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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele





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Wie heisst das auf Italienisch?
Villaggio nuragico - Nuraghendorf
Tempio - Tempel
Rettangolare - Rechteckig
Capanna - Hütte
Tetto di legno - Holzdach
Assemblea - Versammlung
Saggi - Weisen
Tomba dei giganti - Hühnengrab



Wichtige Adressen:
Associazione Turistica Pro Loco Dorgali
Via Lamarmora - Dorgali (Nu)
Tel. und Fax:
+39/0784/96243


Rückzugsorte auf dem Supramonte: die Nuraghendörfer Tiscali und Serra Orrios (Fortsetzung)

Hier erreichen Besucher zunächst einen Tempel, dessen rechteckige Form typisch für die Bronzezeit ist, mit einem großen Hof. Seine Größe sowie die Lage weisen darauf hin, dass er für Feste genutzt wurde, an denen auch andere Ortschaften teilnahmen. Er liegt vor dem eigentlichen Wohngebiet. Im Dorf selbst steht ein kleiner Tempel, der nur für Gemeindemitglieder war. Zu sehen ist auch ein altes Wassersammelbecken und verschiedene Behausungen. Etwa 70 Steinhütten befinden sich in Serra Orrios. Unter der Erde liegen noch einige Zisternen. In Serra Orrios ist die Wohnentwicklung der Menschen aus der Bronzezeit sichtbar. Die ältesten Häuser stehen vereinzelt. Ein jüngerer Wohnkomplex besteht dagegen aus mehreren Nuraghen. Die Hütten liegen um einen Innenhof, dazwischen gibt es zum Teil Durchgänge, die ursprünglich zu Ställen führten.


Der Eingang zum Nuraghendorf


Die Häuser sind etwa 1,80 Meter hoch, aber noch nicht ganz ausgegraben. Die spitzen Holzdächer sind nicht erhalten. 100 Meter vor dem Dorf befindet sich ein Versammlungsort, in dem die Weisen die Götter anriefen, um ihnen bei Entscheidungen zu helfen. Darin haben die Archäologen ein Kohlebecken auf drei Beinen gefunden. Seine Form zeigt, dass die Nuraghier den Gott Apollo verehrten. An Hand der Skelettfunde in den Sammelgräbern schließen die Archäologen darauf, dass die Menschen aus der Bronzezeit etwa 1,66 groß waren. Ein gut erhaltenes Grab, "tomba dei giganti Thomes" befindet sich kurz nach der Abfahrt von der Superstrada 131.


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