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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Das Bergdorf Fonni
>> Der Naturpark Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada und dem Bruncu Spina
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Karnevalsauftakt in Mamoiada
>> Der einst älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Orani - Kunst & Kultur im Bergbaustädtchen
>> Karneval in Ottana - Boes, Merdules & Sa Filonzana
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Su Gologone & der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali: Kunsthandwerk und Supramonte
>> Cala Gonone - das Seebad von Dorgali
>> Wanderung von Cala Gonone nach Cala Luna
>> Nuraghe Mannu bei Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Romanzesu: Nuraghendorf bei Bitti
>> Grotta del Bue Marino
>> Die Grotte von Ispinigoli bei Dorgali
>> Paddeltour auf dem Lago del Cedrino
>> Die schönsten Badeziele




Unterkünfte in der Barbagia:
Country Hotel Mandra Edera
Hotel in Abbasanta
Hotel in Gavoi

Unser Tipp:

Hotel Su Gologone in Oliena



Salvatore bindet "sa horda"

Wie heißt das auf Italienisch?
Tosatura - Schafschur
Pecora - Schaf
Vello - Vlies
Lana -
Fell

Wichtige Adressen:
Comune di Ovodda
Via Sassari, 4 - Ovodda
Tel.: +39/0784/54012

Schnitt für Schnitt: "Su Tusorzu" - Schafschur von Hand in Ovodda (Fortsetzung)

Das Wollkleid wird in einem Stück geschoren. Wer besonders geschickt und schnell ist, schafft das in etwa drei bis vier Minuten. Das Vlies wird dann in großen Jutesäcken verstaut. Bis vor kurzem hat Giovanni noch darüber nachgedacht, die Felle zu verkaufen, doch er hat es sich anders überlegt. Er hebt heftig die Arme, um seinem Satz Nachdruck zu verleihen: nur 0,36 € pro Kilo gibt es heute noch für die Wolle! Wenn sie nicht runter müsste, würde ich die Schafe nicht mehr scheren! Und die Regierung sieht auch keinen Grund, die Wollproduktion verstärkt zu fördern. Macht das Hirtenleben denn glücklich? Eigentlich schon! Und das ist auch der Grund, warum Tonino Mattu, sein Sohn den Hof jetzt weiterführt.

Beim Istrumpa-Spiel

Trübsal blasen ist nicht Giovannis Ding. Als das letzte Schaf geschoren ist, kommt er ganz schnell wieder auf Draht. Heute ist ein Festtag, beteuert er. Die Sarden lieben den Trubel und „su tusorzu“ ist eine Zeit besonderer Freude. Und was macht man an einem Tag, an dem schwer gearbeitet wurde? Erst mal essen. Und dann? Noch einen Espresso bzw. „Abbardente“ trinken, später vielleicht „murra“ oder „s’istrumpa“ spielen. Viele sardische Volksbräuche, Spiele und Wettkämpfe, die auch andere Feste bereichern, sind von Generation zu Generation weitergegeben worden. Insbesondere in der Barbagia werden viele Volksspiele anlässlich der Frühlings- und Herbstfeste veranstaltet. Die wohl bekanntesten sind der Ringkampf und das Fingerspiel. Selbst die Kleinsten haben ihren Spaß damit. Die ersten Sarden bei denen der Ringkampf eine große Bedeutung hatte, waren die Nuraghier. Aus dieser Zeit gibt es zwei Bronzestatuetten aus Uta und dem Monte Arcosu, die „Istrumpa“ darstellen.

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