Das Fest zu Ehren
der Heiligen Maria von Sauccu in Bortigali, in der Provinz von Nuoro.
10 Tage lang (7.-17.) feiern, tanzen und dichten die Dorfbewohner
in der 20 km entfernten Feldkirche. Übernachtet wird in den "Nuristenes",
traditionelle Häuser, die die Kirche umschließen und nur
während der Feier bewohnt werden.
Die
"Corsa degli Scalzi"
Capidanni - September
Traccas - Ochskarren
Cantores - Dichter
Fassones - typisches Fischerboot
Das Warten auf
die Ankunft
Chiesa - Kirche
Alba - Morgengrauen
Scalzo - Barfuss
Corsa - Rennen
Simulacro - Statue
Polvere - Staub
Coraggioso - Mutig
Matrimonio - Hochzeit
Nostra Signora - Madonna
Paolo Succu
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Im Morgengrauen des ersten Sonntag im September
nimmt eine Gruppe junger Männer in Cabras die Erlöserstatue
des Heiligen entgegen und trägt sie barfuss in die 6 km entfernte
Kirche von San Salvatore, auf der Sinis-Halbinsel. Die Kirche wurde
Ende des 16 Jh. auf den Ruinen eines alten heidnischen Tempels,
nuraghischen Ursprungs errichtet. Am nächsten Tag läuft
das legendäre Geschehen erneut ab: Hunderte junge Männer,
nur mit einer weißen Kutte bekleidet, befördern im Laufschritt
die Statue von der Kirche San Salvatore zur Pfarrkirche von Cabras
zurück. Die darauf folgende Andacht und Feierlichkeiten dauern
neun Tage an.
Die "Corsa
degli Scalzi" beginnt im Morgengrauen
Dieses kuriose Volksfest wurde 1619 ins Leben gerufen. Der Legende
nach erinnert das Fest an den originellen Trick, mit dem eine Gruppe
junger Männer die Erlöserstatue vor den einfallenden Sarazenen
rettete. Die Männer hatten die Statue im Laufschritt von der
Kirche San Salvatore nach Cabras in Sicherheit gebracht. Anstelle
des Schuhwerks banden die Scalzi sich Zweige unter die nackten Füße
und wirbelten damit so viel Staub auf, dass sich die feindlichen
Angreifer einem großen Heer gegenüber glaubten und flüchteten.

Die Ankunft der
Statue
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