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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Das Bergdorf Fonni
>> Der Naturpark Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada und dem Bruncu Spina
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Karnevalsauftakt in Mamoiada
>> Der einst älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Orani - Kunst & Kultur im Bergbaustädtchen
>> Karneval in Ottana - Boes, Merdules & Sa Filonzana
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
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>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
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>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Su Gologone & der Nationalpark Golfo di Orosei
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>> Cala Gonone - das Seebad von Dorgali
>> Wanderung von Cala Gonone nach Cala Luna
>> Nuraghe Mannu bei Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Romanzesu: Nuraghendorf bei Bitti
>> Grotta del Bue Marino
>> Die Grotte von Ispinigoli bei Dorgali
>> Paddeltour auf dem Lago del Cedrino
>> Die schönsten Badeziele


Sardinien, Golf von Orosei, Eingang zur Grotta del Bue Marino bei Cala Gonone Foto: Axel  Schlegel Im Sommer legen zahlreiche Ausflugsboote am Eingang der Mönchsrobben-Grotte an



Unterkünfte in der Barbagia:
Hotels Bue Marino Cala Gonone
Hotel Gustui Maris Cala Gonone
Hotel Costa Dorada Cala Gonone

Unser Tipp in Cala Gonone:

Hotel Nuraghe Arvu Resort




Sardinien, Golf von Orosei, Besichtigung der Grotta del Bue Marino bei Cala Gonone Foto: Axel  Schlegel
Die Hallen der Höhle können bei einer geführten Tour besichtigt werden


Wie heißt das auf Italienisch?
Grotta - Grotte
Sala - Saal, Halle
Bue Marino - Mönchsrobbe
Bianco - Weiß
Barca - Boot
Gita in barca - Bootstour
Porticciolo - Kleiner Hafen


Fotos:
Axel Schlegel
Erlebnistag im Golfo di Orosei: die Grotta del Bue Marino und die Grotta di Ispinigoli

Zum Nationalpark Orosei gehören auch die steil ins Meer abfallenden weißen Felswände des Supramonte und die vielen kleinen Badebuchten mit ganz hellem Sand und azurblauem Wasser wie zum Beispiel die Buchten Sisine, Mariolu, Luna und Fuili, die man nur mühsam zu Fuß oder, was viel einfacher ist, mit dem Boot von Cala Gonone aus erreichen kann. Bei dieser Gelegenheit kann man vielleicht eine spannende Entdeckung machen, denn zwischen zwei Buchten, der Cala Fuili und der Cala Luna befindet sich die vielleicht berühmteste Grotte Sardiniens: die Grotta del Bue Marino. Bis in die 1980-er Jahre lebte hier ein sehr menschenscheues und störungsempfindliches Tier: die Mönchsrobbe (italienisch „Bue Marino“). Diese Robbenart ist eine der seltensten Säugetiere Europas, erreicht maximal drei Meter Körperlänge und wiegt zirka 350 kg, hat kleine weiße oder gelbweiße Flecken auf der Bauchseite und unvergleichlich großen runden Augen mit wunderschönen langen Wimpern.

Sardinien, Golf von Orosei, Grotta del Bue Marino bei Cala Gonone Foto: Axel  Schlegel
Der Eingang zur Grotta del Bue Marino


Ab und zu taucht die Mönchsrobbe noch vor Sardinien auf: Vor einigen Jahren ließen sich einige wenige Exemplare für kurze Zeit mehrmals in den Gewässern um die Sinis-Halbinsel (Westküste) und im Naturpark von Villasimius (Südostküste) sehen. Forscher und Biologen sind deshalb der Meinung, dass die Mönchsrobbe ihren Standpunkt nur vorrübergehend verlagert hat und früher oder später an die Ostküste und in ihre Tropfsteinhöhle zurückkehren wird.
Doch auch Höhlenerlebnis für die ganze Familie gibt es in der „Grotta“, die direkt über dem Meeresspiegel beginnt. Bei der geführten Tour kann ein Teil der Höhle, die einige unvorstellbar hohe Hallen hat, besichtigt werden. Die Gesamtdauer der Tour beträgt in der Regel eine halbe Stunde.
Die „Grotta del Bue Marino“ wurde wahrscheinlich schon in der Jungsteinzeit (Neolithikum) als Ort für Rituale genutzt – darauf weisen einige Felszeichnungen hin. Erkunden kann man die Höhle am besten per Boot.


Rundreise Barbagia: Ein Stück Wildnis im Herzen der Mittelmeerinsel auf einer größeren Karte anzeigen

Text: Andrea Behrmann. Fotos: Axel Schlegel. Zuletzt aktualisiert am 26. April 2010


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