Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele
www.ferien-in-sardinien.com
www.ferien-in-sardinien.com
Altopiano - Hochebene
Montagna - Berg
Villaggio Nuragico - Nuraghendorf
Sorgente Carstica - Karstquelle
Fiume - Fluss
Grotta - Grotte, Höhle

Die Grotte "Sa Oche"
Società
Guide La Montagna
Valle di Lainattu
Tel.: +39/0784/288260 bzw. 287107
Federazione Speleologica
Sarda (F.S.S.)
Web: www.sardegna.speleo.it
|
|
Der Nationalpark Golfo di Orosei und Gennargentu wurde mit Dekret
vom 30. März 1998 vom Präsidenten der Italienischen Republik
ins Leben gerufen. Bis heute ist noch kein Amt bzw. keine regionale
Stelle in der Nationalparkregion Nuoro zum Leiter des Parks ernannt
worden. Der 73.935 ha große Nationalpark soll jetzt aber schnellstmöglich
an die 20 bereits bestehenden Nationalparks in Italien angeschlossen
werden. Unter dem Schutzstatus "Parco Nazionale" stehen
die Flächen und Gebiete, die von der Küste des Golf von
Orosei bis zum Supramonte und das Gennargentu-Massiv reichen. Die
Bedeutung für den Naturschutz gründet sich vor allem darauf,
dass der Park eine geologische und ökologische Komplexlandschaft
ist. Zudem sind viele der hier noch vorkommenden mediterranen Lebensräume
in einem naturnahen Zustand. Im Park leben die unterschiedlichste
Arten. Hier blühen Pfingstrosen, Orchideen, Lilien, Alpenveilchen,
Krokusse und der in Europa einzigartige „Ribes Sardorum“. Zudem
stehen auf dem Supramonte die ältesten Steineichen Europas,
einige haben einen Umfang von 15 Meter und sind doppelt so hoch.
Die Süßwasserquelle
"Su Gologone"
Aber auch Goldadler, Mäusebussarde, Turmfalken, Mufflons, Wildschweine
und eine schwarzfarbige Eidechsenart, die es nur auf Sardinien und
an der kalifornischen Küste gibt, kann man mit etwas Glück
sehen. Nur wenige Kilometer von Oliena entfernt , sprudelt eine
einzigartige Süßwasserquelle. Die Su Gologone-Quelle
ist per Auto und über einen kurzen Spazierweg erreichbar. Die
Karstquelle mit großem Ausstoß trägt im Schnitt
300 Liter die Sekunde und fließt aus einem Granitfelsen. Das
Quellwasser bildet einen Teich, der in den Fluss Cedrino mündet.
Im Sommer hat er aber leider kaum Wasser. Bevor man auf den Parkplatz
der Süßwasserquelle kommt, führt rechts ein Weg
zu drei in dem Tal Lanaittu liegenden Grotten : „Sa Oche“ (die Stimme),
„Su Bentu“ (der Wind) und „Corbeddu“. Die erste ist mit dem Auto
erreichbar. Allerdings führt eine etwa sechs Kilometer lange,
nicht angenehme Sandstrecke dorthin. Der Weg geht an der breiten
Valle di Lanaittu vorbei, wahrscheinlich das trockene Flussbett
des Flumineddu, der heute weiter östlich durch die Ebene fließt.
Das Tal ist mit einer dichten, zum Teil endemischen Vegetation bewachsen.
Die Grotten „Sa Oche“ mit ihren unterirdischen Teichen und „Su Bentu“
sind aus Karstgestein. Die zweite gehört mit ihrer 7000 Meter
Länge zu den größten Italiens. Die Grotte „Corbeddu“
verdankt ihren Namen einem Räuber, der sich mit seiner Bande
in ihr versteckte. Giovanni Corbeddu lebte bis Mitte des 20. Jahrhunderts.
Bekannt ist sie aber vor allem weil in ihr Spuren von Menschenleben
gefunden wurden, die auf 10000 vor Christus zurück gehen, sowie
Überreste eines prähistorischen Hirsches, der vor etwa
30000 Jahren gelebt hat.
<
zurück
|