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Auch im Jahr 2005, genauer am 30. Januar war es wieder soweit:
In Oristano
fand das große Fest der Steckenpferde statt. Aus der ganzen
Umgebung, von Cagliari bis Nuoro und Sassari, kamen Hunderte von
Kinder aller Altersstufen in die Provinzhauptstadt an der Westküste,
um gemeinsam ihre neuen Pferdchen auszuprobieren.
Spezialisten für Steckenpferde waren am Sonntag Kinder im Alter
zwischen anderthalb und 12 Jahren. Nahezu jeder hatte sein eigenes
Pferd. Dass dieses auch bunte Stirnrosetten und einen eigenen Namen
hatte, versteht sich von selbst.

Sternstechen:
Leider hat dieser Versuch nicht den gewünschten Erfolg gehabt
Um kurz vor 15.00 Uhr hieß es zunächst die Steckenpferde
zäumen und zur Parade antreten. Mit einem Trommelwirbel startete
der Aufzug der stolzen Steckenpferdreiter im Stadtteil Su Brugu
durch die Via Sassari, Via Lepanto und Via Veneto. Erst dann begann
das Rennen auf der Piazza Sant’Efisio, bei dem es Siegespunkte zu
sammeln galt. Angeführt von „Su Componidoreddu“, „Su Segundu“
und „Su Terzu“ – dem Waffenmeister und seinen Helfern – schwangen
sich Ludovico, Giorgia, Stefano, Riccardo, Gregorio, Sara, Miriam
und viele andere nacheinander auf ihr Steckenpferd. Sie rannten,
das Pferdchen zwischen den Beinen, zu dem aufgehängten Stern,
der mit einem Schilfrohr-Degen aufgespießt werden sollte.
Ganz wie bei der Sartiglia
und Sartigliedda. Insgesamt 420 Reiter versuchten den Stern
zu stechen.
Nachwuchsritter und Gäste wurden anschließend für
die 84 aufgespießten Sterne belohnt: mit kleinen Leckereien
wie Spritzgebäck und Softgetränke sowie Konfetti und einer
Medaille.
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