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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Das Bergdorf Fonni
>> Der Naturpark Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada und dem Bruncu Spina
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Karnevalsauftakt in Mamoiada
>> Der einst älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Orani - Kunst & Kultur im Bergbaustädtchen
>> Karneval in Ottana - Boes, Merdules & Sa Filonzana
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Su Gologone & der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali: Kunsthandwerk und Supramonte
>> Cala Gonone - das Seebad von Dorgali
>> Wanderung von Cala Gonone nach Cala Luna
>> Nuraghe Mannu bei Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Romanzesu: Nuraghendorf bei Bitti
>> Grotta del Bue Marino
>> Die Grotte von Ispinigoli bei Dorgali
>> Paddeltour auf dem Lago del Cedrino
>> Die schönsten Badeziele


Codula Fuili bei Nuraghe Mannu Sardinien Foto Blick auf die Schlucht von Codula Fuili

Obstkistenweise römische Keramikscherben haben Archäologen bei Su Mannu gefunden Sardinien Foto
Obstkistenweise römische Keramikscherben haben Archäologen bei Su Mannu gefunden


Unterkünfte in der Barbagia:
Hotels in Cala Gonone
Ferienhäuser in Cala Gonone
Hotel Su Gologone in Oliena

Unser Tipp in Cala Gonone:

4-Sterne Hotel Costa Dorada


Rechteckigen Bauten sind römischen Ursprungs Sardinien, Dorgali, Cala Gonone, Cala Luna , Golfo di Orosei Foto Die rechteckigen Bauten sind römischen Ursprungs und wurden über den nuraghischen Bahausungen erreichtet.



Wie heißt das auf Italienisch?
Paese - Dorf
Montagne - Berge
Mare - Meer
Cala - Bucht
Grotta - Höhle
Schlucht - Gola


Wichtige Adressen:
Ufficio Informazioni Turistiche Dorgali
Via Lamarmora - 08022 Dorgali
Tel.: +39/0784/96243
E-Mail: proloco@dorgali.it

Coop. Ghivine del G.R.A.
Tel. +39/3388341616
Der Eintritt kostet etwa 3 Euro. Die Ausgrabungsstätte ist von März bis Oktober zu besichtigen. Führungen stündlich von 9 bis 11 Uhr (März und Oktober bis 12 Uhr) und 15 bis 17 Uhr (Mai, Juni, September 18 Uhr, im Juli und August sogar bis 19 Uhr). Die Fundstätte schließt eine Stunde nach der letzten Führung.
Die Anfahrt zum Nuraghen ist aber der Straße von Dorgali nach Cala Gonone gut ausgeschildert
Nuraghe Mannu bei Cala Gonone: Bronzezeitbau mit fantastischer Weitsicht

Der Nuragherturm Mannu bei Cala Gonone ist der Steinzeitbau mit der vielleicht schönsten Weitsicht auf ganz Sardinien überhaupt: Seit fast 3.500 Jahren kann man von hier aus die ganze Ostküste von Orosei bis Capo di Monte Santo überwachen. Von dem Turmbau, der fast 200 Meter über dem Meer auf einem kleinen Hochplateau liegt, hat man nicht nur etwa 50 Kilometer Küstenlinie im Blick, sondern kann auch weit aufs Meer hinaus schauen und die kleine Kieselbucht Fuili und die dazugehörige Codula Fuili-Schlucht beobachten. Zu letzterer gibt es archäologische Hinweise, dass Sie bereits zu den Zeiten der sardischen Urvölker als Meereszugang und Naturhafen genutzt wurde. Die Erbauer des Nuraghen Mannu hatten also auch beste Aussicht auf ihren Ankerplatz.


Südlich von Dorgali, an der Abzweigung nach Cala Gonone beginnt der Nationalpark Golfo di Orosei mit den kleinen Traumbuchten zwischen den zerklüfteten Felswänden Sardinien Foto Südlich von Dorgali, an der Abzweigung nach Cala Gonone beginnt der Nationalpark Golfo di Orosei mit den kleinen Traumbuchten zwischen den zerklüfteten Felswänden


Betritt man die Fundstätte, einige Kilometer außerhalb von Cala Gonone gelegen, fällt zunächst der heute noch etwa 4,70 Meter hohe Festungsturm mit etwa 12 Metern Durchmesser auf, der auf das Jahr 1500 vor unserer Zeitrechnung datiert wird. Rund um den Turm aus Trachyt- und Basaltstein sieht man Mauerreste und verfallene Gebäude – doch noch viel mehr davon verbirgt sich unter der dichten Macchia aus Mastixsträuchern und zwischen den massiven Steineichen, die das ganze Hochplateau bedecken. Forscher vermuten um den Nuraghen Mannu bis zu 200 bronzezeitliche Rundhütten - damit wäre Mannu eine der größten steinzeitlichen Nuraghensiedlungen überhaupt.



Rundreise Barbagia: Ein Stück Wildnis im Herzen der Mittelmeerinsel auf einer größeren Karte anzeigen

Aussicht und strategische Lage des Steinturms von Mannu, dessen sardischer Name übrigens „großer Nuraghe“ bedeutet, waren so attraktiv, dass auch die Römer die Gegend im großen Stil besiedelten und ihre eigene Stadt hoch über dem Golf von Orosei gründeten. Zahlreiche Funde belegen die Präsenz der Besatzer vom etwa 300 Kilometer entfernten Kontinent weit bis in die spätrömische Kaiserzeit.

Über 50 Kilometer Küstenlinie kann man von Su Mannu aus beobachten Panoramablick Sardinien
Über 50 Kilometer Küstenlinie kann man von Su Mannu aus beobachten

Teilweise wurden Gebäude über den alten Nuraghensiedlungen errichtet. Bausteine der nachchristlichen Gemäuer belegen, dass nuraghische Rundhütten und Brunnenheiligtümer hier im großen Stil abgetragen wurden, um ein Dorf für fast 1.000 Einwohner zu errichten. Unzählige Keramikfunde, Vasen, Glassplitter und Bronzenadeln aus der Römerzeit belegen, dass die Römerstadt sehr wohlhabend sein musste.

Blick nach Süden: Vom Nuraghen Su Mannu hat man einen fantastischen Fernblick über die Bucht von Cala Luna hinweg bis zum Capo Monte Santo Sardinien Foto Blick nach Süden: Vom Nuraghen Su Mannu hat man einen fantastischen Fernblick über die Bucht von Cala Luna hinweg bis zum Capo Monte Santo

Text und Fotos: Timo Gerd Lutz. Zuletzt aktualisiert am 29. April 2010

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