Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
>> Das Bergdorf Fonni
>> Der Naturpark Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada und dem Bruncu
Spina
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Karnevalsauftakt
in Mamoiada
>> Der einst älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Orani - Kunst & Kultur im Bergbaustädtchen
>> Karneval in Ottana - Boes, Merdules &
Sa Filonzana
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Su Gologone & der
Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali: Kunsthandwerk und Supramonte
>> Cala Gonone - das Seebad von Dorgali
>> Wanderung
von Cala Gonone nach Cala Luna >> Nuraghe Mannu bei Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Romanzesu:
Nuraghendorf bei Bitti
>> Grotta del Bue Marino
>> Die Grotte von Ispinigoli bei Dorgali
>> Paddeltour auf dem Lago del Cedrino
>> Die schönsten Badeziele
Im Sommer legen zahlreiche Ausflugsboote am Eingang der Mönchsrobben-Grotte
an

Die Hallen der Höhle können bei einer geführten Tour
besichtigt werden
Grotta - Grotte
Sala - Saal, Halle
Bue Marino - Mönchsrobbe
Bianco - Weiß
Barca - Boot
Gita in barca - Bootstour
Porticciolo - Kleiner Hafen
Axel Schlegel
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Zum Nationalpark Orosei gehören auch die steil ins Meer abfallenden
weißen Felswände des Supramonte und die vielen kleinen
Badebuchten mit ganz
hellem Sand und azurblauem Wasser wie zum Beispiel die Buchten Sisine,
Mariolu, Luna und Fuili,
die man nur mühsam zu Fuß oder, was viel einfacher ist,
mit dem Boot
von Cala Gonone
aus erreichen kann. Bei dieser Gelegenheit kann man vielleicht eine
spannende Entdeckung machen, denn zwischen zwei Buchten, der Cala
Fuili und der Cala
Luna befindet sich die vielleicht berühmteste Grotte Sardiniens:
die Grotta del Bue Marino. Bis in die 1980-er Jahre
lebte hier ein sehr menschenscheues und störungsempfindliches
Tier: die Mönchsrobbe (italienisch „Bue Marino“). Diese Robbenart
ist eine der seltensten Säugetiere Europas, erreicht maximal
drei Meter Körperlänge und wiegt zirka 350 kg, hat kleine
weiße oder gelbweiße Flecken auf der Bauchseite und
unvergleichlich großen runden Augen mit wunderschönen
langen Wimpern.

Der Eingang zur
Grotta del Bue Marino
Ab und zu taucht die Mönchsrobbe noch vor Sardinien auf: Vor
einigen Jahren ließen sich einige wenige Exemplare für
kurze Zeit mehrmals in den Gewässern um die Sinis-Halbinsel
(Westküste) und im Naturpark
von Villasimius (Südostküste)
sehen. Forscher und Biologen sind deshalb der Meinung, dass die
Mönchsrobbe ihren Standpunkt nur vorrübergehend verlagert
hat und früher oder später an die Ostküste
und in ihre Tropfsteinhöhle zurückkehren wird.
Doch auch Höhlenerlebnis für die ganze Familie gibt es
in der „Grotta“, die direkt über dem Meeresspiegel beginnt.
Bei der geführten Tour kann ein Teil der Höhle, die einige
unvorstellbar hohe Hallen hat, besichtigt werden. Die Gesamtdauer
der Tour beträgt in der Regel eine halbe Stunde.
Die „Grotta del Bue Marino“ wurde wahrscheinlich schon in der Jungsteinzeit
(Neolithikum) als Ort für Rituale genutzt – darauf weisen einige
Felszeichnungen hin. Erkunden kann man die Höhle am besten
per Boot.
Rundreise
Barbagia: Ein Stück Wildnis im Herzen der Mittelmeerinsel auf
einer größeren Karte anzeigen
Text: Andrea Behrmann. Fotos: Axel Schlegel.
Zuletzt aktualisiert am 26. April 2010
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