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Das Peter-Gabriel-Konzert am 14. Juni 2004

Wie heißt das auf Italienisch?
Musica - Musik
Musicista -
Musiker
Cantante -
Sänger
Strumento musicale -
Musikinstrument
Concerto -
Konzert
Palco -
Bühne
Biglietto -
Eintrittskarte
esaurito - ausverkauft

 

Growing Up On Tour 2004 - Reise zwischen Zukunft und Vergangenheit

Gut gelaunt und im schwarzen Gewand schritt Peter Gabriel leise auf die noch erleuchtete Bühne. Hier hatten bis vor kurzem die Tenores di Bitti gesungen und die italienischen Ansagen der Pop-Ikone durchgesprochen.
Dies ist der Stil des ehemaligen Genesis-Mitbegründer und aktuellen Guru der World Music und elektronischen Klanggestalten. Bescheiden und ruhig. Er wollte verstanden werden und mit den etwa 5.000 Fans in der Arena auf dem Messegelände in Cagliari kommunizieren: „Saluri a Casteddu“ (Cagliari) grüßte er deshalb höflich auf sardisch bevor er alleine am E-Piano das erste Lied spielte: "Here Comes The Flood".
Die Bühne war wider erwarten nicht riesig und kreisrund sondern eher klein und rechteckig.
Trotzdem zeugte die Bühnenproduktion von großem technischen Aufwand und Peter Gabriel präsentierte seine alten und neuen Songs mit einer effektvollen Show: Choreografien, Lichteffekte, langgezogene Basseinlagen des treuen Weggefährten Tony Levin und mehrere Spielszenen.
Ein Highlight der Schau war es, als Peter Gabriel und seine Tochter Melanie beim Song „Games Without Frontiers“ auf zwei Sackkarren mit Gummireifen erschienen, um mit fast mechanischen Bewegungen auf der Bühne entlang zu rollen und zu schwingen. Immer wieder machte er zu seinen Stücken Ansagen auf italienisch und es gelang ihm, eine fast intime Beziehung zu den Zuschauern herzustellen, mit denen er sich, wie er selbst sagte, „auf eine Reise zwischen Zukunft und Vergangenheit begeben wollte“.
Zwei Stunden lang begeisterten Peter Gabriel und seine Musiker (Melanie Gabriel, Tony Levin, Ged Lynch, David Rhodes, Rachel Z sowie Richards Evans) unter anderem mit "Red Rain", "Digging in the Dirt", „Mercy Street und "Sledgehammer" die sardischen Fans.
Kurz vor Mitternacht endete das Konzert mit „In Your Eyes“, und zu guter Letzt, als Zugabe, kam dann „Biko“, der Schrei nach Freiheit und dem Ende dieses großartigen Konzertes.

Text Andrea Behrmann, Fotos Paolo Succu

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