Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele
Hier wird mit Wasserkraft angetrieben
www.ferien-in-sardinien.com
Das Walkeninnere
Gualchiera - Walkmühle
Gualchieraio - Walkmüller
Gualcare - Walken (v.)
Mulino ad acqua - Wassermühle
Orbace - Filzstoff aus Schafwolle
Costume - Tracht
Info:
Öffnungszeiten:
die ersten drei Wochen im Monat
dienstags, mittwochs, freitags, samstags von 8:00 bis 13:00 Uhr; die
letzte Woche im Monat mittwochs, donnerstags, freitags, sonntags von
8:00 bis 13:00 Uhr; nachmittags nach Absprache;
Info: Comune
di Tiana
Via Nazionale - 08020 Tiana
Tel.: +39/0784/69089
Fax: +39/0784/69200
E-Mail: comunetiana@tiscalinet.it |
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Ab und zu braucht man frische Luft, duftende Landschaften, schöne
Plätze zum Gucken und Erforschen, dann ist man wirklich happy.
Tiana ist ein Charakterdorf mitten in der Barbagia, wo Trends und
Tradition sich verbinden - zwischen alten Häusern, duftenden
Gärten, verwunschenen Wiesen- und Waldlandschaften und dem
plätschernden Riu Tino. Wussten Sie, dass das Dorf einst führend
auf dem Gebiet der Stoffbearbeitung war? Insgesamt 18 Walken und
20 Wassermühlen schmückten die Uferregion des Flusses
noch Anfang des letzten Jahrhunderts. Aus der ganzen Umgebung kamen
Frauen mit Körben voller gesponnener Schafwolle. Durch die
Bearbeitung in der Walke sollte das Gewebe zum Verfilzen gebracht
werden. Aus dem dicken Filzstoff wurden dann Mäntel, Jacken
und Röcke genäht.
Katja Zedda: Die Nichte des letzten Walkmüllers
Katjas Großvater war der letzte Walker Tianas: Francesco Zedda "detto
bellu" - der schöne Walker. Er war gerade mal zwölf
als sein Vater ihn in das Geheimnis des Walkens einführte.
Jahrelang prügelte er danach die Stoffe geschmeidig - meist
bei ohrenbetäubenden Lärm. In der modernen Textilindustrie,
die auf höchste Produktion ausgerichtet ist, war 1975 kein
Platz mehr für Francesco und seine Walke. Erst langsam setzte
sich die Erkenntnis durch, dass man alte Berufe schützen und
bewahren sollte. Nach dem Vorbild der alten Walke aus dem 18. Jahrhundert
wurde eine neue Maschine gebaut. Ab Mitte November - wenn genügend
Wasser fliesst - ist es Zeit, sie in Betrieb zu nehmen. Hat es viel
geregnet, darf die Inbetriebnahme auch schon vorher erfolgen. Im
Sommer, wenn es zu trocken ist, werden die alte und die nachgebaute
Walke sogar von Fledermäusen als Nisthöhlen bezogen. Wer
"Sa Cracchera" bewundern möchte, sollte mit Katja
einen Termin vereinbaren, um auch das Walkinnere zu sehen.
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