Die Gewalt
Pittura
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Colori - Farben
Pennello - Pinsel
Forme - Formen
Temi - Themen
Info
Piero Ligas ist auch am Verkauf seiner Bilder im Ausland interessiert.
Gerne stellen wir einen entsprechenden Kontakt her: info@sardinien.com
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Bei Piero Ligas
werden die Lebensumstände und Gefühle der Menschen auf
Sardinien immer wieder in Szene gesetzt. In Gedanken kehrt er dabei
häufig in sein Heimatdorf Nurri zurück. Hier verbrachte
der nunmehr Zweiundfünfzigjährige seine Kindheit, die
ihn so stark prägte. Die schönen "Mauer"-Bilder
etwa, beziehen sich auf diese Zeit: Damals war er noch zu klein,
um über die Mauer gucken zu können, doch der erste Eindruck
ist geblieben. Eine Mauer verbirgt immer ein Geheimnis, die Menschen
verschanzen sich hinter ihr, sogar die Kommunikation ist dann zum
Scheitern verurteilt. Erst nach dem Mauerfall, beobachtet er, könne
sich die Menschheit langsam fortentwickeln. Die Modernität
eines Werkes, erklärt er, liegt nicht im Thema oder in der
Schaffensrichtung, sondern in der Individualität, im Eigensinn
des Malers. Daraus ergibt sich das immer wirklich Neue.
Die Läufer
In seinen
an Mirò und Picasso erinnernden Bilder sind Formen und Farben
immer einem bestimmten Thema zugeordnet. Das Thema besitzt meist
so viel Eigengewicht, dass man es aus den einzelnen Werken "herauslesen"
kann. Nicht Banalitäten macht er zu seinen Themen. Ganz entschlossen
wagt er sich immer wieder an Themen wie Gewalt, Sexualität,
Religion und Sport. Es gibt Formen und Farben, und es gibt Möglichkeiten,
Formen und Farben zu gestalten und zu interpretieren, kommentiert
er lächelnd. Er ist kein Rebell, er ist ein Mensch von besonderer
Feinfühligkeit, der fähig ist die Sattheit dieser immer
wertefreieren Gesellschaft zu empfinden. Mit Pinsel und Farben kämpft
er auf seine Art, um Kindheitserinnerungen aufzuarbeiten und die
gestörte Beziehung zwischen Mensch und Natur wieder herzustellen.
Angesichts eines Bildes das eine Brandkatastrophe darstellt, sagt
Piero Ligas: "Wenn sie könnten, würden sie auch den
Himmel in Brand setzen." Heute arbeitet er immer noch im Schlossviertel,
allerdings hat er sein Atelier jetzt in der Via La Marmora 1.

Tod
eines heldenhaften Kindes
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