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Auch auf Sardinien passiert es: Im Winter schneit es! Wohin das
Auge reicht, blickt man dann in der noch archaisch anmutenden, ungewöhnlich
reizvollen Barbagia auf eine weiße
Winterlandschaft. Dörfer wie Fonni,
Desulo, Gavoi, Orgosolo,
Mamoiada
und Oliena liegen unter
einer hellen Decke und werden zu Orten im Schnee. Hier kann man
dann vor allem Einsamkeit genießen, denn in den höchstgelegenen
Gebieten um den Monte Bruncu Spina (1829 m) geht meist nichts mehr!
Leider hat das Vergnügen so manches Jahr aber auch einen Nachteil:
Man muss warten auf den Schnee, denn nicht immer schneit es in den
Bergen der Barbagia.
Auch auf Sardinien
passiert es: Im Winter schneit es
Video
Clip Winterlandschaft
auf Sardinien
Der Bruncu Spina ist der zweithöchste Gipfel der Insel und
des Gennargentu. Er erhebt sich etwa 15 Kilometer südöstlich
vom 1000 Meter ü.M. liegenden Bergdorf
Fonni. Hier kann man im Winter in 1820 Metern Höhe Ski
laufen und Snowboard fahren. Zwar ist der Bruncu Spina nicht Italiens
führender Wintersportort, doch Urlauber können sich hier
oben auf drei Pisten unterschiedlicher Schwierigkeitsart freuen.
Zusammen messen die Abfahrtspisten fast vier Kilometer. Sollte der
Schnee mal nicht so hoch und sicher sein, kann man in die Bar "Rifugio"
in 1570 Metern Höhe einkehren.
Anfänger und Kinder können sich hingegen auf einer leichteren
Piste, auf dem Monte Spada (1594 m) in 1320 Metern Höhe mit
den Brettern vertraut machen.
Rundreise
Barbagia: Ein Stück Wildnis im Herzen der Mittelmeerinsel auf
einer größeren Karte anzeigen
Text: Andrea Behrmann, Fotos: Sardiniaproductions
Zuletzt aktualisiert am 16. Dezember 2009
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