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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele



Der Eingang zu Tiscali


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Wie heisst das auf Italienisch?
Villaggio nuragico - Nuraghendorf
Tempio - Tempel
Rettangolare - Rechteckig
Capanna - Hütte
Tetto di legno - Holzdach
Assemblea - Versammlung
Saggi - Weisen
Tomba dei giganti - Hühnengrab



Wichtige Adressen:
Associazione Turistica Pro Loco Dorgali
Via Lamarmora - Dorgali (Nu)
Tel. und Fax:
+39/0784/96243 


Rückzugsorte auf dem Supramonte: die Nuraghendörfer Tiscali und Serra Orrios

Der Supramonte gehört zu den größten Hochebenen Sardiniens. Die Sarden nennen die Bergkette „Perda Cerapias“, bekannter ist aber der Name Supramonte, der auf den Sardinienliebhaber und –forscher General Alberto La Marmora zurück geht. Das Kalkmassiv bildete sich vor ungefähr 136 bis 190 Millionen Jahren und erstreckt sich über etwa 28000 Hektar, mit der Küste sind es sogar 35000. Die Hochebene liegt in der Provinz von Nuoro und gehört zu den fünf Ortschaften Baunei, Dorgali, Urzulei, Oliena und Orgosolo. Der höchste Zipfel ist der Berg Corrasi, er ist 1463 Meter hoch und liegt bei Oliena. Auf dem Supramonte gibt es etwa tausend bekannte Höhlen, Nuraghendörfer sowie einen der tiefsten Canyons Europas.


Ein- und Ausblicke im Supramonte



Die Schlucht „Gola di Su Gorroppu“ ist acht Kilometer lang und misst 400 Meter hohen Felswänden. Mit zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehört das fast 4000 Jahre alte Nuraghendorf Tiscali, von dem der zweitgrößte Internet Service Provider Europas, mit Sitz in Cagliari, seinen Namen hat. „Tiscali“ befindet sich in einer Doline, die durch den Einsturz einer Karsthöhle entstand. Unter einem riesigen Felsvorsprung ragen die Überreste der etwa 40 ehemals runden und rechteckigen Steinbauten aus der Bronzezeit. In der Felswand befindet sich ein Guckloch mit Blick auf das Lanaittu-Tal. Den Weg zu Tiscali sollte man nur in Begleitung von ortskundigen Führern einschlagen, da er nur mit roten Pfeilen auf den Felsen gekennzeichnet ist und schon so mancher Tourist sich in der Bergwelt verloren hat. Weiter nördlich, hinter dem Cedrino-See liegt ein weiteres Nuraghendorf: „das besser erhaltene Serra Orrios“.


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