Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Das Bergdorf Fonni
>> Der Naturpark Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada und dem Bruncu
Spina
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Karnevalsauftakt
in Mamoiada
>> Der einst älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Orani - Kunst & Kultur im Bergbaustädtchen
>> Karneval in Ottana - Boes, Merdules &
Sa Filonzana
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Su Gologone & der
Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali: Kunsthandwerk und Supramonte
>> Cala Gonone - das Seebad von Dorgali
>> Wanderung
von Cala Gonone nach Cala Luna >> Nuraghe Mannu bei Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Romanzesu:
Nuraghendorf bei Bitti
>> Grotta del Bue Marino
>> Die Grotte von Ispinigoli bei Dorgali
>> Paddeltour auf dem Lago del Cedrino
>> Die schönsten Badeziele
Tzia
Antonietta wurde 1926 in einem der drei historischen Ortsteile Tonaras
geboren, in Toneri
Torrone - Honignougat
Montagna - Berge
Bosco - Wald
Fontana - Brunnen
Poeta - Dichter
Rione - Stadtteil
Comune
di Tonara
Viale della Regione 2
E-Mail: info@comunetonara.org
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In Tonara, dem 2400-Seelen-Dorf zu Füßen des Monte Muggianeddu,
haben die Frauen während der alljährlich stattfindenden
Sagra del Torrone alles im Blick: In Trachten gehüllt,
überwachen sie das Gedränge um den großen Kupfertopf,
in der Absicht den Torrone
vor Gefahren zu schützen. Beste Einblicke werden einem da auf
dem Hauptplatz geboten – hier kann man nämlich den Geheimnissen
des antiken Verfahrens zur Herstellung von Honignougat auf die Spur
kommen. Aber auch Handwerkliches wie die für das Bergdorf so
typischen Schafs-
und Kuhglocken werden gezeigt.
Die vom Poeten
Peppino Mereu in seinen Versen besungenen Fontana di Galusé
im historischen Ortsteil Arasulé
Video Clip Herstellung
von Torrone
Das jährlich am Ostermontag stattfindende Honignougat-Fest
ist eine der erfolgreichsten Veranstaltungen der Barbagia.
Doch Tonara ist nicht nur als Torrone-Dorf berühmt. Im Jahr
2002 feierte die Gemeinde den hundertjährigen Todestag des
Dichters Peppino Mereu.
Der 1872 in Tonara geborene und früh verstorbene Schriftsteller
war ein zu Lebzeiten verkannter Versemacher. Seine Lyrik erhebt
sich in sanften Tönen, um dann mit Schärfe gegen die Herrschenden
aufzubegehren: Als umstritten und provokatorisch galt sie deshalb.
Rundreise
Barbagia: Ein Stück Wildnis im Herzen der Mittelmeerinsel auf
einer größeren Karte anzeigen
„Peppino, der zu seiner Zeit nicht nur das Schöne und Wohlgefällige
beschrieb, hat man deshalb für irre gehalten“, erklärt
Antonietta, Jahrgang 1926 aus dem Ortsteil Toneri. Heute wird der
damals wütende Peppino hingegen verehrt: Pünktlich zu
den Dorffesten werden seine Verse zu Liedern, die in Canti
a Tenore und Su Ballu Tundu gesungen werden.
Ein häufig wiederkehrendes Motiv ist der Quellwasserbrunnen.
Insgesamt neun Brunnen zählt Tonara nämlich. Doch nur
eine Fontana ist Peppinos Auserwählte: Die Fontana
di Galusé. Der Legende nach, wird derjenige der
vom Wasser trinkt wahnsinnig. Peppino ahnte da noch nicht, welche
Ablehnung ihn erwartete.
Text: Andrea Behrmann, Fotos: Paolo Succu.
Letztes Update: 29. Januar 2010
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