Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Das Bergdorf Fonni
>> Der Naturpark Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada und dem Bruncu
Spina
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Karnevalsauftakt
in Mamoiada
>> Der einst älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Orani - Kunst & Kultur im Bergbaustädtchen
>> Karneval in Ottana - Boes, Merdules &
Sa Filonzana
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Su Gologone & der
Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali: Kunsthandwerk und Supramonte
>> Cala Gonone - das Seebad von Dorgali
>> Wanderung
von Cala Gonone nach Cala Luna >> Nuraghe Mannu bei Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Romanzesu:
Nuraghendorf bei Bitti
>> Grotta del Bue Marino
>> Die Grotte von Ispinigoli bei Dorgali
>> Paddeltour auf dem Lago del Cedrino
>> Die schönsten Badeziele

Der Lago del Cedrino ist einer der
kleinsten, aber vielleicht landschaftlich schönsten Stauseen Sardiniens.
Er speist sich nicht nur aus dem gleichnamigen Fluss, sondern auch
aus mehreren Karstquellen im Supramonte. Der See wurde erst 1983 fertiggestellt
und staut einen der reichsten Süßwasserquellen der Insel, die vor
allem zur Bewässerung eingesetzt wird.

Im höhergelegenen Teil des Sees findet
man kleine Grotten und Karsthöhlen
Lago
- See
Acqua - Wasser
Ponte - Brücke
Monte - Berg
Grotta - Grotte
Ruscello - Bach
kayak - Kajak
pagaiare - paddeln
Natura - Natur
Versunkene Bäume und Sträucher im Oberlauf des Lago del
Cedrino
Info:
Pro Loco
Via Lamarmora 183 - 08022 Dorgali
Tel.:
+39/0784/96243

Aus dem Quelltopf Su Gologone fließen bis zu 300 Liter pro Sekunde
eiskaltes Bergwasser

Su Gologone ist eine tiefe Felsspalte, hinter der sich ein kilometerlanges
unterirdisches Grottensystem verbirgt.

Nostra Signora della Pietá: Kleine Kapelle oberhalb von Su
Gologone
Stauseen wie der Lago Omodeo bei Ghilarza,
den Lago del Coghinas bei Oschiri oder den beiden Flumendosa-Stauseen
bei Villanova Tulo beziehungsweise Villanova Strisiaili findet man
auf ganz Sardinien |
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Seen sind selten
auf Sardinien – gerade mal einen nennenswerten natürlichen
Teich gibt es auf der Insel, den Lago di Baratz bei Alghero.
Bei allen anderen Seen Sardiniens handelt es sich um Lagunenseen
mit Meerzugang oder um künstlich errichtete Staudämme.
Letztere dienen nicht nur der Stromerzeugung und der Bewässerung,
sondern sind auch zu einem beliebten Freizettreff für die Sarden
aus dem Herzen der Insel geworden, für die der Weg zum Meer
zu weit ist. Besonders beliebt: Angeln von Forellen und Barschen
sowie Paddeln mit Booten und Kayaks.
Ein See, der sich besonders zur Erkundung per Boot, Kajak oder Kanu
eignet, ist der Lago del Cedrino am Rande des Supramonte-Massivs
im Osten der Insel.
Atemberaubende Landschaften, stille, einsame Natur und eine schöner
Picknickplatz erwarten den Tourenpaddler.
Der Lago del
Cedrino in der Abendsonne
Der See im Westen
von Dorgali weist
kaum Strömung auf und ist deshalb vor allem ideal für
Hobbypaddler und Kanu-Einsteiger. Der schmale Stausee liegt landschaftlich
reizvoll und zwängt sich zwischen das wuchtige weiße
Kalkmassiv des Supramonte und die
rotbraunen Basaltfelsen der fruchtbaren Hochebene Gallei su Giuncu.
.
Paddeln auf dem
Lago del Cedrino
Zu entdecken
gibt es unterwegs einsame Natur und den ein oder anderen Steinadler,
der über den fruchtbaren Hängen seine Kreise zieht. Je
nach Wasserstand säumen das Ufer grüne Büsche oder
gespenstisch wirkende graue Äste längst abgestorbener
Eichen, Steinlinden und Erdbeerbäume, die bei der Flutung des
Tals einfach stehen gelassen wurden. Hier hat sich ein neues Biotop
gebildet: Enten und Heidelerchen haben hier Unterschlupf gefunden,
aber auch Flussbarsche fühlen sich in dem Gewirr der verdorrten
Äste wohl und gehen hier auf Insektenjagd.

Die kleine Landkirche San Pantaleo
ist heute nur noch per Boot erreichbar
Aufgrund des Uferbewuchses ist es unterwegs kaum möglich, am
Ufer anzuhalten. Einzige Ausnahme bietet der Anlegesteg unterhalb
der kleinen Landkapelle von San Pantaleo, die heute nur noch über
den Seeweg erreichbar ist und, ockergelb leuchtend, hoch über
dem ehemaligen Flusstal thront.

Der Lago del Cedrino und die rotbraunen
Basaltfelsen der fruchtbaren Hochebene Gallei su Giuncu.
Im höhergelegenen Teil des Sees, wo das Tal enger wird, findet
man kleine Grotten und Karsthöhlen, versunkene Bäume und
Sträucher. Erstmals bekommt man hier die Strömung zu spüren,
denn das Tal läuft auf das obere, westliche Ende des Sees zu.
Rundreise
Barbagia: Ein Stück Wildnis im Herzen der Mittelmeerinsel auf
einer größeren Karte anzeigen
Am Ende einer Paddeltour auf dem Cedrino steht auch immer ein Halt
an dem Quelltopf Su
Gologone bei Oliena. Die Karstquelle, aus der bis zu 300 Liter
pro Sekunde eiskaltes Bergwasser fließen, sorgt nicht nur
für eine kräftige Strömung auf dem oberen Lauf des
Stausees, sondern auch für besonders viel Grün: Ausladende,
große, grasgrüne Trauerweiden, Birken und Eukalyptusbäume
sind ein unübersehbares Zeichen dafür, dass das Cedrino-Tal
hier schon seit Urzeiten besonders fruchtbar ist. Die Bürger
von Oliena, zu deren Gemeindegebiet
die Quelle gehört, haben hier eine einfache Landkirche erbaut,
die der Nostra Signora della Pietá gewidmet ist. Rund um
die Quelle kann man wunderbar Ausspannen und Picknicken. Wer keinen
eigenen Proviant mitnehmen möchte, kann sich außerdem
an einer kleinen Snackbar stärken.
Kurz vor der Karstquelle Su Gologone
bekommt man ein wenig Strömung im Oberlauf des Stausees zu
spüren
Die Paddeltour von Dorgali
bis Su Gologone
dauert etwa 1,5 Stunden pro Strecke und ist ideal für Anfänger und
Kajak-Einsteiger. In Dorgali gibt es mehrere Anbieter, die das Paddelerlebnis
auf dem Lago Cedrino im Programm haben.
Timo Gerd Lutz, letzte Änderung: 26. April 2010
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