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Unser Tipp:

Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele



Hotels
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Tour durch den Privatpark

Wie heisst das auf Italienisch?
Località - Ortschaft
Monte - Berg
Parco faunistico - Naturpark
Cervo -
Hirsch
Daino - Wiesel
Cinghiale - Wildschwein
Maiale - Schwein
Astore - Habicht
Piante - Pflanzen
Lichene -
Flechte
Bivio
- Gabelung


Wichtige Adressen:
Parco Faunistico Agriturismo -
Zeltplatz und Camperstellplatz

Loc. Donnortei Bivio M. Spada - Fonni
Tel.: +39/0784/58575
Handy: +39/330/253842 oder 368/7102932
Außerhalb der Saison Vorbestellung und Buchungen ab mindestens 8-10 Personen.
Fonni und der Park Donnortei - wo Hirsch und Wiesel sich gute Nacht sagen (Fortsetzung)

Wer die Wege durchwandert, hört bald ein hohes, durchdringendes Quieken oder ein Rascheln und Steinschlag. Hier, zwischen Steineichen und Laubbäumen, Farnen und Macchiagesträuch haben die Brüder Serusi nämlich vor sieben Jahren sechs erwachsenen "Cervus Elaphus Corsicanus" angesiedelt - und mittlerweile leben im Naturpark an die 100 Hirsche mit ihren Kleinen, mehrere Wiesel, Mufflons, Wildschweine und Marder. Doch nicht nur Vierbeiner hausen hier: Morgens um 10:00 Uhr finden sich meist auch Habicht und Goldadler ein. Wer sich schon immer mal Orte angucken wollte, wo Schmutz und schädliche Stoffe die Umwelt noch nicht so beeinträchtigt haben, sollte das in Donnortei tun. Ganz unten, im Tal, entlang der kleinen Flusslandschaften überzieht eine Pflanze aus Algen und Pilzfäden Baumstämme und Steine. Angesichts des starken Bewuchses, hat man den Eindruck eine andere Zeit betreten zu haben. Es sind Flechten, die sich hier bisher erfolgreich vor der fortschreitenden Umweltverschmutzung verschanzt haben.

Flechten, die Äste und Baumstämme überziehen

Die Gegend ist wie geschaffen für Mußestunden in der Natur. Daniele bringt einen mit dem Jeep in den Park. Überall an den Strecken gibt es eine wahre Pflanzenpracht zu bestaunen - unter anderem auch endemische Pflanzen wie zum Beispiel die Euforbia Taraces. Im Gasthaus gibt es eigentlich nur frische Zutaten und Selbstangebautes. Wein, Nudeln und Fleisch sind so lecker, dass man sich nach dem Essen nur mit Mühe zum Verdauungsspaziergang durch den Park aufraffen kann. Übrigens ein besonderes Highlight für Kinder, die in dieser beinahe verwunschenen Welt einige der Tiere auch füttern und streicheln können. Wer ohne Zelt anreist, dem bleibt für die Nacht die Wahl zwischen den Hotels in der Umgebung, mit Blick auf die Berge oder den Gusana-See.


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