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Doch nicht nur Vierbeiner hausen hier: Morgens um 10:00 Uhr finden
sich meist auch Habicht und Goldadler ein. Wer sich schon immer
mal Orte angucken wollte, wo Schmutz und schädliche Stoffe
die Umwelt noch nicht so beeinträchtigt haben, sollte das in
Donnortei tun. Ganz unten, im Tal, entlang der kleinen Flusslandschaften
überzieht eine Pflanze aus Algen und Pilzfäden Baumstämme
und Steine. Angesichts des starken Bewuchses, hat man den Eindruck
eine andere Zeit betreten zu haben. Es sind Flechten, die sich hier
bisher erfolgreich vor der fortschreitenden Umweltverschmutzung
verschanzt haben.
Flechten, die
Äste und Baumstämme im "Parco Faunistico Donnortei"
überziehen
Die Gegend ist wie geschaffen für Mußestunden
in der Natur. Daniele bringt einen mit dem Jeep in den Park. Überall
an den Strecken gibt es eine wahre Pflanzenpracht zu bestaunen -
unter anderem auch endemische Pflanzen wie zum Beispiel die Euforbia
Taraces.
Im Gasthaus gibt es nur frische Zutaten und Selbstangebautes. Wein,
Nudeln und Fleisch sind so lecker, dass man sich nach dem Essen
nur mit Mühe zum Verdauungsspaziergang durch den Park aufraffen
kann.
Der Tierpark ist übrigens ein besonderes Highlight für
Kinder, die in dieser beinahe verwunschenen Welt einige der Tiere
auch füttern und streicheln dürfen.
Rundreise
Barbagia: Ein Stück Wildnis im Herzen der Mittelmeerinsel auf
einer größeren Karte anzeigen
Text: Andrea Behrmann, Fotos: MMV
Zuletzt aktualisiert am 16. Dezember 2009
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