Capo Testa
Bizarre Granitsteinwelt
Die kleine Halbinsel bei Santa Teresa Gallura ist ein unglaubliches Naturschauspiel. Vom unerbittlichen Mistral-Wind und den hohen Wellen, das sich in den Bocche di Bonifacio aufstaut, verwitterte Tafoni-Felsen bilden bizarre Fabelwesen aus Granit, außerirdisch wirkende Täler und traumhafte Sandstrände. Von einem Steinbruch aus der Antike zeugen die von den Römern zurückgelassenen Granitsäulen, die aussehen als hätte man sie erst gestern aus dem glitzernden Gestein gehauen. Das auch heute noch schwer zugängliche Mondtal Valle della Luna zog in den 1960-er und 1970-er Jahren zahlreiche Hippies an, noch heute leben einige Blumenkinder zwischen den bizarren Felsen und undurchdringlichen Macchiabüschen. Wer bis zum Leuchtturm fährt, der die Bucht von Cala Spinosa krönt, sollte den Wagen stehen lassen und sich auf eine Entdeckungstour auf der kleinen Halbinsel machen, die auf nur wenigen Quadratkilometern abwechslungsreicher, bizarrer und unwirklicher nicht sein könnte.
2
SUCHEN
 
Timo Lutz
Der Turm von Longonsardo in Santa Teresa Gallura
Torre di Longonsardo
Am Rande des wuchtigen Wachturms wurde das moderne Santa Teresa gegründet
Kein Schild führt in das Tal, in dem es spektakuläre Gesteinsformen und zum Teil bearbeitete Granitblöcke aus der Römerzeit zu entdecken gibt.
Valle della Luna - Capo Testa
Das wundersame Mondtal auf dem Capo Testa
Das Gigantengrab von Lu Branali bei Santa Teresa Gallura
Lu Branali
Kleiner Archäologie-Park bei Santa Teresa Gallura
 Hier liegen noch die tonnenschweren Überreste von Säulen und Granitblöcken zwischen den Felsen
Antiker Granitsteinbruch am Capo Testa
Tonnenschwere Überreste von Säulen und Granitblöcken zwischen den Felsen von Capo Testa