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Bronzetti - Magische Statuetten aus der Bronzezeit
Unser Tipp:
Immer wieder Sensationsfunde! Was gibt es Besonderes zu sehen? Wir zeigen Ihnen zum Beispiel:

"Su Nuraxi" bei Barumini
Interview Giovanni Lilliu
Ursprung der Nuraghen-Kultur
Etymologie Nuraghe
Die Römerzeit
Brunnenheiligtümer
Grabanlagen
Museen
Gallerien & Ausstellungen


Wie heißt das auf Italienisch?
Bronzetti- Bronzestatuetten
Guerriero - Krieger
Pastore- Hirte
Divinità - Gottheit

Corna di animale - Tierhörner
Dea - Göttin
Tombe - Gräber
Pozzo sacro - Brunnentempel

 





Die Nuragher müssen sich gefreut haben, den ihre Bronzen waren eine gefragte Ausfuhrware.
Das Beweisen die Grabfunde in Ägypten und Etrurien.
Geometrisch und symmetrisch gestaltete Formen und unterschiedliche Themen, die auch dem Alltag entnommen wurden, zeigen den fortgeschrittenen Charakter der Nuragher.
Bei der Herstellung wurde die Form der Statuette zunächst aus Wachs modelliert, dann mit einer Tonpaste beschichtet und schließlich gebrannt: Das Wachs schmolz, übrig blieb eine perfekte Gussform.

Tiernachbildungen, ein freundlicher Hirtenkönig, eine vornehme Dame, Soldaten zu Pferd und zu Fuß, Göttinnen und Götter. Bronzestatuetten die zum Spekulieren reizen.
Sicher ist: Man fand immerhin 500 von ihnen, vor allem in den Brunnentempelbezirken. Die Metallverarbeitung war auf Sardinien somit schon hoch entwickelt. Man spricht sogar von einer regelrechten Kleinindustrie, die schon im 9. Jahrhundert v. Chr. alle Arbeitsphasen, von der Förderung bis zur Herstellung, umfasste.
Die meisten der gefundenen Originale stehen nun im Nationalmuseum in Cagliari und im Archäologischen Museum G.A. Sanna in Sassari. Sehenswert sind vor allem die Nuraghenmodelle, Schiffe und Öllampen in Schiffsform, die von einer besonderen Kunstfertigkeit zeugen.

Staunen erlaubt,

d
enn die Picassos der Bronzestatuetten schufen schon seit etwa dem 9. Jahrhundert v. Chr. ihre Kunstwerke.
Man spricht von phönizischen Einflüssen auf das Entstehen dieser Statuetten, doch die sardischen Künstler haben ein eigenständiges Kunsthandwerk entwickelt. So fällt zum Beispiel die Ausgewogenheit zwischen Abstraktion und Realismus weitgehend auf. Viele Themen kreisen um das Alltagsleben: Menschen in ihrer typischen Bekleidung, Krieger bewaffnet mit Bögen und Schwertern, mit ins Gesicht gezogenen Helmen, Göttinnen und Götter. Gefunden wurden auch Nuraghen- und Bootsmodelle.
Auffällig sind aber auch, neben Statuetten und Schmuck die vielen Gebrauchsgegenstände: Sicheln, Sägen, Hacken, Gefäße, Spaten und Messer. War Sardinien damals ein Zentrum der Metallverarbeitung? Vieles spricht dafür.

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Wichtige Adressen:
Info
ESIT Cagliari

Via Mameli - 09100 Cagliari
Telefon: +39/070/60231
Freecall: 800013153 (Nur von Italien)
Servicenummern, die mit der Vorwahl 800 beginnen, sind für die Anrufer kostenfrei
 
 
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