Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen
zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele
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Spielzeugtiere aus Maiskolben
Michele und eines seiner Instrumente

Die Ausstellungshalle in der Vl. Repubblica
Gioco - Spiel
Giocattoli - Spielzeug
Mestieri - Berufe
Stumenti musicali - Musikinstrumente
Bambola - Puppe
Carretto - Kleiner Lastwagen
Routa della fortuna - Glücksrad
Privatmuseum
Jocos
Michele Pira und Angela Loddo
Vl. Repubblica, 14 - 08020 Gavoi
Tel.: +39/0784/52158 - 53648
Barbagia
No Limits
Via Cagliari, 85 - 08020 - Gavoi
-Mail: barbagianolimits@tiscalinet.it
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Michele Pira und Angela Loddo werden es schon richten: Das Ehepaar
hat die schwierige Aufgabe übernommen, alte Spiele, altes Spielzeug,
alte Trachten und alte Musikinstrumente zu sammeln oder den Originalen
nachzubilden. Seit etwa 17 Jahren engagiert sich Michele auf ganz
Sardinien: Brett-, Karten- und Würfelspiele, Puppen, Baufahrzeuge
und Holztiere, Rasseln, Pfeifen, Muscheln und andere einfache Musikinstrumente
mit denen man laute Geräusche erzeugen kann sammelte er bis
heute erfolgreich. Und was er nicht finden konnte - baute er einfach
nach: Originalgetreu!
"Sa Giramariantioga" - Das Glücksrad
Und weil es
mittlerweile so viele Stücke geworden sind und die Sammlung
so schön ist, heißt es bei den Pira - komm spiel mit uns!
Über seinen Geschäftsräumen hat Michele eine Ausstellungshalle
eingerichtet, die Mitte der 1990er Jahre von der Gemeinde Gavoi
als Museum anerkannt wurde: "Jocos" (sardisch für Spiele). Hier
steht, liegt und hängt jetzt alles was zum Thema Spiel, Spaß und
Freizeit passt. Die Privatausstellung ist ein echter Wegweiser durch
das Reich typischer Berufe, einheimischer Trachten, inseleigener
Musikinstrumente sowie sardischer Spiele und Spielzeug. Da findet
man zum Beispiel "sa frundia" (Zwille), "sa trottola"
(Kreisel), "su carrarmau" (Rassel), "su piumbinu"
(Wurfpfeil), "sos carrozzinos" (Baufahrzeuge), "tumbarinu"
(Trommel), "triangulu" (Triangel), "pipiolu"
(Pfeife), "su carrozzo" (Seifenkisten), "su trimpanu"
(Musikinstrument), Ketten aus Flaschendeckeln, Ringe aus Pfirsichkernen
und vieles, vieles mehr. Auch Musiker zieht es in den letzten Jahren
ins Museum - hier tun sich nämlich neue Chancen auf, weitere
Aufschlüsse über die inseleigene Musiktradition zu erhalten.
Doch vor allem für Kinder ist die Privatsammlung eine wahre
Fundgrube. Wer die Ausstellung besichtigen möchte, kann während
der Geschäftszeiten einfach vorbeischauen, um einen Termin
mit Michele und Angela zu vereinbaren. Sie nehmen sich nämlich
gerne Zeit und geben Auskunft über Herkunft der Spiele und
Instrumente, über bedrohte Berufe und Hintergrundinformationen
ganz allgemein.
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