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Unser Tipp:
Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Fonni und der Park Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Der (bisher) älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Der Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali und Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Die Grotta del Bue Marino
>> Der Lago Cedrino
>> Die schönsten Badeziele


Kastanien haben den Luftkurort mit Traumblick berühmt gemacht


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Das "Texile" - ein Naturdenkmal vor den Toren des Städtchens

Wie heisst das auf Italienisch?
Paese - Dorf
Monte - Berg
Monumento naturale - Naturdenkmal
Castagne -
Kastanien
Nocciole - Haselnüsse
Cinghiale - Wildschwein
Aquila reale - Goldadler
Escursione - Ausflug
Bosco - Wald
Fiume - Fluss
Neve - Schnee


Wichtige Adressen:
Centro Servizi Turistici
Via Monti, 2 - 0831 Aritzo (Nu)
E-Mail: censertur@tiscalinet.it


Fotos:
Sergio Curreli
Aritzo - Magie der Natur

Ferien mit Blick auf die wilde Landschaft Sardiniens und Routenplanung mit einheimischen Bergführern! Wo? In Aritzo, einem kleinen Bergdorf am Gennargentu. Oben, am Südhang des Gebirges, klebt das charmante Städtchen mit der schönen Pfarrkirche San Michele Arcangelo und den kostbaren, dort aufbewahrten Holzstatuen aus dem 17. Jahrhundert. Auch alte Häuser mit Mauern aus unverputztem Stein und großen Holzbalkonen, verwinkelte und steile Gassen, ein Gefängnis aus der Zeit als Sardinien spanisches Königreich war, Gärten und schmucke "Trattorie" prägen das Bild dieses Dorfes der Barbagia. Hier oben beginnen viele Wanderwege durch die knisternden und verwunschenen Kastanien- und Haselnusswälder. Sie alle verbinden den Flumendosa-Fluss mit "Punta Lamarmora" - dem höchsten Gipfel im Gennargentugebirge. Im Herbst heißt die Verabredung hier immer: Auf zum Fest! - "Ad Aritzo alla Sagra delle Castagne e delle Nocciole". Der Luftkurort mit Traumblick lockt dann nämlich mit gerösteten Kastanien und Haselnüssen.

Die "Chiesa Parrocchiale di San Michele Arcangelo" in Aritzo

In der Umgebung kann man mit etwas Glück Wildschweine, dazwischen Mufflons und manchmal einen Goldadler beobachten. Gewandert wird mit Sergio Curreli. Er kennt hier jeden Baum, jeden Weg und die Menschen, denen die Weiden, die Haine und Häuser hier gehören. Aus Sorge um die Zukunft ziehen viele gen Süden, nach Cagliari - in die Stadt. Aber Sergio hat sich den Traum vom freien Leben in der Natur nicht nehmen lassen. Heute führt er Urlauber und Gäste durch seinen Naturpalast: zu Fuß, mit dem Fahrrad oder Off-Road mit dem Jeep. Da dies im Sommer durch die starke Hitze fast unmöglich ist, klettert er im Juli und August mit seiner Mannschaft zum Beispiel auch nachts: "Notte de Chelu" und "Notte di San Lorenzo" heißen die Touren, bei denen zur "Funtana Cugnada" und zum höchsten Gipfel des Gennargentu geklettert wird. Nach Stunden ist der Berg bezwungen und die Gruppe wird Aussicht auf Sternschnuppen und einen Sonnenaufgang pur haben.


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