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Unser Tipp:
Immer
wieder Sensationsfunde! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen
Ihnen zum Beispiel:
Wie heißt das auf Italienisch?
Scavi
- Ausgrabungen
Pozzo sacro- Brunnentempel
Scale - Treppen
Recinto - Abgrenzung
Acqua -Wasser
Specchiarsi
- Spiegeln
Nuristenes - Pilgerhütten

Brunnenöffnung
Wichtige Adressen:
Archeotour Soc. Coop.
a.r.l
Località S. Cristina - 09070 Paulilatino
Tel./Fax: +39/0785/55438
Öffnungszeiten: Täglich 8.30 Uhr bis
Sonnenuntergang;
Preise: Erwachsene 3,20 Euro
Kinder 6-13 Jahre 1,55 Euro
Kinder bis 5 Jahre frei
(Ticket gilt auch für den Besuch des Ethnographischen Museums
in Paulilatino)
Führungen in der Regel alle halbe Stunde
Bar und Restaurant vor Ort
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Brunnentempel
- Spuren der Geschichte
Mehr als fünfzig Brunnentempel hat man bisher gefunden.
Sie zeugen von der tiefen Religiosität der "Nuragher".
Sehenswert und gut erreichbar sind die Brunnentempel von Santa Cristina
bei Paulilatino und Santa Vittoria bei Serri.

Das Brunnenheiligtum von S. Cristina bei Paulilatino erreicht man
direkt über die Staatsstraße SS 131.
Nur wenige Schritte muss man die eleganten, mit höchster Präzision
ausgeführten Steinstufen im Brunnenschacht hinabsteigen, um
die kleine "heilige" Quelle zu erreichen.
Die Wasserkultstätte geht auf das Jahr 1000 vor Christus zurück.
Sie liegt in einem Park und ist von einem großen Tempelbezirk
umgeben.
Reste der Grundmauern von Pilgerhütten und Verkaufsständen
sind noch heute zu erkennen.
Unweit des Brunnentempels liegt die kleine Feldkirche von S. Cristina.
Auch sie ist von "Nuristenes", den Behausungen der Pilger
für die christlichen Feste im Mai und Oktober, umgeben. Interessant
ist, dass sich insbesondere bei den Brunnentempeln die kleinen Bronzestatuetten
als Votivgaben fanden.
Die Figuren stellen Göttinnen und Götter, Menschen in
ihrer typischen Bekleidung, aber vor allem Krieger dar.
Auch
den Brunnentempel von S. Vittoria bei Serri ereicht man über
die Staatsstraße SS 131 bis Monastir. Hier zweigt man auf
die SS 128 Richtung Isili ab. Über Senorbì und Mandas
gelangt man schließlich nach Serri.
Letzte Änderung 18.06.2004
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