Immer
wieder Faschingsfeste! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
>> Sos
Mamutzones und S'Urtzus
>>
Sa Sartiglia
in Oristano
>> Sartill'e
Canna in Oristano
>> Sa Ratantira
in Cagliari
>> Su
Lunis de sa Pudda: Rosenmontag in Santu Lussurgiu
>> Sas
Andanzas – Veilchendienstag in Seneghe
>> Boes,
Merdules & sa Filonzana – Veilchendienstag in Ottana
Am 16. Januar geht
es in Mamoiada alljährlich, wie auch in anderen Orten Sardiniens,
um Antonius den Großen, der auch „Vater der Mönche“ genannt
und mit einem riesigen Holzfeuer geehrt wird
Januar - Gennaio
Usanza - Brauch
Fuoco - Feuer
Pane - Brot
Fuochi d'artificio - Feuerwerk
Processione - Feierlicher Umzug

Das Feuer zu Ehren
des Sant'Antonio Abate brennt die ganze Nacht hindurch - die aufsteigenden
Rauchschwaden geben Auskunft über das kommende Erntejahr
Info
Viseras Piccola Società Cooperativa a.r.l.
Piazza Europa - 08024 Mamoiada
E-Mail: info@ museodellemaschere.it
Web: www.museodellemaschere.it
Info
Comune di Mamoiada
C.so Vittorio Emanuele, 50 - 08024 Mamoiada
E-Mail: municipiomamoiada@tin.it
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Etwa 650 Meter über dem Meeresspiegel in der wildromantischen
Barbagia di Ollolai liegt das 2500-Seelen-Dorf Mamoiada, und zwar
direkt inmitten grüner Weinberge, Kork- und Steineichenwälder.
Im historischen Ortskern steht die große, das Dorfbild prägende
Kirche Nostra Signora di Loreto aus dem 17. Jahrhundert.
Hier wird der Vorabend des Festtages zu Ehren des Heiligen Antonio
Abate (16. Januar) mit einem großen Feuer gefeiert. Der Tag
danach (17. Januar) ist in Mamoiada bis heute Auftakt der jeweiligen
Karnevalssession.
Am 16. Januar kulminiert alljährlich kurz nach fünf Uhr
nachmittags der Gottesdienst. Zuschauer suchen sich einen guten
Platz, auf dem Kirchenvorplatz wird ein großer Holzstoß
aus Eichenwurzeln angezündet, der Pfarrer läuft drei mal
ums Feuer bevor Familienväter aus diesem glühende Scheite
entfernen, um dreißig bis vierzig weitere Holzfeuer im ganzen
Ort zu entzünden.
Der Gedenktag
bzw. Namenstag des Begründers des christlichen Mönchtums,
der 17. Januar, ist in Mamoiada auch immer Auftakt des sardischen
Karnevals
Video
Clip Sant'Antonio
Abate
Sie brennen die ganze Nacht durch. Aus dem in Schwaden aufsteigenden
dicken Rauch ist angeblich zu ersehen, ob das neue Erntejahr unter
guten oder schlechten Auspizien beginnt.
Eine behagliche Atmosphäre verbreitet sich, denn die Bewohner
der Insel sind ein besonderes Volk: Frisch gebackene süße
Popassinus biancu, Popassinus nigheddu,
Coccone in mele, Caschettas,
Pan'e Sant'Abate (ein
Brot für Gourmets, den die Hausfrauen aus Hartweizenmehl, Most,
Haselnüssen, Wallnüssen, Mandeln und Rosinen herstellen)
und ein hausgemachter schwerer Rotwein werden gereicht!
Am Tag danach, dem 17. Januar ist der Starttermin für Mamuthones
und Issohadores. In dunkle Schafsfelle gekleidete
Gestalten, die große Holzmasken aus Kirsch- oder Kastanienholz
und auf den Schultern schwere Kuhglocken die bis zu fünfunddreißig
Kilo wiegen, tragen. Wenn sie sich nicht gerade in Kuba, Rothenburg
oder Wien auf Welttournee befinden, sind die meisten Mamuthones
hauptberuflich Dienstleistende, Vertreter, Bauern aber auch Schüler
und Studenten.
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