei Dorgali. Blickfang
der erst Anfang der 1970er-Jahre für Besucher erschlossenen
Tropfsteinhöhle sind nicht nur die vielen Stalagtiten, sondern
eine 38 Meter hohe Stalagmite – die höchste Europas. Führungen
finden im Sommer stündlich von 9:00 - 12:00 Uhr und von 15:00
bis 17:00 Uhr statt. Es lohnt, sich einmal ins Innere der Ostküste
vorzuwagen, denn Mutter Natur hat hier wahre Wunder vollbracht.
Text: Stefan Pluschkat
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