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14.-15.05.2007
Eine kleine Tour sind wir in dieser Zeit gefahren, nämlich
die Küstenstrasse Richtung Cagliari um uns dann wieder nordöstlich
(SS 125) zu halten, welche durch eine schöne Schlucht führt.
Aber letztlich haben wir den Ort gewählt um am Strand zu faulenzen
(der war im übrigen auch unser südlichster Punkt, 195
km von Tunesien entfernt, wie uns unser Navi versicherte), die Akkus
wieder aufzuladen und ausgiebig Eis und Pizza zu verschlingen. Das
Wetter hat wiederum mitgespielt. Immer noch wolkenlos, Wassertemperaturen
mehr als angenehm und für etwas Abwechslung sorgte die Durchfahrt
des Giro d’Italia, welche wir verfolgen konnten. Außerdem
haben wir unsere bayrischen Motorradfahrer Martin und Wolfi wieder
getroffen, die sich auf unserem Tipp hin ebenfalls in unserem Hotel
einquartiert haben. Somit waren wir die Tage dann zu viert in Villasimus
unterwegs. Hat Spass gemacht und wir konnten wertvolle Tipps für
unsere weitere Reise Richtung Westen bzw. Norden bekommen, da sie
die Insel entgegen dem Uhrzeigersinn umrundet haben.

16.05.2007 Ab Richtung Westen
Nach soviel Strand hieß es nun wieder Kilometer machen. Ziel
dieses Mal der Westen Sardiniens, genauer S. Catarina di Pittinuri
zwischen Oristano und Bosa an der Westküste. Um den Großraum
Cagliari schnellstmöglich hinter uns zu bringen, steuerten
wir zuerst Richtung Iglesias um dort auf die viele Kurven versprechende
SS 126 Richtung Guspini aufzufahren. Diese stellte sich dann wieder
als Traumstraße heraus. Anschließend haben wir einen
Abstecher zur Costa Verde unternommen, einer wunderbaren Region,
wo der der Tourismus bestenfalls im Aufbau begriffen ist und Natur
pur an der Küste verspricht. Die Weiterfahrt zum Hotel war
dann eher unspektakulär. Aufgrund mangelnder Alternativen hielten
wir uns Richtung Oristano auf der Schnellstrasse 131 und bogen in
Oristano auf die SS 292 ab, welche uns direkt bis zum Tagesziel
brachte: Dem Hotel Hotel La Baja in S. Catarina di Pittinuri. Vielleicht
auch aufgrund des kühleren Wetters, mit viel Wind und dunklen
Wolken kam uns diese Region eher wie Schottland vor. Alles supergrün,
phantastische Aussicht vom Hotelbalkon auf die stürmische See
und absolut einsam. Ein willkommener Kontrast zum teilweise hektischen
Süden.

17.05.2007
Da wir zwei Tage im La Baja gebucht hatten, stand wieder eine Tour
ohne Gepäck an, welche uns zuerst auf die Halbinsel Sinis,
wo wir bei Putzu Idu Flamingos zu Gesicht bekamen und uns anschließend
auf der landschaftlich sehr schönen Küstenstraße
nach Alghero führte. Das es auch dort nur so an besten Kurven
wimmelte ist natürlich klar. Die Orte Bosa und Alghero bieten
viel fürs Auge und sind in jedem Fall einen Stopp wert. Zurück
nahmen wir die SS 292 um wieder kurvig in Hotelnähe zu kommen.
Um Cuglieri haben wir dann noch kleinere Straßen rausgepickt
und am Abend waren wir wieder im Hotel.
18.05.2007 - Ab in den Norden und somit zu unserem letzten
Domizil auf Sardinien
Das Minihotel Santa Maria in der Region Aglientu im Norden ist nun
die letzte Station unserer Rundreise auf Sardinien. Wir fuhren via
Cuglieri auf einer kleinen Straße bis Macomer, hielten uns
östlich Richtung Nuoro und schon bald sollte der Abzweig Richtung
Bolotàna kommen, wo wir dann via dem Foresta di Burgos, Bultei schliesslich
Ozieri erreichten. Dieser Abschnitt war ein wahnsinniges Kurvenparadies
mit ebenso tollen Aussichten. Auch die Weiterfahrt nach Tempio war
genial, insbesondere der Lago del Coghinas und die Strasse 392 nach
Tempio seien hier erwähnt. So ging es voran und nach Tempio auf
immer kleineren Wegen zum Hotel, wobei das Hotel Santa Maria nur
durch eine kleine asphaltierte Strasse erreichbar ist, aber dafür
einen sensationellen Blick auf Korsika gewährt. Ein echter Geheimtipp.
Das Hotel selbst ist sehr familiär geführt, bietet eine tolle Küche
und ist wirklich Mini und wohl die typischste sardische Unterkunft,
die wir auf der Insel hatten. Dort hat es uns richtig gut gefallen.
19.-21.05.2007
An diesen Tagen haben wir den Norden der Insel unsicher gemacht.
Die Costa Smeralda war ebenso Ziel für uns wie auch das touristisch
voll erschlossene Castelsardo, oder die Stadt Sassari. Immer konnten
wir diese Stationen in ansprechende Touren packen und so verging
die Zeit im Flug und die Abreise rückte immer näher. Am
21. Mai, 12.00 Uhr ging unsere Fähre wieder Richtung Livorno.
Das war eine superruhige Überfahrt und wir haben uns anschließend
zwischen Livorno und Pisa ein Hotel genommen um nicht die Nacht
durchzufahren. Über dieses hüllen wir lieber den Mantel
des Schweigens. Trotzdem war es ein Klasse Urlaub.
Ein besonderer Dank gilt dem Reiseveranstalter MMV
Reisen, die uns die Planung enorm erleichtert haben und die
gebuchten Unterkünfte sich für uns als Volltreffer erwiesen
haben.
Jörg und Simone - www.ourbikes.de
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