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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele



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Wie heisst das auf Italienisch?
Grotta - Grotte
Sala - Saal, Halle
Bue Marino - Mönchsrobbe
Bianco - Weiß
Barca - Boot
Gita in barca - Bootstour
Porticciolo - Kleiner Hafen

Fotos:
Axel Schlegel

Wichtige Adressen:
 Associazione Turistica Pro Loco Dorgali
Via Lamarmora 108 - Dorgali (Nu)
Tel. und Fax:
+39/0784/96243 
Erlebnistag im Golfo di Orosei: die Grotta del Bue Marino

Zum Nationalpark Orosei gehören auch die steil ins Meer abfallenden weißen Felswände des Supramonte-Berg und die vielen kleinen Badebuchten mit ganz hellem Sand und azurblauem Wasser wie zum Beispiel die Buchten Sisine, Mariolu, Luna und Fuili, die man nur mühsam zu Fuß oder, was viel einfacher ist, mit dem Boot von Cala Gonone aus erreichen kann. Bei dieser Gelegenheit kann man vielleicht eine spannende Entdeckung machen, denn zwischen zwei Buchten, der „Cala Fuili“ und der „Cala Luna“ befindet sich die vielleicht berühmteste Grotte Sardiniens: die „Grotta del Bue Marino“. Warum? Bis vor wenigen Jahren noch, lebte hier ein sehr menschenscheues und störungsempfindliches Tier: die Mönchsrobbe. (italienisch „Bue Marino“). Diese Robbenart ist nicht riesig, erreicht maximal drei Meter Körperlänge, wiegt zirka 350 kg, hat kleine weiße oder gelbweiße Flecken auf der Bauchseite und diese unvergleichlich großen runden Augen mit wunderschönen langen Wimpern.


Der Eingang zur Grotta del Bue Marino


Im letzten und vorletzten Jahr ließen zwei Exemplare sich für kurze Zeit mehrmals in den Gewässern um die Sinis-Halbinsel (Westküste) und im Naturpark von Villasimius (Südostküste) sehen. Forscher und Biologen sind deshalb der Meinung, dass die Mönchsrobbe ihren Standpunkt nur vorrübergehend verlagert hat und früher oder später an die Ostküste und in „ihre Tropfsteinhöhle“ zurückkehren wird. Doch auch Höhlenerlebnis für die ganze Familie gibt es in der „Grotta“ die direkt über dem Meeresspiegel beginnt. Bei der Führungstour kann ein Teil der Höhle, die einige unvorstellbar hohen Hallen hat, besichtigt werden. Die Gesamtdauer der Tour beträgt in der Regel eine halbe Stunde. Die „Grotta del Bue Marino“ wurde wahrscheinlich schon in der Jungsteinzeit (Neolithikum) als Ort für Rituale genutzt – darauf weisen einige Felszeichnungen hin. Erkunden kann man die Höhle am besten im Boot. Wer nicht Boot fahren möchte, kann im Inneren der Ostküste, bei Dorgali den angeblich größten Stalaktiten Europas bestaunen: in der „Grotta di Ispinigoli“. Die Schauhöhle kann ohne Führungstour nicht besucht werden. Führungen finden aber stündlich von 9:00 bis 13:00 und von 15:00 bis 18:00 Uhr (April bis Oktober) statt. Am Eingang der Grotte führt ein kurzer Laufgang zu den kleinen Stiegen, die hinab zum Rundweg führen. Bei der Tour können Riesenhallen und Tropfsteinteile in vielen schönen Farben bestaunt werden.


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