Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
>> Das Bergdorf Fonni
>> Der Naturpark Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada und dem Bruncu
Spina
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Karnevalsauftakt
in Mamoiada
>> Der einst älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Orani - Kunst & Kultur im Bergbaustädtchen
>> Karneval in Ottana - Boes, Merdules &
Sa Filonzana
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Su Gologone & der
Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali: Kunsthandwerk und Supramonte
>> Cala Gonone - das Seebad von Dorgali
>> Wanderung
von Cala Gonone nach Cala Luna >> Nuraghe Mannu bei Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Romanzesu:
Nuraghendorf bei Bitti
>> Grotta del Bue Marino
>> Die Grotte von Ispinigoli bei Dorgali
>> Paddeltour auf dem Lago del Cedrino
>> Die schönsten Badeziele

"Cantore"
Mario beim Singen

Tosatura - Schafschur
Pecora - Schaf
Vello - Vlies
Lana - Fell
Comune di Ovodda
Via
Sassari, 4 - Ovodda
Tel.: +39/0784/54012
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Der traditionelle sardische Ringkampf, wahrscheinlich keltischer
Abstammung, ist ein Standkampf. Sieger ist, wer seinen Gegner zwei
mal zu Fall gebracht hat. Beim Freistilringen gelten alle Griffe
– auch Beinstellen ist also erlaubt! Der Wettkampf findet überall
im Freien statt und beginnt im Standkampf. Mit angespannten Muskeln,
die Köpfe nebeneinander und die Hände fest um die Hüfte
des Gegners geschlungen, versuchen die „Istrumpadores“ den anderen
aufs Kreuz zu legen. Wer den Boden mit der Schulter berührt,
hat verloren. Um den Gegner zu Fall zu bringen, entwickelt jeder
Kämpfer ganz bestimmte Standtechniken: da wird geschwungen,
geschleudert, gerissen und gehoben, nur um seinen Gegenüber
aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Beim Murra-Spiel
Um eine Partie „murra“ zu eröffnen werden hingegen zwei bzw.
vier (zwei bis vier Spieler die jeweils nur mit einer Hand spielen)
Hände benötigt. Jeder Murra-Spieler spielt eine bestimmte
Anzahl an Fingern aus und gibt lauthals eine Zahl bis zehn (murra)
bekannt. Zum Gewinn braucht man genau die Anzahl der ausgespielten
Finger beider Spieler. Haben die Gegner alle fünf Finger ausgespielt,
ist es „murra“. Hat ein Spieler die vor Spielbeginn festgelegte
Punktzahl erreicht, ist er am Ziel. „Murra“ ist ein besonders scharf
gespieltes Spiel, bei dem es relativ schwer ist den Gegner zu durchschauen,
das gilt insbesondere dann, wenn ein Spieler „unehrlich spielt“
indem er beispielsweise versucht durch Fingerkrümmen zu vertuschen
wie viele seiner Finger im Spiel sind. Ob "istrumpa" oder
"murra" musikalisch wird es erst mit den "canti a
tenores". Immer steht dabei ein Solist, der Tenor, im Vordergrund.
Er übernimmt die Rolle des Vorsängers, beginnt den Gesang
und bestimmt die Gesangsmelodie. Es folgt der Refrain der anderen
Männer. Insbesondere auf den Konzertbühnen der Dörfer
der Barbagia kommen diese Sängergruppen hoch an. Sie werden
gefeiert als Hüter einer der ältesten Musiktradition Sardiniens.
In ihren polyphonen Gesängen vertonten die Hirten früher
religiöse Themen und die Verse der großen Dichter des
18. und 19. Jh., später und noch heute haben die "canti
a tenores" aktuelle Themen und Ereignisse zum Inhalt wie beispielsweise
Arbeitslosigkeit oder Emigration.
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