
Bannerberühren
bringt Glück |
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Dann - ohne
Vorwarnung - preschen die 3 Bannerträger und ihre Eskorte in
halsbrecherischem Galopp vom Hügel los, den holprigen Hang
hinab, durch das Triumphtor in den Hof von San Costantino, den Hang
hinauf bis zur Kirche. Die Verfolger sind Ihnen dabei dicht auf
den Fersen. Die große Menge an Ross und Reitern hüllt
das gesamte Anwesen und die Zuschauer in dichte Staubwolken, welche
von den gelblichen Strahlen die untergehende Sonne magisch erleuchtet
werden. Oben an der Kirche kommt der Galopp wieder zur Ruhe. Die
Symbolfigur des Kaisers Konstantin voran, umrunden die Reiter die
Kirche in langsamer Prozession. Viele Zuschauer sind begierig, die
Banner zu berühren, denn das bringt Glück! Zwischen der
5. und der 7. Runde hat der erste Bannerträger die Wahl, erneut
sein "Heer" in den wilden Galopp zu werfen und die feindlichen
"Heerscharen" hinter sich zu lassen. Dann geht der wilde
Ritt den abschüssigen Weg vor der Kirche hinunter zum 2. Kruzifix,
das von einer kreisrunden Brüstung eingerahmt wird. Auch jetzt
wieder alle 94 Angreifer hinterher, begleitet von den Gewehrsalven
der „fucilieri“. Es folgen drei Runden der Heere im Uhrzeigersinn
um "Sa Muredda", die Brüstung des 2. Kreuzes, und
3 - 4 Zirkel gegen den Uhrzeigersinn.

Die besonders gefährliche
Stelle am Triumphbogen
Die letzte Prozessionsrunde um "Sa Muredda" ist wieder
von der gewählten Taktik des ersten Banners abhängig:
Plötzlich preschen die 3 ersten Pferde in wildem Galopp los,
erneut den Hang zur Kirche empor und hinterdrein der gesamte Tross
an Pferd und Reiter - gespenstisch in den aufgewirbelten Staub gehüllt.

Die drei Banner
an Sa Muredda
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