
Boote im Hafen von Bosa
Enge Altstadtgasse in Bosa

Stadtansicht Bosa

Geheimnisvoll anmutende Felslandschaft
bei Arzachena
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Sardinien im Schnelldurchlauf: M.H. hat die Insel in nur vier
Tagen komplett umfahren: Von Olbia über Villasimius, Cagliari,
Costa del Sud, dann weiter über Bosa, Alghero und Tempio Pausania.
Nach einem Abstecher nach Santa Teresa di Gallura und an die Costa
Smeralda ist die Insel-Tour nach vier Tagen auch schon wieder vorbei.
Zurück bleiben unvergessliche Eindrücke von der Landschaft,
einsamen Buchten und herzlicher Gastfreundschaft. Hier der Bericht von einem verlängerten Wochenende auf Sardinien...

17.Oktober: Ankunft in Olbia und Weiterfahrt Endziel Villasimius.
Mit dem Mietwagen auf der SS 199 Richtung Monti, Hier fahren wir
weiter die SS 389 über Buddusò und Bitti nach Nuoro.
Nach einem Zwischenstopp in Nuoro fahren wir auf einer kleinen Nebenstraße
nach Oliena
und Orgosolo.
In Orgosolo schauen wir uns die Murales an. Ab Orgosolo nehmen wir
die Nebenstrecke nach Mamoiada.
Die Landschaft hier ist sehr schroff und gebirgig und dementsprechend
kurvenreich. Nachdem wir den Monte Medalu hinter uns gelassen haben
kommen wir wieder auf die SS 389,die wir bis Lanusei fahren. Von
Lanusei die SS198 nach Tortolì.
Dann auf der SS 125 nach Arbatax.
Nach Besichtigung der roten
Felsen, des Hafens
und einer Mittagspause zurück auf die SS125 bis hinter San
Priamo. Dort biegen wir ab Richtung Solanas. Nach ca. 10 km biegen
wir auf die Küstenstrasse und fahren über Capo di Marina
nach Villasimius.
Übernachtung im sehr empfehlenswerten Hotel La Corte Rosada
(Gemütliche, familiäre Atmosphäre).
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Capo San Marco bei Tharros/Oristano
18. Oktober: Weiterfahrt mit Endziel Bosa
Gestärkt durch das reichhaltige Frühstück begeben
wir uns auf die Weiterfahrt. Vorher fahren wir an den Hafen von
Villasimius,
schauen uns die Feriensiedlungen an und fahren weiter die traumhafte
Küstenstraße entlang. In einer kleinen Bucht machen wir
eine Vesperpause um dann weiter nach Cagliari
zu fahren. Nach einer Hafenbesichtigung weiter an der Küste
entlang bis Pula.
Vom Capo di Pula auf die SS 195 nach Teulada
bis San Giovanni. Hier geht die SS195 in die SS 126 über. Diese
fahren wir bis Oristano,
um dann auf der SS292 nach Bosa
zu fahren. So kurvig und gebirgig haben wir uns die Strecke nicht
vorgestellt. Vor allem in der Dunkelheit ist es sehr anstrengend
und man sieht auch von der Schönheit der Landschaft
nicht mehr viel. Leider ist es schon sehr spät, als wir in
Bosa ankommen. Aber wir bekommen auch um 23 Uhr noch etwas zu essen.
Das Restaurant gehört zum Hotel Corte Fiorita. Einfach und
Zweckmäßig. Allerdings ist die Dependance, in der wir
übernachten, nur zu Fuß oder mit dem Electrocar des Hotels
zu erreichen. Unser Auto müssen wir am Haupthaus, dass am Stadteingang
liegt, stehen lassen.

19.Oktober Nächstes Etappenziel Arzachena
Nach einer Ortsbegehung des mittelalterlichen Bosa
mit seinen steilen, holprigen und engen Gassen geht es weiter entlang
der malerischen Küste mit ihren vielen schönen Ausblicken
bis Alghero.
Auch hier ein Zwischenstopp mit Ortsbesichtigung der
sehenswürdigen Altstadt. Aber dann weiter auf der SS 291
nach Porto Torres
mit Abstecher nach Stintino
und Capo
del Falcone. Hier lohnt es sich, die Mittagspause zu machen.
Gestärkt fahren wir zurück über Porto Torres auf
der SS 200 nach Castelsardo,
wo wir auf die SS 134 abbiegen. Ab Laerru nach links auf die SS
127 bis Tempio
Pausania. Weiter auf der SS 133 über Luogosanto durch eine
von der Abendsonne beschienene Felslandschaft, deren Formen mitunter
geheimnisvoll anmuten. In Bassacutena biegen wir rechts ab und fahren
eine schmale kurvige Strecke Richtung Arzachena.
Das Hotel Tenuta Pilastru liegt kurz vor Arzachena. Wunderschön
gelegene Hotelanlage mit eingeschossigen Bungalows, erstklassigem
Essen und Service.

20.Oktober: Letzter Tag mit Endziel Flughafen Olbia
Wir fahren erstmal zurück nach Bassacutena. Von dort aus dann eine
wirklich kleine Straße durch den Wald an den Nuraghen d’Antuncedda
vorbei. Irgendwann landen wir wieder auf der Küstenstraße, die wir
dann bis Santa
Teresa di Gallura weiterfahren. Von hier aus geht es weiter
auf der SS 133 nach Palau.
Zwischendurch machen wir immer mal Abstecher in die verschiedenen
Buchten.
Ab Palau nehmen wir wieder die Küstenstraße und fahren um den Golfo
di Arzachena über Baia
Sardinia nach Porto
Cervo. Überall merkt man, dass die Saison vorbei ist. Außer
streunenden Hunden, Gärtnern, sind kaum Lebewesen unterwegs. Insgesamt
gefällt uns dieser Küstenabschnitt, obwohl landschaftlich durchaus
reizvoll, nicht so gut . Alle reden von der Costa
Smeralda, dennoch finden wir die Costa
Rei schöner. Etwas enttäuscht verlassen wir Porto
Cervo und begeben uns wieder an der Küste entlang nach Olbia
wo wir am Flughafen
unser Auto
abgeben und uns wieder auf den Rückflug begeben.
Text und Fotos: M.H.
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