Michael
Bublé
Das Amphitheater
beim Michael Bublè Konzert am 14. Juli 2004
Musica - Musik
Musicista - Musiker
Cantante - Sänger
Strumento musicale - Musikinstrument
Concerto - Konzert
Palco - Bühne
Biglietto - Eintrittskarte
Esaurito - ausverkauft

Alan Chang - Piano,
Musikdirektor
Craig Polasko - Bass
Mark Sinaul, Brian Lipps, Nick Vageuas, Justin Ray - Trompeten
Brian Green - Gitarre
Bill Wysaske - Schlagzeug
Info
Sardegna Concerti
Ufficio Stampa - Cagliari
Tel.: ++39/070/654904
E-Mail: info@sardegnaconcerti.it
Web: www.sardegnaconcerti.it
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Als
am Abend des 14. Juli 2004 im Amphitheater von Cagliari die Lichter
ausgingen, betrat ein extrem gutaussehender und echt charmanter
junger Mann im Smoking die Bühne: Michael Bublè.
Zwei kurze Begrüßungssätze auf Englisch. Dann legten
der Sänger aus Vancouver und seine Big Band mit "Come
Fly With Me", "Sway" und "The Way You Look Tonight"
los. Noch nie hatte ich eine solche Stimme gehört. Der 28jährige
Kanadier italienischer Abstammung (sein Großvater kommt aus
Venetien, seine Großmutter aus Abruzzen) vibrierte, schmeichelte,
forderte, verbreitete lustvolle Leichtigkeit und verführte.
Er sang, erzählte von Hoffnung, Freundschaft und Frieden; das
Publikum ließ sich vom Rhythmus des Swing forttragen.

Das Wunderbarste
ist seine Stimme: Sie swingt, vibriert, schmeichelt, fordert, verbreitet
lustvolle Leichtigkeit und verführt
Schon in seiner Jugend begeisterte er sich nicht nur für Rock'n'Roll
und Pop, sondern auch für große Sängerinnen wie
Ella Fitzgerald, Keely Smith, Sarah Vaughan und Rosemarie Clooney.
Sein Großvater eröffnete ihm diese Welt der Musik, die
von seiner Generation eher weniger beachtet wurde.
Die Intention Bublès war es einmal auszuprobieren, wie Pop-,
Jazz- und Swinggesang zusammen klingen. Die aufregende Kombination
so unterschiedlicher musikalischer Richtungen diente dazu, die ganze
Breite seiner Kunst und Musik aufzuzeigen. Mehr als eine Hommage
an vergangene Zeiten und Künstler war sein cagliaritanisches
Repertoire eine Sammlung von zeitlosen Klassikern: Neben Cover-Hits
wie „Mack The Knife“ von Bobby Darin, „Come Fly With Me“ von Frank
Sinatra gab es auch Interpretationen von „Crazy Little Thing Called
Love“ von Queen und „Kissing A Fool“ von George Michael zu hören.

Beim einzigen
Michael-Bublè-Konzert war das Römische Amphitheater
rappelvoll
Der erste Auftritt Bublès in Cagliari wurde für
die Zuhörer außerdem zum echten Abenteuer. Michael stellte
sich nach einer guten halben Stunde beim Publikum erst einmal mit
persönlich Händedruck vor: Der smarte Sänger sprang
von der Bühne, lief zwischen Stuhlreihen entlang, kletterte
die Stufen des Amphitheaters hoch; er schüttelte Hände,
verteilte Küsschen, drückte Zuhörer und winkte. Als
er wieder auf der Bühne stand verkündete er auf Englisch:
„Jetzt kenne ich Sie, Sie kennen mich, jetzt kennen wir uns und
können weiter machen“.
Das Publikum bekam das zu hören, was es sich gewünscht
hatte: Den Auftritt eines Künstlers, der in seiner Heimat bereits
als „Best New Artist“ ausgezeichnet wurde.
Das Wunderbarste aber war die Zugabe, als er ohne Mikrofon und Lautsprecher
Sinatras "My Funny Valentine" gesungen hat und das Publikum
ein letztes Mal von den Sitzen gerissen hat.
Text Andrea Behrmann, Fotos Paolo
Succu
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