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Motorrad-Rundreise Sardinien
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Wie schreibe ich einen guten Leserbericht?



Motorrad-Rundreise Sardinien 2007 

Nun haben wir es geschafft einen kleinen Bericht über unseren Sardinienurlaub zu verfassen. Mit An- und Abreise zum Fährhafen Livorno sind ca. 3400 km in 13 Tagen zusammen gekommen, wobei sich unsere Triumph SPRINT ST als treue Begleiterin erwies und uns auch der Wettergott unterstützt hat. Für die Planung war uns Jägerle aus dem sprinter-forum.net eine grosse Hilfe, ebenso die Webseite ferien-in-sardinien.com, wo wir die Hotels gebucht und viele Insiderinfos für unsere Reise gefunden haben.

9.05.2007 - Abfahrt Richtung Livorno

Dazu ist eigentlich nicht viel zu schreiben, ausser das es nie langweilig wurde, weder am Malojapass, noch am Comer See und auch nicht ab Mailand auf der italienischen Autobahn, aufgrund der hohen Verkehrsdichte dort. So vergingen die 480 km wie im Flug. Als die SPRINT auf der Fähre verzurrt war, ging es zum gemütlichen Teil über. 21.00 Uhr ist die Fähre dann in See gestochen. Motorradfahrer waren so früh in der Saison noch nicht viel an Bord. Aber die einzigen zwei deutschen Biker sollten wir wiedertreffen.



10.05.2007 - Auf zum ersten Hotel

7.00 Uhr war Ankunft in Golfo Aranci. Die Überfahrt war ruhig und aufgrund der gebuchten Kabine ging’s ausgeruht von Bord. Nach dem italienischen Frühstück und volltanken waren wir fit für Sardinien. Zusätzlich wolkenloser Himmel, was will man mehr. Nachdem wir den Grossraum Olbia verlassen hatten, hatten wir die Straßen für uns allein. Der Einstieg ins Kurvengeschlängel ab Monti aus der SS 389 Richtung Süden erwies sich als ideale Route zu unserem 1. Hotel an der Ostküste. Eine Kurve jagte die Nächste und selbst mit voller Beladung haben die endlosen Kurven nur Spass gemacht. Bis Nuoro folgten wir der SS 389 ehe wir dort die SS 22 auswählten, welche uns Richtung Marmoiada führte und im weiteren Verlauf, und wieder mit endlosen Kurven auf der SS 389d nach Fonni brachte. Im weiteren Verlauf sollte es noch über eine Superstrasse gehen, die wir gerne zweimal gefahren sind (aufgrund von Kühen und Kälbern in mehreren Kurven ist es dort letztlich nicht weiter gegangen). Daher sind wir wieder auf die SS 389, die mittlerweile zu einer Schnellstrasse geworden ist und anschliessend der wiederum kurvenreichen SP 27 (nur klasse) hinab zur Ostküste zum Hotel La Bitta in den quirligen Grossraum Tonoli/Arbatax gefolgt. Das Hotel ist ein 4 Sterne Hotel, mit phantastischen Blick auf das Meer und selbst zu dieser frühen Zeit sehr gut gebucht. Auch einige andere Motorradfahrer hatten sich das Hotel als Basisquartier ausgesucht. Wir haben uns dieses Hotel für die nächsten 3 Tage ausgesucht und können es absolut weiterempfehlen.



11.-12.05.2007

Weiterhin bei wolkenlosem Himmel unterwegs, ging es am nächsten Tag auf der SS 125 Richtung Norden, wo wir in Lotzorai auf die SP 56 (phantastische Strasse, mit tollen Aussichten und wie fast alle Straßen mit tollem Fahrbahnbelag) abgebogen sind und sie Küste hinter uns liessen. In Urzulei hatte uns die SS 125 wieder, die sich bis Dogali in eine wunderbare Höhenstrasse verwandelt hatte. Vor Dogali haben wir einen Abstecher nach Cala Gonone gemacht (sehr idyllisches Fleckchen am Golfo di Orosei, und dieses via einer kleinen, betonierten Straße Richtung Dogali wieder verlassen. Das nächste Ziel hiess Oliena (nicht zu Unrecht „sardische Dolomiten“ genannt, gefolgt von Orgosolo, welche mittels einer einsamen, kurvenreichen Strasse verbunden sind. Absoluter Tipp! Orgosolo („Banditennest“) ist äusserst interessant aufgrund der farbenprächtigen, politischen Wandmalereien. Genannt werden Sie Murales. Die Rückkehr zum Hotel erfolgte anschliessend, wie bereits am Vortag via SS 389 und Villagrande zum Hotel. Am 12.05. haben wir dann eher eine mit 80 km kleine Tour eingelegt (Tonali, Ilbono, Lanusei, Jerzu und via Küstenstraße wieder nördlich zum Hotel, wo wir dann einen Tag am Pool, Strand und im Hotel ausgespannt haben. Musste auch sein, die Hitze fordert Ihren Tribut.



13.05.2007 - Auf in den Süden

Natürlich nicht ohne Umwege. Nachdem wir wieder via Lanusei die Küste verlassen hatten, fuhren wir auf der, wie sollte es auch anders sein, kurvenreichen SS 198 über Seui (wieder so ein traumhaftes Städtchen) nach Esterzili und weiter auf der SP 53 gen Süden. Natürlich auch an diesem Tag Sonne pur und über 30°C. Die weiteren Stationen waren Balao und Muravera. Dort ging es kurzeitig auf die SS 125, anschliessend auf die SP 20 und letztlich auf die SP 18, welche eine Küstenstraße mit Superaussicht auf die Costa Rei ist und uns zu unserem nächsten Domizil, dem Hotel Su Sergenti in Villasimus führte. Neben den enormen Reichtum an kurvenreichen und topfebenen Strassen ist uns speziell aufgefallen, dass es, egal wo man ist, auf tote, sonnenbadende oder flüchtende Schlangen auf der Straße trifft. Insgesamt haben wir sicher 50 von diesen Tieren gesehen, die teilweise ordentliche Größen hatten. Aber allesamt ungiftig. Immerhin. Auch sonst war die Tierwelt Sardiniens meist auf der Straße sichtbar. Schildkröten, Marder, Igel, Eidechsen und Geckos, wildlebende Schweine und wild gewordene Hunde haben unseren Weg ebenfalls gekreuzt. Auch Flamingos sollten wir noch zu Gesicht bekommen. In Villasimus war schnell klar, dass das ein reiner Touristenort ist, welcher speziell mit tollen Stränden und smaragdblauem Wasser glänzen kann. Das Hotel ist ebenfalls sehr zu empfehlen, ca. 10min Fußmarsch zum Strand, mit kleinem Pool und Garage, sowie einer schönen Terrasse mitten in einem gepflegten Garten.



>> zum 2. Teil: Nach Cagliari und Richtung Westen

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