Immer wieder Sardinien! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
>> Das Bergdorf Fonni
>> Der Naturpark Donnortei
>> Schnee auf dem Monte Spada und dem Bruncu
Spina
>> Der Pfeifer aus Gavoi
>> Spielzeugmuseum in Gavoi
>> Karnevalsauftakt
in Mamoiada
>> Der einst älteste Mensch Sardiniens
>> Die Walke in Tiana
>> Teti - Schmiede der Bronzestatuetten
>> Nuoro - Kulturhauptstadt der Barbagia
>> Orani - Kunst & Kultur im Bergbaustädtchen
>> Karneval in Ottana - Boes, Merdules &
Sa Filonzana
>> Tonara und der Honignougat
>> Aritzo - Magie der Natur
>> Ortueri - Magasinos Apertos
>> Der Eselspark "Mui Muscas"
>> Ökosystem Wald: Parco Assai
>> Schafschur in Ovodda
>> Supramonte, Tiscali und Sas Orrios
>> Su Gologone & der
Nationalpark Golfo di Orosei
>> Dorgali: Kunsthandwerk und Supramonte
>> Cala Gonone - das Seebad von Dorgali
>> Wanderung
von Cala Gonone nach Cala Luna >> Nuraghe Mannu bei Cala Gonone
>> Wandmalerei in Orgosolo
>> Schmausen in Oliena
>> Romanzesu:
Nuraghendorf bei Bitti
>> Grotta del Bue Marino
>> Die Grotte von Ispinigoli bei Dorgali
>> Paddeltour auf dem Lago del Cedrino
>> Die schönsten Badeziele
Kastanien haben
den Luftkurort mit Traumblick berühmt gemacht

Der Kalkfelsen "Tacco
di Texile" - ein Naturdenkmal vor den Toren des Städtchens

Historische Gemäuer
in Aritzo
In der verwunschenen
Barbagia di Belvì, südlich der Ortschaft Gadoni liegt
das Besucherbergwerk Miniera Funtana Raminosa. Die
ehemalige Grubenstadt wurde als letztes sardisches Bergwerk Mitte
der 1980er Jahre stillgelegt.
Paese - Dorf
Monte - Berg
Castagne - Kastanien
Nocciole - Haselnüsse
Escursione - Ausflug
Bosco - Wald
Fiume - Fluss
Neve - Schnee

Wenn der Winter kommt, schneit es im
Luftkurort auch
Wanderungen, Off-Road-Touren
und Besucherbergwerk Funtana Raminosa: Centro Servizi Turistici in
Aritzo
Telefon: +39/0784/629442
Handy: +39/339/8092053
E-Mail: info@lemiescursioni.com
Web: www.lemiescursioni.com
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Ferien mit Blick auf die wilde Landschaft Sardiniens und Routenplanung
mit einheimischen Bergführern! Wo? In Aritzo,
einem kleinen Bergdorf am Gennargentu.
Das charmante Städtchen mit der schönen Pfarrkirche
San Michele Arcangelo und den kostbaren, dort aufbewahrten
Holzstatuen aus dem 17. Jahrhundert klebt am Südhang des Gebirges.
Auch alte Häuser mit Mauern aus unverputztem Stein und großen
Holzbalkonen, verwinkelte und steile Gassen, ein Gefängnis
aus der Zeit als Sardinien spanisches Königreich war, Gärten
und schmucke Trattorie prägen das Bild dieses
Dorfes der Barbagia di Belvì.
Die "Chiesa
Parrocchiale di San Michele Arcangelo" in Aritzo
Hier oben beginnen viele Wanderwege durch die knisternden
und verwunschenen Kastanien- und Haselnusswälder. Sie alle
verbinden den Flumendosa-Fluss mit Punta
Lamarmora - dem höchsten Gipfel im Gennargentugebirge.
In der Umgebung kann man mit etwas Glück Wildschweine, dazwischen
Mufflons und manchmal einen Goldadler beobachten. Gewandert wird
mit Sergio Curreli. Er kennt hier jeden Baum, jeden Weg und die
Menschen, denen die Weiden, die Haine und Häuser hier gehören.
Aus Sorge um die Zukunft ziehen viele gen Süden, nach Cagliari
- in die Stadt. Aber Sergio hat sich den Traum vom freien Leben
in der Natur nicht nehmen lassen. Heute führt er Urlauber und
Gäste durch seinen Naturpalast: Zu Fuß oder Off-Road
mit dem Jeep.
Da dies im Sommer durch die starke Hitze fast unmöglich ist,
klettert er im Juli und August mit seiner Mannschaft zum Beispiel
auch nachts: Notte de Chelu und Notte di
San Lorenzo heißen die Touren, bei denen zur Funtana
Cugnada und zur Punta La Marmora geklettert
wird. Nach Stunden ist der Berg bezwungen und die Gruppe hat Aussicht
auf Sternschnuppen und einen Sonnenaufgang pur.

Tour quer durch
das verwunschene Gennargentugebirge
Entspannen und vom Ausflug erholen, kann man sich anschließend
im Ort. Hier gibt es Gaststuben und Läden, in denen es alles
gibt, was der Besucher probieren muss: Culungiones
(Teigtaschen mit Käse- oder Kartoffelfüllung), Pixios
(Nudelauflauf), Linsen- und Bohneneintopf auf Aritzese Art, Braten
aromatisiert mit Kräutern der Region, Torrone,
Honig aus den Kastanienwäldern und Gebäck aus Kastanienmehl.
Im Herbst heißt es in Aritzo immer: Auf zum
Fest - zur Sagra delle Castagne e delle Nocciole.
Der Luftkurort mit Traumblick lockt dann nämlich mit gerösteten
Kastanien, Haselnüssen und anderen Spezialitäten der Region.
Weil es im Winter hier recht frisch ist und auch schneit, sind die
Kuppen des kahlen Bergmassivs meist bis Februar noch weiß
besprenkelt. Auch dann kann man spazieren gehen. Zur Neviera
zum Beispiel, dorthin, wo die Menschen früher das
Eis zum Kühlen hergestellt haben. Oder man kann ins Heimatmuseum
gehen. Mit Sergio über die kulturgeschichtlichen Sammlungen,
über das Schnitzen, das Weben, das Schmieden und die Glockenherstellung
reden.
Rundreise
Barbagia: Ein Stück Wildnis im Herzen der Mittelmeerinsel auf
einer größeren Karte anzeigen
Oder man schaut sich das alte böse Gefängnis Sa
Bovida aus dem 17. Jahrhundert an. Hier wurden Sünder
weggesperrt. Die Anstalt steht noch, auch die Eisenketten hängen
noch an der Wand.
Wer sich im Januar in Aritzo einquartiert, kann an der Feierlichkeiten
zu Ehren des Heiligen Antonio
Abate teilnehmen. Dann wird ein gewaltiges Feuer entzündet.
Am besten setzt man sich zu den anderen, erzählt und isst mit.
Auch Künstler gab es in Aritzo. Auf eine Hauswand
hat jemand ein Murales
gemalt, das dem Gast eine schöne romantische Geschichte erzählt.
Von einem flüchtigen Dichter, Bachisio Sulis,
ist da die Rede, der seiner Verlobten schöne Poeme schrieb.
Besichtigen kann man auch das Geburtshaus des Malers Antonio
Mura (1902-1972).
Text: Andrea Behrmann, Fotos: Sergio Curreli.
Zuletzt aktualisiert: 7. Mai 2010
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