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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele


Esel schon im Sommerfell

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Wie heisst das auf Italienisch?
Parco - Park
Asino - Esel
Cinghiale - Wildschwein
Daino - Damhirsch
Cervo - Hirsch
Aquila reale - Goldadler, Steinadler
Albero - Baum
Cespuglio - Busch
Escursione - Ausflug
Bosco - Wald



Parco Mui Muscas: Spaziergang durch den Eselspark

Ganz in der Nähe von Ortueri, einem kleinen Ort im Zentrum der Insel, im Gebiet der Barbagia-Mandrolisai gibt es einen Park, der sich “Mui Muscas“ (Fliegen verscheuchen) nennt. Neben einem Korkeichenwald zählen Pinienbäume, Wiesen und zahlreiche Süßwasserquellen zu dem 56 ha großen Park. Mit seinem guten Waldboden und den zahlreichen Wasserquellen ist dieser Park etwas ganz besonderes, denn eine seltene Tierart findet hier noch ein Zuhause: der sardische Esel (Asinu Sardu).


Der "Parco dell'Asino Sardo" bei Ortueri

   Video Clip Naturparks

Und das ist gut so, denn die letzten fünfunddreißig Exemplare (einunddreißig Weibchen und vier Männchen) stehen auf der Liste der gefährdeten Tiere. Das Kennzeichen dieser Rasse ist ein dunkler Strich in Rückenmitte (von der Mähne bis zum Schwanz) und ein senkrechter Streifen, der über die Schultern verläuft, das sogenannte Eselskreuz. Der „Asinu Sardu“ wird nicht groß, nur siebzig bis hundert cm. Die Farbe seines langen, flauschigen Fells kann grau oder braun sein. Um die Esel zu schützen, wurde eine Hütte errichtet, wo sie Unterschlupf und Futter finden. Kranke Esel werden hingegen mit viel Aufwand gepflegt. Für Besucher war der „Parco“ bisher nicht zugänglich, doch ab diesem Jahr soll der Eselpark auch von Wanderwegen erschlossen werden. Man überlegt auch einen Waldlehrpfad und einen Eselsweg anzulegen, der besonders für euch zum Erlebnis werden kann. Und damit die empfindlichen Tiere nicht allzu sehr gestört werden, begleitet euch immer ein einheimischer Führer.



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