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L’Aquila kommt kurz vor dem bevorstehenden G8-Gipfel nicht zur Ruhe: Zwei Beben erschütterten heute Morgen erneut die Abruzzen-Hauptstadt
Weniger als eine Woche vor dem G8-Gipfel in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila vom 8. bis 10. Juli 2009 ist die Region erneut von zwei Beben erschüttert worden.
Drei Monate nach dem schweren Erdbeben in den Abruzzen, bei dem Anfang April fast 300 Menschen gestorben sind, haben heute Morgen zwei neue Erschütterungen L’Aquila in Angst und Schrecken versetzt. Kurz vor zwölf Uhr Mittag erschütterte ein Beben mit einer Stärke von 3,6 die Gebiete Collimento, Villagrande und L’Aquila. Eine zweite Erschütterung um kurz nach 13.00 Uhr erreichte hingegen eine Stärke von 4,1 teilte der italienische Katastrophenschutz mit. Nach Informationen der italienischen Presseagentur Ansa stürzten beim Beben von heute mit Epizentrum L'Aquila, Pizzoli und Barete keine Gebäude ein, auch Menschen wurden nicht verletzt. Das G8-Gipfeltreffen, das ursprünglich auf der Insel La Maddalena auf Sardinien angesetzt war, wurde Ende April 2009 überraschend nach L’Aquila verlegt, um dem geschundenen Abruzzen nach dem Erdbeben zu neuem Auftrieb zu verhelfen. Labels: abruzzen, aquila, erdbeben, g-8-gipfel, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, l’aquila, sardinien, silvio berlusconi, usa
G8-Gipfel in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila: Passkontrollen bei Einreise nach Italien
 Die Italienische Zentrale für Tourismus ENIT teilte heute mit, dass wegen des bevorstehenden G8-Gipfels in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila vom 8. bis 10. Juli 2009 das Schengener Abkommen für Ein- und Ausreisen nach bzw. aus Italien aufgehoben wird. Vom 28. Juni bis 15. Juli. 2009 müssen Reisende aus Gründen der Sicherheit sich darauf einstellen, Italienweit an den Passkontrollstellen gültige Personalausweise bzw. Reisepässe vorzuzeigen. Das G8-Gipfeltreffen, das ursprünglich auf der Insel La Maddalena auf Sardinien angesetzt war, wurde Ende April 2009 überraschend nach L’Aquila verlegt, um dem geschundenen Abruzzen nach dem Erdbeben zu neuem Auftrieb zu verhelfen. Labels: abruzzen, aquila, Einreise Italien, erdbeben, g-8-gipfel, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, l’aquila, Neapel, passkontrolle, sardinien, silvio berlusconi, usa
G8-Gipfeltreffen in L’Aquila – die Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien befürworten den Umzug des Treffens von Sardinien in die Abruzzen
Nach Informationen der italienischen Presseagentur Adnkronos befürwortet die amerikanische Regierung die Verlegung des G-8-Gipfels von Sardinien in die vom Erdbeben verwüstete Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila. Aus italienischen Diplomatenkreisen in Washington hieß es gestern Nacht, die Haltung der Amerikaner sei positiv. Auch Lynn Eccles, Sprecherin der Dowing Street sagte gestern Abend: „Die Entscheidung den Gipfel zu Verlegen gebührt der italienischen Verwaltung. Großbritannien wird Italien in jeder Weise unterstützen.“ Aus Berlin hieß es hingegen, eine Stellungnahme gäbe es erst im Laufe des heutigen Briefings im Kanzleramt. Die Regierungen der anderen G8-Länder haben sich bisher noch nicht geäußert. Um Kosten zu sparen und dem geschundenen Abruzzen zu neuem Auftrieb zu verhelfen, hatte Italiens Ministerpräsident Berlusconi gestern unerwartet angekündigt das Gipfeltreffen ins mittelitalienische Erdbebengebiet umziehen zu wollen. Mit dem Abzug von Sardinien sollen Gelder in Höhe von 220 Millionen Euro, die für das Treffen auf La Maddalena vorgesehen waren, nach L'Aquila fließen und die Aufmerksamkeit der Welt in das Bebengebiet gelenkt werden. In der Zwischenzeit hat ein weiteres Nachbeben die Abruzzen erschüttert. Die gestrige Erschütterung kurz vor Mitternacht hatte eine Stärke von 4,0 auf der Richter-Skala.
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G8 in L’Aquila? Silvio Berlusconi will das Gipfeltreffen im Juli von La Maddalena abziehen
Der italienische Ministerrat von Silvio Berlusconi hat heute morgen auf einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, das geplante G8-Gipfeltreffen, das für Anfang Juli auf der sardischen Insel La Maddalena angesetzt war, in das Erdbebengebiet von L’Aquila zu verlegen. Berlusconi sagte heute in der mittelitalienischen Stadt: „Es wäre ein Zeichen in die richtige Richtung, das Treffen in L’Aquila abzuhalten“. Allerdings müssen die acht Teilnehmerländer des Gipfeltreffens erst noch zustimmen. Amerikanische und andere Sicherheitsdienste sind seit Monaten in dem nordsardischen Inselarchipel La Maddalena unterwegs, um mögliche Sicherheitsrisiken abzuwägen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Die Entscheidung, den Gipfel der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands auf La Maddalena abzuhalten, geht auf eine Entscheidung des ehemaligen Ministerpräsidenten Romano Prodi vom Juni 2007 zurück. Die geplanten Investitionen in die Infrastruktur von La Maddalena sollten die wirtschaftlichen Ausfälle abfedern, die der Abzug der amerikanischen Truppen von den nordsardischen Inseln verursacht hat. Silvio Berlusconi, der auch schon mit dem Gedanken gespielt hat, den Gipfel in das im letzten Jahr von einer Müllkatastrophe geplagte Neapel zu verlegen, will mit dem Abzug des Gipfels von Sardinien nun Gelder in Höhe von 220 Millionen Euro, die für das Treffen auf La Maddalena vorgesehen waren, nach L'Aquila fließen lassen und die Aufmerksamkeit der Welt in das mittelitalienische Erdbebengebiet lenken. Neuesten Meldungen zufolge wolle Berlusconi jedoch das G-8-Treffen der Umweltminister auf La Maddalena abhalten. Labels: acquila, aquila, erdbeben, g8, Gipfeltreffen, la maddalena, Neapel, silvio berlusconi, usa
La Maddalena: Vom 8. bis 10. Juli findet in Nordsardinien der G8-Gipfel 2009 statt – Die Arbeiten sind in vollen Gange
 Mitten im kalten Krieg stationierte die amerikanische Armee eine wichtige Abteilung ihrer Mittelmeerflotte sowie Atom-U-Boote auf der Insel Santo Stefano vor Sardinien – mitten in einem der schönsten Naturparadiese Europas. Vor knapp einem Jahr wurden die Stars and Stripes auf der Insel im Maddalena-Archipel endgültig eingeholt. Inzwischen wurde der größte Teil der Altlasten demontiert und in den verlassenen Militäranlagen soll ein Touristikhafen und eine Werft für Luxusjachten entstehen.  Doch erst einmal bereitet sich der Norden Sardiniens auf ein weltweit beachtetes Ereignis vor: Vom 8. bis 10 Juli 2009 findet auf La Maddalena der G8-Gipfel, die Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands, statt. Mit Hochdruck wird deswegen am Um- und Ausbau der alten Militärkasernen, des Army-Krankenhauses und der Waffenarsenale gearbeitet.  Bei den Arbeiten wird auf klimaneutrale Leistungen Wert gelegt: Lokale Materialien, ein Solarkraftwerk soll die Insel künftig mit regenerativer Energie versorgen, Mülltrennung wurde eingeführt und die Teilnehmer des Summits sollen mit Elektrofahrzeugen transportiert werden: Der G8-Gipfel auf Sardinien soll kein zusätzliches CO2 ausstoßen und keine sichtbaren Spuren auf der Insel hinterlassen.
 Gipfelteilnehmer, Sherpas und Beobachter werden in Hotels in Nordsardinien sowie auf einem Luxuskreuzfahrtschiff untergebracht. Die MSC Fantasia lief erst vor vier Wochen vom Stapel und ist das größte Kreuzfahrtschiff unter europäischer Flagge mit einer Kapazität für fast 4000 Personen.  Auch an der Infrastruktur Nordsardiniens wird mit Hochdruck gearbeitet: Straßen werden ausgebaut, der Flughafen Olbia Costa Smeralda erhält einen Direktanschluss an die vierspurige Schnellstraße. Auch der Flughafen selbst wird erweitert: Die Piste und der Flughafenvorplatz werden erweitert, Schließlich sollen hier Anfang Juli nicht nur die US-Präsidentenmaschine Air Force One, sondern alle Staatschefs des G8-Gipfels landen.(Fotos: sardinien.com, g8italia2009.it) >> Mehr Informationen zum Maddalena-Archipel>> Offizielle Website des G8-Gipfels auf La Maddalena (italienisch/englisch)>> Umbaumaßnahmen am Flughafen OlbiaLabels: altlasten, atom-uboot, Flughafen Olbia, g8, Infrastruktur, klimaneutral, la maddalena, santo stefano, sardinien, umwelt, usa
US-Militär räumt das La Maddalena-Archipel in Nord-Sardinien
 Mitten im kalten Krieg stationierte die amerikanische Armee eine wichtige Abteilung ihrer Mittelmeerflotte sowie Atom-U-Boote auf der Insel Santo Stefano vor Sardinien – mitten in einem der schönsten Naturparadiese Europas. Am vergangenen Freitag wurden die Stars and Stripes auf der Insel im Maddalena-Archipel eindgültig eingeholt. Einerseits atmen Sarden und Urlauber auf, auf der anderen Seite waren die fast 2.000 in Nordsardinien stationierten US-Soldaten eine wichtige Einkommensquelle für La Maddalena. Jetzt untersuchen die Umweltbehörden die verlassenen und zum größten Teil demontierten Anlagen nach möglichen Altlasten. In den verlassenen Militäranlagen soll ein Touristikhafen und eine Werft für Luxusjachten entstehen. 2009 findet auf La Maddalena der G8-Gipfel, die Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands, statt.
Mehr Informationen zum Maddalena-Archipel La Nuova Sardegna: Chiesti controlli sulla bonifica di Santo Stefano L'Unione Sarda: Good morning La Maddalena, gli Usa vanno via Labels: altlasten, atom-uboot, der Patronin der Seefahrer und höchste Schutzheilige von Sardinien, g8, gipfel D5+5, la maddalena, militärische Kooperation, santo stefano, usa
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