Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele
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"Tzia Antonietta" ging noch zu Fuß nach Tiana
Die Wildnis nebenan
Torrone - Honignougat
Noccioline - Haselnüsse
Castagne - Kastanien
Montagna - Berge
Bosco - Wald
Fontana - Brunnen
Poeta - Dichter
Rione - Stadtteil
Info: Comune
Viale della Regione - Tonara
Tel.: +39/0784/63823
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Die Frauen haben
alles im Blick. In Trachten gehüllt überwachen sie das
Gedränge um den großen Kupfertopf, in der Absicht den
"Torrone"
vor Gefahren zu schützen. Beste Einblicke werden den Besuchern
da geboten - hier kann man nämlich den Geheimnissen des antiken
Verfahrens zur Herstellung
von Honignougat auf die Spur kommen. Aber auch Handwerkliches
wie die für Tonara so typischen Schafs-
und Kuhglocken werden dann gezeigt. Die jährlich am Ostermontag
stattfindende "Sagra del Torrone" ist eine der erfolgreichsten
Veranstaltungen der Barbagia. Doch nicht nur als Honignougat-Dorf
ist Tonara berühmt: Die "Sagra 2002" war zum Beispiel
von der Feier zum hundertjährigen Todestag des aus dem Bergdorf
stammenden Dichters Peppino Mereu geprägt.
Die "Fontana
di Galusé" im Stadtteil von Arasulé
Video Clip Herstellung
von Torrone
Der 1872 geborene
und früh verstorbene Peppino war ein zu Lebzeiten verkannter
Versemacher. Seine Lyrik erhebt sich in sanften Tönen, um dann
mit Schärfe gegen die Herrschenden aufzubegehren: Als umstritten
und provokatorisch galt sie deshalb. Ihn, erklärt Antonietta,
der zu seiner Zeit nicht nur das Schöne und Wohlgefällige
beschrieb, hat man deshalb für irre gehalten. Heute wird der
damals wütende Peppino hingegen verehrt. Pünktlich zu
den Festtagen werden seine Verse zu Liedern, die in "canti
a tenore" und "su ballu tundu" gesungen werden. Ein
häufig wiederkehrendes Motiv ist der Quellwasserbrunnen. Insgesamt
neun Brunnen zählt Tonara nämlich. Doch nur eine "Fontana"
ist seine Auserwählte: Die "Fontana di Galusé".
Der Legende nach, wird derjenige der von dem Wasser trinkt wahnsinnig.
Peppino ahnte da noch nicht, welche Ablehnung ihn erwartete.
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