Das Konzert am
18. September 2010 in der Inselhauptstadt
Cagliari war dasErste nach der großen Sommerpause. Bis
Oktober 2010 tourt er noch durch Italien
Vasco Rossi
ist ein Naturphänomen, der vielen aus der Seele spricht. Das
ist auch der Grund dafür, dass er in Italien über viele
Generationen hinweg berühmt ist
Concerto - Konzert
Musicista - Musiker
Cantante - Sänger
Successo - Erfolg
Canzone - Lied
Popolare - Bekannt

Der Auftritt
am 18. September 2010 in der Inselhauptstadt von Sardinien war nach
der Sommerpause der erste von zahlreichen weiteren Italien-Gigs
seiner „Europe Indoor Tour“
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Der italienische Rockstar Vasco Rossi kam
nach fünf Jahren wieder zu einem Mega-Konzert nach Cagliari
zurück. Beim Auftritt am 18. September 2010 in der Inselhauptstadt
von Sardinien erlebten seine Fans einen musikalischen Höhepunkt
nach dem anderen.
Dunkles Fidel-Castro-Käppis, schwarze Lederjacke, enges schwarzes
T-Shirt, helle Jeans, Cowboy-Stiefel, dichter Bühnennebel und
eine hervorragende Band: Am Samstag gingen mehr als 28.000 Fans
in der ausverkauften Arena
des Messegeländes auf eine musikalische Zeitreise durch
die 33-jährige Geschichte eines der erfolgreichsten italienischen
Musiker.
Der Auftritt
in der Inselhauptstadt
von Sardinien war nach der Sommerpause der erste von zahlreichen
weiteren Italien-Gigs seiner „Europe Indoor Tour“
Plötzlich stand er da, Il Blasco, alias Vasco
Rossi, das Publikum jubelte und klatschte. Er läutete sein
Konzert mit einem Song seines Albums Nessun pericolo per
te ein. Die Fans zeigten sich textsicher, sangen und tanzten
ausgelassen mit - spätestens bei Buoni o cattivi,
dem dritten Lied, kochte die Stimmung über.
Gut gelaunt
lieferte der Rocksänger auf der von zahlreichen begeisterten
Fans umjubelten Großbühne nicht nur alte Hits, sondern
auch jüngere Erfolge
Seit dem Ende der 1970-er und den 1980-er Jahren feiert Il
Blasco, wie Vasco Rossi von seinen Anhängern genannt
wird, in Italien mit Liedern wie Albachiara, Vita
spericolata, Siamo solo noi, Vado
al massimo, Bollicine, Una canzone
per te und Ridere di te einen Erfolg nach
dem anderen. Im November 2009 erschien sein neues Album Tracks
2. Für das sardische Publikum spielte er eine Mischung
aus alten und neuen Hits.
Satte zweieinhalb Stunden lieferte der 1952 in Zocca geborene Sänger,
dessen Stil vom Rock und Pop über Chansons bis hin zu Balladen
reicht, ein grandioses Konzert. Die Atmosphäre glich einem
Fußballstadion mit Italien- und Sardinien-Fahnen, Transparenten
und Sprechchören. Il Blasco brauchte nur die
Lippen zu bewegen und das Publikum schrie ihm die Texte seiner bekanntesten
Songs entgegen.

Nach zweieinhalb
Stunden bildeten "Vita spericolata" und "Albachiara"
die Abschlusssongs - das Publikum jubelte
Er glich einem energiegeladenen Großstadtdichter, fast einem
italienischen James Dean – denn wie das verstorbene amerikanische
Idol verkörperte auch Blasco am Samstag eine
Lebensweise, die sich nach losgelöster Freiheit sehnt. Die
Texte seiner Songs sind unverschnörkelt, ironisch, herausfordernd
zuweilen auch polemisch. In ihnen greift er die kleinen und großen
Hoffnungen der Menschen, ihre Sorgen und Wünsche auf. Die bisher
unveröffentlichten Lieder seines neuen Albums wie Ho
fatto un sogno, Sto pensando a te und
Ad ogni costo kamen genauso authentisch rüber,
wie seine älteren Chansons Incredibile romantica,
Ieri ho sgozzato mio figlio oder La nostra
relazione.
Um 22.30 Uhr war Vasco Rossi am Ende seiner Titelliste angelangt.
Doch die Fans wollen ihn nicht gehen lassen. So gewährte der
Festlanditaliener dem sardischen Publikum zwei seiner schönsten
Lieder als Zugabe. Dicht gedrängt brüllten und tanzten
die Fans zum Abschluss zu Vita Spericolata und
Albachiara in der Arena.
Text: Andrea Behrmann, Fotos: Paolo
Succu
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