Immer wieder Museen! Was
gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
>> Archäologisches
Museum Cagliari
>>
Eisenbahnmuseum Cagliari
>>
Eisenbahnmuseum Monserrato
>>
Pinakothek Cagliari
>>
Galleria Comunale d'Arte Cagliari
>> Ethnologisches
Museum in Nuxis
>> Museo delle
Maschere Mamoiada
>>
Museum in Villanovaforru
>> Casa
di Gramsci in Ghilarza
>> Casa
di Grazia Deledda in Nuoro
>> Museo del
Costume in Nuoro
>> Museo
d'Arte Provincia di Nuoro

Schlackehalde bei
Iglesias
Miniera - Bergwerk
Minatore - Grubenarbeiter
Il pozzo - Der Förderschacht
Torre di estrazione - Der Förderturm
Galleria - Stollen

Stillgelegte
Zeche bei Iglesias
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Die Geschichte des Bergbaus auf Sardinien beginnt schon zur
Zeit der punischen Eroberungszüge gegen die Sarden (etwa 500
vor Christus). Zwar war schon den Nuraghiern bekannt, dass die Gegend
um Iglesias reich an Erzen war, aber erst die nachfolgenden Besatzungsmächte
(Römer und Punier) bauten im grossen Stil Kohle, Zink, Blei,
Kupfer und Silber ab.

Bergleute
in der Grube der "Miniera di Monteponi" (1935)
Zu
Beginn des 19. Jahrhunderts stürmten
Heerscharen von abenteuerlustigen Silber- und Goldsuchern auf die
Insel. Später kamen dann die grossen Industrieunternehmen,
darunter auch deutsche Firmen. 1936 wurde vom faschistichen Regime
die Braunkohlebergbaustadt Carbonia aus dem Boden gestampft.
Sardinien sollte das Rohstofflager Italiens werden. Leider war und
ist die sardische Braunkohle eher von minderwertiger Qualität.
Heute stehen die meissten Födertürme für immer still.
Einige dieser Berkwerke sollen, mit Hilfe des Projekts "Parco
Geominerario" zu Museen umfunktioniert werden, aber leider
scheitern diese Projekte häufig an bürokratischen Problemen.
Eine Fahrt zu den fast gespenstisch anmutenden Bergwerken lohnt
sich aber trotzdem.
Das Bergwerk von Buggerru, die Bergwerksiedlung
von Ingurtosu, die Bergwerksiedlung von Montevecchio, die Bergwerke
Monteponi, San Giovanni, Campo Pisano und die von Mussolini gegründete
Bergarbeiterstadt Carbonia.
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