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Immer wieder Sensationsfunde!
Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:
Tombe
- Gräber
Rito funebre- Bestattungsritual
Pietra - Stein
Ingresso - Eingang
Camera - Raum
Corna di toro - Stierhörner
Dea - Göttin
Necropoli - Nekropolis (Totenstadt)

Häuptlingsgrab
von Anghelu Ruiu
Info
ESIT
Cagliari
Via
Mameli - 09100 Cagliari
Telefon: +39/070/60231
Freecall: 800013153 (Nur von Italien)
Servicenummern, die mit der Vorwahl 800 beginnen, sind für die
Anrufer kostenfrei
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Die Sarden der Kupferzeit bauten
ganz besondere Grabstätten: Die sogenannten "Domus De
Janas", was so viel wie "Haus der Feen" bedeutet.
Mehr als Tausend "Domus De Janas" sind bisher entdeckt
worden.
Diese ganz besonderen Behausungen sind in den harten Fels geschlagene
worden. Nur die vornehmen Toten eines Stammes wurden hier bestattet.
Diese Grabstätten bestehen aus verschiedenen Räumen, die
miteinander durch kurze Gänge verbunden sind.
Die eindrucksvollste Totenstadt auf Sardinien ist sicherlich die
Nekropolis von Montessu bei Villaperuccio - im Südwesten
der Insel. Diesen, besonders vor Sonnenuntergang magischen Ort,
kennen noch nicht viele.
In Bonarva, nördlich von Macomer,
wurde bei Ausgrabungen eine der bisher größten "Domus
De Janas" entdeckt: Das Grab des Häuptlings besteht besteht
aus achtzehn verschiedenen Räumen.
Nach einem bestimmten Ritual wurde den Toten Nahrung und Schmuck
beigelegt. Der größte Teil der Gräber hat einen
rechteckigen Grundriss, mit einem hervorstehenden Dach, das von
steinernen Säulen getragen wird.

Der Eingangsbereich wurde mit Holzplatten oder Zweigen verdeckt.
Blutrot mussten einst die Säulen und Wände der Grabstätten
gewesen sein, denn die Farbe Rot stand für "Blut, bzw.
"Leben".
Am Eingang einiger "Domus De Janas" erkennt man noch interessante
Dekorationen in Form von Stierhörnern.
In der frühgeschichtlichen Kultur verehrte man viele Götter,
insbesondere huldigte man dem Ahnenkult und den Naturkräften.
In der Symbolik der frühesten Kulturen dominieren die "Magna
Dea Mater" (Muttergöttin) und der "Dio Toro",
(Stier-Gott) dessen Symbol oft an den Felswände der "Grabkammern
zu finden ist.
Hinweise auf die Verehrung von Gottheiten geben auch die Menhire,
bis zu 6,4 Meter hohe Phallussymbole, die in unregelmäßigen
Abständen in den Boden gerammt wurden.
Häufig wurde die Riten zu Ehrung von Göttern auch im Freien
abgehalten. Ein Beispiel hierfür ist der Altar auf dem "Monte
Acoddi" in der Provinz
von Sassari. Hier wurden auf einem terrassenförmig
angelegte Altarbau, ähnlich dem babylonischen
Zikkurat, Tieropfer gebracht.
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