Nachrichten und aktuelle Meldungen aus und rund um Sardinien.
Dienstag, 9. März 2010
Sardinien: Trüber Märzanfang mit Regen
Hatten die letzten Februartage auf Sardinien schon tiefblauen Himmel, gleißenden Sonnenschein und Temperaturen um die 18 Grad gebracht, bestimmt in diesen Tagen kalte Luft aus Westen das Wetter auf der italienischen Mittelmeerinsel. Seit Montag Abend, dem 8. März 2010 bringen dichte Wolken starke Regenfälle, wobei es in den höheren Lagen im Inland auch zu leichten Schneefällen kommen kann. Wie die Online-Ausgabe der italienischen Tageszeitung „Il Corriere della Sera“ mitteilte, gibt es am heutigen Dienstag im Süden von Sardinien die größte Chance auf etwas Sonne zwischendurch. Im Norden der Insel kommt es hingegen zu starken Niederschlägen. Vereinzelt sind auch starker Wind, Gewitter und hoher Seegang nicht ausgeschlossen. Die Tageshöchstwerte liegen nördlich von Nuoro zwischen 8 und 10 Grad, südlich von Oristano und Arbatax bei 12 Grad. Eine deutliche Verbesserung der Wetterverhältnisse ist erst für den kommenden Donnerstag vorgesehen.
Janas, die Ethno-Pop-Gruppe aus Sardinien hat ein neues Album veröffentlicht
Impùndulu“, das neue Album der sardischen Band Janas ist am 10. Februar 2010 erschienen. 18 Jahre gibt es die Ethno-Pop-Gruppe aus Seneghe, einem kleinen Dorf an der Westküste von Sardinien, schon und man kann mit Recht behaupten, dass die achtköpfige Band auch weit über die Grenzen der Insel hinaus bekannt ist. Zuletzt hatte die Vokalgruppe, die sich aus Dario Lotta, Mario Mancosu, Mondo Trogu, Neil Lotta, Pietro Crobe, Sebastiano Cubeddu, Tanino und Tore Mancosu zusammensetzt, eine kreative Pause eingelegt, um in diesem Jahr mit ihrer neuen CD durchzustarten. Das achte Album der Band verzichtet auch diesmal nicht auf die typische Verbindung zwischen traditioneller, sardischer Musik und poppigen Klängen. Daneben finden nun auch elektrische Töne Einlass in den Sound der Vokalmusiker aus Seneghe. Für die 10 Songs der neuen CD haben die Janas zudem mit Musikgrößen wie Gino Marielli und Beppe Dettori von den Tazenda, Antonio Lotta, dem Gründer und ehemaligem Mitglied der Band sowie dem Liedermacher Solenadro und dem Musiker Massimo Cossu zusammengearbeitet.
Das Wetter auf Sardinien: Sonnenschein und milde Temperaturen bis Mitte März
Der Frühling auf Sardinien zeigt sich in den nächsten Tagen und Wochen von der sonnigen Seite: Meteorologen sagen bis Mitte März lange, sonnige Abschnitte und nur vereinzelte Regentage voraus.
Ideales Wetter für lange Strandspaziergänge, so wie hier am Poetto-Strand von Cagliari am vergangenen Wochenende
Für die letzte Februarwoche ist Sonne angesagt, lediglich am kommenden Sonntag ziehen ein paar Regenwolken über die Insel, die sich aber bis Montag, den 1. März wieder verziehen sollen. Während kalte Polarluft Mitte März in Norditalien erneut Schnee bis in niedrige Lagen bringen soll, bleibt Sardinien von diesem Tiefdruckgebiet weitgehend verschont. Es soll zwar wieder kälter, aber sonnig werden, so die 14-Tage-Wettervorhersage des italienischen Wetterprtals Ilmeteo.it. Ideales Wetter also zum Seele baumeln lassen bei langen Strandspaziergängen, zum Klettern, Wandern und Radfahren!
Faschingsdienstag auf Sardinien: Karnevalstraditionen in Oristano und Bosa
Das prachtvolle Reiterfest "Sa Sartiglia" in Oristano ist ein spannender Wettstreit rund um Reitergeschick und traditionelle Kostüme: In atemberaubender Geschwindigkeit gehen prachtvoll geschmückte Reiter auf die Jagd nach einem Silberstern, der mit dem Degen aufgespießt werden muss. Im Galopp geht es dabei durch die engen Gassen der Altstadt von Oristano und zahlreiche Zuschauer drängen sich in den Straßen, den Tribünen und entlang der Rennstrecke. In diesem Jahr fiel das Resultat der Jagd nach dem Silberstern eher mager aus: Gerade mal 15 Sterne haben die Helden am gestrigen Sonntag aufgespießt- schlechte Vorzeichen für die Provinzhauptstadt im Westen Sardiniens? An der Anzahl der aufgespießten Sterne lässt sich das Schicksal des Städtchens ablesen, so will es zumindest die Legende. Wer die Sartiglia 2010 nicht verpassen will, hat morgen noch einmal Gelegenheit: Am Faschingsdienstag findet traditionell die letzte Parade statt.
Ganz schön kühn geht es am Faschingsdienstag in Bosa zu. In der mittelalterlichen Stadt im Westen der Insel bringen Narren und Jecken ihre Karnevalsbotschaft auf ganz unkonforme Art unter die Leute: Entstellte Puppen, Sinnenfreuden und Sexualitätund unmissverständlichen Phallussymbole gezeigt, deren Darstellung während des närrischen Faschingsdienstag als nicht anstößig empfunden wird. Das Faschingsfest in Bosa, das den ganzen Dienstag andauert, endet traditionell mit einer Nubbelverbrennung, bei der mehrere Figuren unter lautem Geheule und Wehklagen verbrannt wurden, denn mit dem Sündenbock gehen alle Sünden der närrischen Zeit in Flammen auf. In Bosa mitzumischen ist ein echtes Erlebnis! Publikum und Gäste werden in den närrischen Spaß einbezogen und wer will, wird gern mit einem guten Schluck Wein für seine Teilnahme belohnt.
"Alles, was Jungs wissen müssen": Spannende Geschichten, Wissenswertes, Tipps und Tricks für junge Abenteurer von Ulf Lüdeke
Das Buch „Alles, was Jungs wissen müssen“ von Ulf Lüdeke, freiberuflicher Journalist aus Wolfsburg, der seit nunmehr acht Jahren mit Frau und Kind auf Sardinien lebt, ist nix für Stubenhocker. In dem 270 Seiten starken Erlebnishandbuch für die Altersstufen 6-12 Jahre, erfahren Junior-Forscher und Abenteurer alles, was sie über Abhöranlagen, Monsterseifenblasen, Brause-Geysirs und wilde Tiere wissen müssen. Ob geheimnisvolle, verschlüsselte Botschaften, unglaubliche Bauanleitungen für einen Vulkan und eine Rakete, leckere Rezepte für den Hunger zwischendurch oder spannende Tipps & Tricks für die Orientierung in der Natur, dieses Buch regt zu kreativen Spielen, Experimenten und Expeditionen an. In kurzen, unterhaltsamen Artikeln erfahren Neugierige zudem Aufschlussreiches über die spannendsten Epochen, die stärksten Kämpfer, die legendärsten Schätze, die größten Bauwerke und vieles mehr. Das Werk aus dem Knauer Verlag ist das perfekte Jugendbuch für unterwegs und zwischendurch.
Ulf Lüdeke arbeitet als freiberuflicher Journalist und schreibt Wissenschaftsgeschichten für den Reiseführer Merian und das Männermagazin Playboy. Er lebt mir seiner Frau und seinem Sohn in Cagliari, im Süden von Sardinien.
„Canzoni per ®estitere“: Die neue CD von Alberto Sanna ist seit Anfang Februar auch außerhalb von Sardinien erhältlich
Zusammen mit Michele Palmas und Silvano Lobina hat der sardische Rockmusiker Alberto Sanna am 7. Februar 2010 sein neues Album Canzoni per ®esistere veröffentlicht. Der Titel der CD „Lieder vom Widerstehen und vom Leben“ stimmt mit einem Wortspiel aus dem Italienischen auf den sozialkritischen Inhalt ein: resistere = widerstehen und esistere = leben.
In seinen zwölf brandneuen Liedern, die eine Mischung aus Blues, Rock, akustischer Musik, Reggae und ausdrucksstarken Balladen sind, geht es dem Sänger aus Cagliari um die künstlerische Wahrnehmung in einer Welt voller Gegensätze. Sannas Leben ist die Musik, um weiter zu kommen, dürfen Wünsche und Interessen nicht aufgeben werden. Aus dem Widerstand gegen die herrschende Ordnung schöpft der Liedermacher und Gittarist trotz aller Schwierigkeiten die nötige Antriebskraft um seiner Leidenschaft zu frönen und diese weiterzuentwickeln. Manchmal reicht sogar nur eine einfaches Lied um zu widerstehen.
“Tieni a me“: US-Star George Clooney zeigt Interesse an einer Rolle neben Elisabetta Canalis
Alles deutet darauf hin, dass Hollywood-Schauspieler George Clooney und Model Elisabetta Canalis nicht nur im Leben, sondern auch im Film vereint sein möchten.
Laut der heutigen Online-Ausgabe der italienischen Tageszeitung „Il Corriere della Sera“ soll der Star des neuen Films „Up in the Air“ Ausschau nach einer neuen Herausforderung halten. Besonderes Interesse zeige der Hollywood-Beau an einer Rolle im italienischen Mafia-Film „Tieni a me“. Für eine Spielrolle im neuen Streifen habe die Drehbuchautorin Stefania Grassi auch Clooney-Freundin Elisabetta Canalis aus Sassari, im Nordwesten von Sardinien, in Betracht gezogen, berichtete die sardische Tageszeitung „Il Sardegna“ am 10. Februar 2010. „Ich hätte Elisabettas Namen auch ohne Clooneys Interesse mit meinem Filmprojekt in Verbindung gebracht. Die Canalis ist ausreichend widerstandsfähig und willensstark um eine gute Schauspielerin abzugeben“, erklärte Grassi gegenüber „Il Sardegna“. Die feurige Sardin, die den 48-jährigen US-Star im Juli 2009 in Rom kennen gelernt hatte, zeigte zuletzt die neue Dessous-Kollektion von Roberto Cavalli. Das Paar selbst hat sich leider noch nicht über das gemeinsame Filmprojekt geäußert.
„Cantendi a Deus“: Elena Ledda, die große Stimme Sardiniens, hat ein neues Album veröffentlicht
Im November 2009 veröffentlichte die sardische Sängerin und mehrfache Preisträgerin Elena Ledda ihr zwölftes Album: Cantendi a Deus. Die neue Cd ist ganz dem geistlichen Lied gewidmet: Changierten ihre früheren Lieder noch zwischen weltlichen und kirchlichen Inhalten, greifen die Songs ihres neuen Albums vor allem religiöse Themen der Insel-Tradition auf. In ihren Arien spielt insbesondere die Marien- und Christusverehrung eine große Rolle - fast als wollte sie den Hörer auf eine musikalische Reise zu den Wurzeln des sardischen Christentums mitnehmen. Die teilweise auch auf sardisch gesungenen 18 feierlichen Lieder und Oratorien der Cd sind über Jahrhunderte überliefert und lassen das kulturelle und spirituelle Erbe der kleinen Insel im Mittelmeer verlauten.
Elena Ledda wurde 1959 in Selargius, einem Vorort von Cagliari im Süden von Sardinien geboren. Nach einem Gesangsstudium am Konservatorium in der Inselhauptstadt widmete sie sich dem sardischen Volkslied. Jahrelang bereiste sie die Insel, um die im Volksmund entstandenen sardischen Lieder zu sammeln und zu erforschen. 1979 gründete sie mit dem Musiker Mauro Palmas die Gruppe Suonofficina, die gekonnt Tradition und Moderne verband. Elena Ledda hat mit zahlreichen Künstlern zusammengearbeitet, u.a. mit Fabrizio De André, Lester Bowie, Don Cherry, Andreas Vollenweider, Savina Yannatou, Maria del Mar Bonet, Paolo Fresu, Noa, Andrea Parodi, Rita Marcotulli, Antonello Salis, Gavino Murgia und Riccardo Tesi.
Naive Malerei aus Sardinien: Einzelausstellung des sardischen Künstlers Aldo Cogotti
Am Samstag, dem 6. Februar 2010 wurde in der Galerie Spazio Cultura in Cagliari, im Süden von Sardinien, die Einzelausstellung „Gente“ (Leute) des sardischen Künstlers Aldo Cogotti eröffnet. Der freischaffende Maler lebt in der Inselhauptstadt und zeichnet mit einer ganz eigenen Acryltechnik.
Seine fantasievollen, naiven Zeichnungen von Menschen und Leuten, die nur scheinbar unschuldig und rein sind, bestechen durch bunt fröhliche Farbkombinationen. Sie erzählen Geschichten die man auch in den dicht bewohnten Stadtteilen Cagliaris finden kann: Sie berichten von Menschen die singen, trinken, spielen oder jemanden hereinlegen – kurz, von Leuten, die die Menschheit von heute und von jeher zur Schau tragen. Hinter ihren versunkenen Blicken und ihren mystischen Liedern verstecken sich die nur schwer nachprüfbareren und zu überwachenden Gedanken der Menschen.
Die Ausstellung „Gente“ ist noch bis zum 21. Februar 2010 zu sehen
Galerie: Spazio Cultura - Via Santa Croce 9 - Cagliari Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 17.00 bis 20.00 Uhr. Montag und Dienstag geschlossen. Eintritt frei.
La Maddalena auf Sardinien wird Austragungsort der Louis Vuitton Trophy
Vom 22. Mai bis 6. Juni 2010 gehen die America’s Cup-Class-Yachten (85 Fuß) zwei Wochen lang im Maddalena-Archipel an den Start. Weltumsegler und Segelmeister wie der Mailänder Vincenzo Onorato steuern ihre Yachten dann im Nordosten von Sardinien durch den Golf von Arzachena. Nach Auckland (Neuseeland) im März ist Sardinien die nächste Station der internationalen Regatta. Im November 2010 folgen Dubai und im Januar 2011 Hong Kong. Die Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten untergebracht, die ursprünglich für den auf La Maddalena geplanten G8-Gipel im Juli 2009 erbaut wurden. Die Designer-Gebäude des Mailänder Architekten Stefano Boeri auf einem ehemaligen Waffenarsenal sind seit Juni 2009 fertig und die Segelregatta ist damit das erste Großereignis, das im „Casa del Mare“ getauften Komplex östlich des Ortszentrums stattfindet.
Die Maddalena-Inseln gehören zu den schönsten Eilanden, die das Mittelmeer zu bieten hat: Dank der geringen Wassertiefe zwischen den Inseln und dem hellen Meeresboden aus Granitsand leuchtet das Meer um die Inseln fast zu jedem Wetter in sanftem türkis, kräftigem marineblau oder sattem smaragdgrün.
Gewerkschaften haben zum Generalstreik auf Sardinien aufgerufen
Italiens Gewerkschaftsverbände Cgil, Cisl und Uil haben auf Sardinien zu einem Generalstreik gegen die Krise auf der Insel aufgerufen. Cagliari hat sich am heutigen 5. Februar 2010 auf einen schwarzen Freitag eingestellt. Für die Protestkundgebung in der Inselhauptstadt werden mehr als 20.000 Menschen erwartet. Sie protestieren gegen die ihrer Meinung nach unangemessene Politik der Region Sardinien und der Regierung in Rom zur Bekämpfung der steigenden Arbeitslosigkeit und zunehmenden Rezession auf der Insel. Auslöser für den Protest ist die geplante Schließung der Aluminiumhütten des amerikanischen Unternehmens Alcoa in Portovesme, im Südwesten von Sardinien. Die EU hatte nach einer Prüfung festgestellt, dass Italien dem Aluminiumhersteller seit 2006 unerlaubt Sondertarife für Strom gewährte und Alcoa am 19. November 2009 aufgefordert die Subventionen teilweise zurückzuzahlen. Das Unternehmen hat die Entscheidung der Kommission jedoch angefochten und das Werk auf Sardinien mit mehr als 500 Beschäftigten im Dezember 2010 bis zur Aufhebung oder Abänderung der Rückforderungen geschlossen.
Im Pressebericht der EU vom 19. November 2009 heißt es: „Die Sondertarife für Strom, die Italien dem Unternehmen Alcoa von 2006 bis 2010 für seine Aluminiumhütten auf Sardinien und im Veneto einräumt, tragen lediglich zur Senkung der Betriebskosten von Alcoa bei und lassen sich nicht anders rechtfertigen. Somit verschaffen sie dem Unternehmen einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten, die ohne Subventionen auskommen müssen. Daher hat die Kommission Italien aufgefordert, die rechtswidrigen Subventionen einzustellen und die bereits an Alcoa ausgezahlte Beihilfe zum Teil zurückzufordern.“
Im Januar 2010 traten die Beschäftigten von Alcoa in den Streik. Sie fordern konkrete Maßnahmen seitens der italienischen Regierung, damit die Arbeit in den Aluminiumhütten im Sulcis Iglesiente wieder aufgenommen werden kann und die Wirtschaft der Insel wieder in Gang kommt. Doch die Demonstration am heutigen Freitag ist nicht nur ein Protest gegen die Schließung von Alccoa und anderen Unternehmen auf der Insel, sie richtet sich auch gegen den Stellenabbau im staatlichen Erziehungswesen.
Altrove. All'infinito: Einzelausstellung des sardischen Künstlers Marco Lampis in Nuoro, im Zentrum von Sardinien
Die Ausstellung "Altrove. All'infinito" (Anderswo. Im endlosen Jenseits) vom 23. Januar bis 21. Februar 2010 im Museo d'Arte Provincia (MAN) in Nuoro zeigt die Werke des 34-jährigen Künstlers Marco Lampis. Der Fotograf und Videokünstler aus Cagliari beschäftigt sich in seinen Werken mit den Themen Lärm, Zeit, Staub und Architektur, insbesondere an verlassenen Orten. Bei der Arbeit können Geräusche störend wirken, Verstellungen bzw. Entstellungen hervorrufen, doch Lärm kann auch Beachtung verdienen, beispielsweise indem man der Klangaktivität Aufmerksamkeit schenkt und nicht mehr zwischen Ton und Lärm unterscheidet. Krach, Gedröhn, Radau wird in Lampis Werken außerdem als Abfallprodukt oder Ablagerung präsentiert, als Überbleibsel wie die verlassenen Orte und die sich in ihnen befindenden Gegenstände.
Die Ausstellung im Herzen von Sardinien ist noch bis zum 21. Februar 2010 zu sehen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 13.00 Uhr und 16.30 bis 20.30 Uhr. Montags geschlossen. Eintritt frei.
Die schönsten Strände Europas: Times wählt Cala Luna im Osten von Sardinien auf Platz 12
Vor knapp zwei Wochen hat die Online-Ausgabe der britischen Zeitung "The Times“ die wunderschöne Bucht Cala Luna an der Ostküste von Sardinien in die Liste der schönsten Strände Europas eingereiht.
Die ersten sechs Plätze der Hitliste, die das Blatt am 17. Januar 2010 zusammengestellt hat, ging an Strände in der Bretagne, in den Pyrenäen, in Languedoc, der Camargue, der Provence und auf Korsika. Gefolgt werden die Strände Frankreichs von vier Badezielen in Spanien. Auf Platz 12, hinter der „Grotta Azzurra“ auf der italienischen Insel Capri, steht der Traumstrand Cala Luna auf Sardinien.
Auf Platz 13 bis 20 folgen Strände aus Griechenland, Kroatien, Litauen, Zypern, Portugal, Deutschland und Holland: Vom langen, feinen, hellen Sandstrand mit azurblauem, glasklaren Wasser bis hin zur schroffen, rauen Küste mit tosender Brandung hat die Top Twenty der Times für jeden Geschmack etwas zu bieten.
Die Top-Twenty-Liste der schönsten Strände Europas
1. Plage Conguel (Bretagne, Frankreich) 2. Lac de Mondély (Pyrenäen, Frankreich) 3. Collioure (Languedoc, Frankreich) 4. Plage de Piemanson (Camargue, Frankreich) 5. Notre Dame, Ile de Porquerolles (Provence, Frankreich) 6. Palombaggia (Korsika, Frankreich) 7. Cala d’Aiguafreda (Costa Brava, Spanien) 8. La Concha (San Sebastian, Spanien) 9. Las Salinas (Ibiza, Spanien) 10. Platja Illetes (Formentera, Spanien) 11. Blaue Grotte (Capri, Italien) 12. Cala Luna (Sardinien, Italien) 13. Bonj ‘Les Bains’ (Hvar, Kroatien) 14. Panormos (Mykonos, Griechenland) 15. Papafrangas (Milos, Griechenland) 16. Polis (Zypern) 17. Porto Santo (Madeira, Portugal) 18. Palanga (Litauen) 19. Sylt (Deutschland) 20. Terschelling (Westfriesische Inseln, Holland)
Stintino Windsurf & Kitesurf Contest 2010 – Surf-Wettbewerb an der Nordwestküste von Sardinien
Während der Osterfeiertage wird es heiß in Stintino: In dem alten Fischerdorf an der Nordwestküste von Sardinien trifft sich vom 3. bis 5. April 2010 die sardische Kite- und Windsurfszene, um den Besten Racer zu küren. Das erste Treffen der Kitesurf- und Wellenreit-Community soll Windsurfer und Partybegeisterte aus der ganzen Insel in den Golf von Asinara und an den Bilderbuchstrand La Pelosa ziehen. Drei Tage haben Surfer und Kiter dann Zeit für Materialtests, viel Spaß auf dem Wasser und einen regen Erfahrungsaustausch.
Für gute Windbedingungen und bestes Wetter bietet Sardinien optimale Voraussetzungen, denn die Insel gehört zu den sonnenscheinreichsten Regionen Italiens, die regelmäßig von starken Winden heimgesucht wird.
La Pelosa, weit über Sardinien hinaus bekannt, lockt mit feinsandigen, von Schieferfelsen und Macchiabüschen durchbrochenen Badestränden. Vor ihnen liegt die Asinara Insel und die winzige, flache Isola Piana.
Google Street View von Sardinien: Virtuelle Fahrt durch die Insel
Google hat die Straßenansichten in seinem Kartendienst Maps um Ansichten aus ganz Sardinien erweitert. Bis vor kurzem hatte der amerikanische Internet-Dienstleister nur die sardische Inselhauptstadt Cagliari und Umland erfasst. Ab sofort können User bequem von zu Hause aus fast jede Straße Sardiniens virtuell erfahren, selbst kleine Nebenstraßen sind erfasst. Hier ein paar schöne Beispiele:
Schöne Frauen und alte Autos: Ende März steigt im Süden von Sardinien die achte Oldtimer-Rallye „Coppa delle Dame“
Oldtimer, Damen und Action: Am 27. März 2010 haben in der Inselhauptstadt Cagliari Frauen das Steuer fest in der Hand: Laut Vorschrift des sardischen Oldtimer-Clubs „Circolo Sardo Automoto d’Epoca“ dürfen bei der achten „Coppa delle Dame“ nämlich nur Frauen steuern. Die Männer können sich, wenn sie möchten, als Co-Piloten bewähren und werden auf den Beifahrersitz verbannt. Am letzten Samstag im März erkunden etwa 30 Teams mit ihren polierten Oldtimer-Limousinen aus den Jahren 1920 bis 1970 die frühlingshafte Inselhauptstadt und deren hügeliges Hinterland im Süden von Sardinien. Die genau ausgemessene und in einem Bordbuch dokumentierte Route führt zunächst durch Cagliari und dann bis nach Capoterra. Auf rund 50 Kilometern sind fünf Streckenposten vorgesehen, die von Zeitmessungen und Geschicklichkeitsprüfungen unterbrochen werden und bei denen es Punkte für die Wertung zu sammeln gilt.
Die erste Damen-Rallye auf Sardinien, bei der ausschließlich Frauen an den Start gingen, fand am 30. Mai 1954 statt. In der Inselhauptstadt Cagliari fuhren dann vor allem Fahrzeuge aus den 1950-er Jahren vor: mehrere Giulietta Spider, Fiat 600, Fiat Campagnola aber auch Maserati A6G 2000.
Start der Rallye: Cagliari, in der Via Roma um 10.01 Uhr. Ziel der Rallye: Capoterra um 13.01 Uhr, Prämierung 16.00 Uhr.
Nostra Signora di Bonaria: Die Basilika in der Inselhauptstadt Cagliari feiert alljährlich drei Feste zu Ehren der Schutzheiligen von Sardinien
Rund um die Basilka Nostra Signora di Bonaria, in der Inselhauptstadt Cagliari, feierte die Kirche drei Feste zu Ehren der Patronin der Seefahrer und höchsten Schutzheiligen von Sardinien.
Friedlich und harmonisch geht es am 25. März 2010 zu. An diesem Termin, wird dem historischen Tag gedacht, an dem im Jahre 1370 eine Marienstatue an das Strandufer vor den Toren Cagliaris gespült wurde. Der Legende nach geriet, in diesem Jahr ein spanisches Segelschiff auf hoher See in einen schweren Sturm. In ihrer Not warfen die Seeleute die gesamte Fracht über Bord, darunter eine schwere Kiste. In dem Moment, als die Kiste das Wasser berührte, legte sich wunderbarerweise der Sturm. Die Kiste wurde an den Strand vor Cagliari geschwemmt, wo sie von den Brüdern des Klosterordens "Nostra Signora della Mercede" gefunden wurde. Sie enthielt eine Marienstatue, welche in der linken Hand das Jesuskind und in der rechten eine brennende Kerze hält. Seitdem gilt die Madonna di Bonaria als Patronin der Seefahrer. Auch das Patronatsfest am 24. April 2010 vereint Fans und Gläubige rund um die Basilica Nostra Signora di Bonaria. Wie am 25. März, gibt es auf diesem Fest, das der heiliggesprochene Papst Pius X. 1870 einführte und bei dem er die Madonna von Bonaria zur höchsten Schutzheiligen von Sardinien erhob, vor allem Besinnliches. Den größten Zuruf hat alljährlich hingegen das Fest zu Ehren von Nostra Signora di Bonaria am ersten Sonntag im Juli. Die gelungene Mischung aus Sommerfest, Bootsprozession und engagierten Gläubigen soll auch am 4. Juli 2010 wieder zahlreiche Personen aus der ganzen Insel in die Hauptstadt Cagliari locken.
Das Kunst- und Kulturzentrum Il Ghetto hat in Cagliari (Süd-Sardinien) die Foto-Ausstellung „99 click +1. Fotografie, storie di incanti“ verlängert
Wegen des großen Besucherandrangs hat das Kunst- und Kulturzentrum Il Ghetto in Cagliari auf Sardinien seine Wanderausstellung „99 click +1. Fotografie, storie di incanti“ (dt. 99 Klick +1. Fotografien, bezaubernde Geschichten) verlängert. Die Schau war zunächst nur bis 31. Januar 2010 geplant. Nach Angaben des Kunst- und Kulturzentrums haben zahlreiche Besucher die Ausstellung in den vergangen zwei Monaten gesehen: „Aufgrund des großen Interesses wird die Foto-Ausstellung deswegen bis 28. Februar 2010 zu besichtigen sein“, freuen sich Flavio Piras, Vorsitzender des Giov-Anna Piras Fonds und Kunstsammler Antonio Manca.
Im Schlossviertel der Inselhauptstadt Cagliari sind ca. 100 Fotografien von insgesamt 73 Künstlern zu bestaunen. Darunter das wohl bekannteste Foto von Robert Doisneau „Baiser de l'Hôtel de Ville“, das ein sich vor dem Pariser Rathaus küssendes Paar zeigt, das gewaltige Bild von Henri Cartier-Bresson, das eine Menschenmenge präsentiert, die auf Mahatma Gandhis Trauerfeier wartet und das 1936 entstandene Foto Dorothea Langes, das eine heimatlose Mutter mit ihren drei Kindern portraitiert.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 9.00 bis 13.00 und von 16.00 bis 20.00 Uhr. Montags geschlossen.
„Die Untersuchung des Raumes“ - Nivola-Ausstellung in Nuoro im Herzen von Sardinien
Seit dem 22. Dezember 2009 findet das Werk des international bekannten sardischen Bildhauers Costantino Nivola in Nuoro Beachtung. „L’investigazione dello spazio“ (dt. Die Untersuchung des Raumes) heißt die derzeitige Ausstellung, die im Tribu, dem ehemaligen Gerichtsgebäude der Provinzhauptstadt Nuoro, zum 21. Todesjahr des Künstlers aus Orani gezeigt wird. Die umfangreiche Schau im Herzen von Sardinien widmet sich nicht nur Nivolas Skulpturen, Keramiken und Bildern. Vielmehr zeigt sie seine Werke und Auftragsarbeiten für öffentliche Räume. Die Berühmtheit des sardischen Bildhauers und Malers und das große Interesse privater sowie öffentlicher Institutionen am Werk Nivolas erklärt sich nämlich durch seine Tätigkeit als Werbegrafiker in New York sowie seine Freundschaft mit den Architekten Le Corbusier und Saul Steinberg. In New York, auf den Philippinen und auf Sardinien befinden sich an öffentlichen Plätzen mehrere Großskulpturen, Installationen, Paneele, Tafeln und Bilder des sardischen Künstlers: So zum Beispiel das Denkmal für die Gefallenen auf der Insel Batam in Corregidor (1958), Fassadenpaneele für das Gebäude der Mutual of Hartford Insurance Company in New York (1957), das Wandpaneel für den Olivetti-Ausstellungsraum in New York (1953-1954), die Piazza Satta in Nuoro (1965) und viele andere. Die Ausstellung „Nivola - L’investigazione dello spazio" ist noch bis zum 21. März 2010 zu besichtigen.
Ausstellungsort: Ex Tribunale, Piazza Santa Maria della Neve, Nuoro. Öffnungzeiten: Täglich von 9.30 bis 13.00 und von 16.00 bis 19.30 Uhr.
Jetzt schon auf den Sardinien-Urlaub einstimmen: Insel-Doku zur besten Sendezeit am 28.01.2010
Weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten und immer wieder das smaragdgrüne Meer, aber auch das ursprüngliche Inland der Insel zeigt die 45-minütige TV-Dokumentation „Länder - Menschen – Abenteuer. Sardinien“, die am 28.Januar 2009 zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr ausgestrahlt wird – allerdings auf dem Spartensender EinsPlus der ARD, der im digitalen Kabelfernsehen und Astra Digital zu empfangen ist. Ideal, um sich bei einem gemütlichen Fernsehabend schon mal auf den nächsten Sardinien-Urlaub einzustimmen! Aus dem Sendungstext:
Barbarenland und Smaragdküste: In der Barbagia, dem Barbarenland, schlägt noch das ursprüngliche Herz Sardiniens. Den meisten Besuchern, die wegen der kilometerlangen Strände auf die Mittelmeerinsel kommen, ist das Hinterland Sardiniens unbekannt. Hier zeigt sich die Insel von ihrer urwüchsigen und ungezähmten Seite. Es ist eine wildromantische Landschaft. Sanfte Hügel wechseln sich ab mit bizarren Granitfelsen und weiten Ebenen. Überall liegt der Duft von Macchia aus Immortelle, Ginster, Myrte, Thymian, Rosmarin und Wacholdersträuchern in der Luft. Bis über 1.800 Meter erheben sich die Berge. Der Gegensatz zum bekanntesten Küstenstreifen Sardiniens, der Costa Smeralda, könnte nicht größer sein, wo weiße Sandstrände, verschwiegene Buchten und immer wieder das smaragdgrüne Meer die Insel prägen. Die Zeit ist im Hinterland Sardiniens keineswegs stehen geblieben - neue Häuser, Geschäfte und Straßen haben das Gesicht verändert - der Touristenlärm von der Küste dringt aber nur als schwaches Echo in die Bergtäler. Viele Frauen sind noch traditionell schwarz gekleidet und tragen Kopftücher. Die Menschen begegnen mit Zurückhaltung dem, was sich an den Küsten abspielt. In Orune, einem abgelegenen Bergdorf, werden die Traditionen noch gelebt. Das Fest der Madonna della Consolata, die den Menschen Trost spenden soll, wird gefeiert. Auf der von Armut geprägten Insel gehörten Familienfehden und Blutrache viele Jahrhunderte zum Alltag. Kirchenfeste versöhnten die Menschen miteinander. Der Film zeichnet ein Porträt von Sardiniens Hinterland und seinen Menschen. Er begibt sich aber auch an die einmaligen Küsten der zweitgrößten Insel im Mittelmeer. Er begegnet Hirten, Fischern, Korkschälern, Archäologen und einer Schneiderin, der es gelungen ist, aus Kork Stoff zu machen, um daraus extravagante Kleider zu kreieren. Im Mittelpunkt steht das Fest der Madonna della Consolata.
Mango auf Sardinien: Der süditalienische Popstar singt im März in Cagliari und Sassari
2 Tage Mango auf Sardinien! Bei seinem Konzert am 18. und 19. März 2010 in Sassari und in der Inselhauptstadt Cagliari gibt es sein neues Album „Gli amori son finestre" zu hören. Neben der Singleauskopplung „Contro tutti i pronostici“ und dem Song „E poi ancora la notte“ enthält die Doppel-CD vor allem die größten Erfolge des süditalienischen Schmusesängers. Dabei handelt es sich um Live-Stücke seiner früheren Touren. „Die Bühne ist Mittelpunkt meiner Welt; hier erwacht die Liebe, die ich besinge, zu neuem Leben“ erklärte Mango, dessen Lieder den Geist der Basilikata wiederspiegeln, im Vorfeld der Veröffentlichung seines neuen Albums.
Pino Mango, wurde am 6. November 1954 in Lagonegro geboren und ist seit 1976 im Showbusiness. Seinen Durchbruch schaffte er 1984 mit dem Lied „Oro“. Seitdem hat er fast jedes Jahr bzw. jedes zweite Jahr ein neues Album veröffentlicht. Seine berühmtesten Songs wie "Lei verrà” oder "Mediterraneo” spiegeln auch immer die Kultur seiner Heimat, der Basilikata, einer wunderschönen Region zwischen Kampanien, Apulien und Kalabrien wieder.
Deutscher Photovoltaik-Spezialist Solarwatt eröffnet größtes Solarkraftwerk Sardiniens in der Ogliastra
Die Solarwatt AG aus Dresden, nach eigenen Angaben einer der führenden Hersteller von Solarmodulen in Deutschland, hat im Dezember 2009 in der Provinz Ogliastra an der sardischen Ostküste das nach Firmenangaben größte Solarkraftwerk der Insel errichtet.
Die schlüsselfertige Photovoltaikanlage mit einer Gesamtleistung von ca. 1,7 MWp liefert seit Mitte letzten Monats erfolgreich Strom in das italienische Mittelspannungsnetz und erwartet einen spezifischen Energieertrag von ca. 1.450 kWh/kWp pro Jahr, gab Solarwatt vergangene Woche in Dresden bekannt. Weitere Solarkraftwerke auf der Insel sind fertig projektiert und sollen im ersten Halbjahr 2010 mit einer Gesamtmenge von ca. 7,5 MWp an das Netz gehen, so Solarwatt weiter. (Foto: Solarwatt)
Die aktuelle Joan Miró Ausstellung „Miró. Le lézard aux plumes d’or“ (dt. Die Eidechse mit den Goldfedern) zeigt in Carbonia, an der Südwestküste von Sardinien, eines der zentralen Themen im Werk des spanischen Künstlers. In Zusammenarbeit mit der Kooperative Mediterranea e Sistema und der Region Sardinien gibt es im städtischen Museum „Museo dei Paleoambienti Sulcitani“ bis zum 7. Februar 2010 rund 40 Werke des großen Vertreters des Surrealismus zu sehen. Der katalanische Maler, der seinerzeit auch leidenschaftlicher Graphiker war, gehört ohne Zweifel zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts. Die Ausstellung im ehemaligen Bergbau-Städtchen befasst sich deshalb vor allem mit dem graphischen Werk des großen spanischen Malers. Zu sehen gibt es eine Auswahl an Lithographien, die den Besucher in eine surreale Traumwelt entführt, in der es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur geht.
Miró wurde 1893 in Barcelona geboren. Im Alter von 63 Jahren verlegte er seinen Wohnsitz nach Mallorca wo er bis zu seinem Tod, im Jahr 1983, lebte.
Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10.00 bis 15.00 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr
Die Besichtigung der Ausstellung ist im Eintrittspreis des Museums inbegriffen.
Elisabetta Canalis, Model aus Sardinien und Freundin von George Clooney, zeigt neue Dessous-Kollektion von Roberto Cavalli
Elisabetta Canalis, Model aus Sardinien und seit Juli 2009 Freundin von Hollywood-Schauspieler George Clooney, präsentiert die neue Dessous-Kollektion des italienischen Designers Roberto Cavalli. “Für meine neue Unterwäsche-Kampagne habe ich mich von einer wahren Frau, mit Ausstrahlung, Charisma und Sinnlichkeit inspirieren lassen“, sagte Cavalli in einem Interview mit der Zeitung „USA Today“. „Elisabettas mediterrane Schönheit und ihr durchdringender Charme verkörpern den Geist der neuen Cavalli-Lingerie-Kollektion – weiblich, elegant und geheimnisvoll“, erklärt der Modeschöpfer und zeigt die feurige Sardin aus Sassari in heißen, dunklen Dessous im Leoparden-Look. Aufreizend gekleidet, macht Elisabetta es sich auf einem barocken Sofa bequem und rekelt sich auf rubinrotem Samt. Die 31-Jährige wurde 1978 in Sassari im Nordwesten von Sardinien geboren. 1999 startete sie ihre Karriere im Showbusiness, als sie für die satirische News-Show „Striscia la notizia“ als Showgirl ausgewählt wurde. Danach posierte Elisabetta, die auch mit Fußballstar Christian Vieri liiert war, für verschiedene Kalender, war Dauergast bei der italienischen Fußballshow „Controcampo“, spielte in TV-Serien sowie einigen italienischen Filmen mit, moderierte 2007 das bekannte Musikfestival „Festivalbar“ und arbeitete für MTV Italia. Seit 2009 ist sie mit dem 48-jährigen Hollywood-Schauspieler George Clooney zusammen.
Sant'Antoni 'e su fogu in Montresta an der Westküste von Sardinien: Sardische Gemütlichkeit zu Ehren des Heiligen Antonio Abate
Im 650-Seelendorf Montresta, knapp 15 Kilometer nördlich von Bosa, geht es am 16. Januar 2010, wie auch in vielen anderen Orten von Sardinien, um Antonius den Großen, der auch der „Vater der Mönche“ genannt wird. Mitte Januar feiern die Bewohner des Dorfes den Begründer des christlichen Mönchtums mit einem großen Fest. Zahlreiche Besucher kommen alljährlich, angelockt von einem riesigen Holzfeuer, Salsiccia Montrestina und der sardischen Musikgruppe Cordas et Cannas. Das große Feuer zu Ehren des Sant'Antonio Abate wird gegen 16.30 Uhr angezündet und brennt die ganze Nacht hindurch. Aus dem in Schwaden aufsteigenden dicken Rauch ist angeblich zu ersehen, ob das neue Erntejahr unter einem guten oder schlechten Vorzeichen beginnt. Gegen 20.00 Uhr werden vor dem Holzfeuer Saubohnen, Kohlsuppe, gegrillte Wurst und ein in Montresta gekelterter Wein gereicht.
Sant'Antoni war ein Asket, der im 3. Jh. n.Chr. als Einsiedler in der Wüste lebte. Er wurde als Wundertäter sowie Mann Gottes bewundert und ist der Schutzheilige der Bauern und ihrer Nutztiere.
Sant’Antonio Abate: Karnevalsauftakt in Mamoiada im Inland von Sardinien
Auf Sardinien finden sich das ganze Jahr über viele Anlässe, um nach Herzenslust ausgelassene Feste zu feiern. Den alljährlichen Auftakt macht am 16. und 17. Januar 2010 die Feier zu Ehren des Heiligen Antonio Abate in Mamoiada, die offiziell den sardischen Karneval einleitet. Dieses schaurig schöne Fest erlebt am kommenden Sonntag seinen Höhepunkt in einem Narrenumzug der Mamuthones und Issohadores durch das Bergdorf in der wunderschönen Barbagia di Ollolai. Am Abend des 16. Januar werden riesige Holzfeuer neben den Kirchen die dem Heiligen Antonio Abate gewidmet sind entzündet. Sie brennen die ganze Nacht durch und aus dem dicken, aufsteigenden Rauch ist angeblich zu ersehen, ob das neue Erntejahr unter einem guten oder schlechten Vorzeichen beginnt. Der Tag danach ist der Starttermin für Mamuthones und Issohadores: Wild hüpfende Zottelmonster mit großen, dumpf scheppernden Glocken und lasso-werfende Wächter in signalroten Kostümen. Zwecks Unterhaltung und Heiterkeit machen sich einige von ihnen einen Spaß draus, nicht nur die närrischen, wüst dreinschauenden Mamuthones, sondern auch Zuschauer mit dem Lasso einzufangen. Der 17. Januar ist jedoch nur der Auftakt, die eigentlichen närrischen Tage fallen in die Karnevalszeit im Februar.
Tief Daisy hat auch Sardinien mit Schneefall und Regen erreicht
Am vergangenen Wochenende hat der Schneefall den Gennargentu im Inland von Sardinien erreicht. Wohin das Auge reicht, blickt man im Marghine und in der Barbagia auf eine weiße Winterlandschaft. Dörfer wie Macomer, Tonara, Bitti, Gavoi, Aritzo, Fonni, Ogosolo, Desulo und Isili liegen unter einer hellen Schneedecke. In der sardischen Käsestadt Macomer und im Honignougat-Dorf Tonara fielen bis zu 20 cm Neuschnee. Die großen Verbindungsstraßen der Insel sind alle geräumt, nur auf der Staatsstraße 389 Nuoro-Lanusei kam es auf Grund von Eisglätte und schwierigen Fahrbahnverhältnissen am Wochenende zu kleineren Staus. Wer im Inland von Sardinien mit dem Auto unterwegs ist, sollte auf jeden Fall Schneeketten dabei haben und mehr Zeit für seine Fahrten einplanen. Schneefall, Regen und Temperaturen unter 10 Grad haben zu keiner Behinderung im Bahn- und Flugverkehr geführt. Für Mittwoch, den 13. Januar 2010 rechnen die Meteorologen allerdings inselweit mit einer Verschlechterung der Wetterverhältnisse.
Accabadora: Im Februar erscheint der erste Roman der Autorin Michela Murgia aus Sardinien
Im Februar 2010 erscheint der erste Roman von Michela Murgia im Klaus Wagenbach Verlag. "Accabadora" heißt das jüngste Werk der Schriftstellerin aus Cabras, an der sardischen Westküste. Das 176 Seiten umfassende Buch spielt in den 1950er- Jahren auf der Insel. Es handelt von einer alten Schneiderin, die einen lange verschwiegenen Beruf ausübt und einem sechsjährigen Mädchen aus bitterarmen Verhältnissen. Als die alte Näherin das Kind zu sich nimmt und es groß zieht, scheinen beide ihr Glück gefunden zu haben. Doch schon bald spürt das Mädchen, dass ein Geheimnis die stets schwarz gekleidete, wortkarge alte Frau umgibt. Ein Geheimnis, das mit dem Tod zu tun hat.
Michela Murgia wurde 1972 in Cabras an der Westküste von Sardinien geboren. Sie studierte Theologie und unterrichtete Religion. Nach einigen Jahren in Norditalien lebt sie nun wieder auf der Insel. 2006 veröffentlichte sie im italienischen ISBN Verlag das tragikkomisches Tagebuch "Il mondo deve sapere" (dt. Die Welt soll es wissen). Die darin beschriebene Geschichte der jungen Marta und ihre einmonatige Anstellung in einem Call-Center haben Paolo Virzi zu seiner Komödie "Tutta La Vita Davanti" (dt. Du hast das ganze Leben noch vor Dir) inspiriert. Der Film kommt Anfang April auch in die deutschen Kinos. 2008 veröffentlichte Michela Murgia im Einaudi Verlag ein Themenbuch über das unbekannte Sardinien "Viaggio in Sardegna. Undici percorsi nell'isola che non si vede". Accabadora ist ihr erster Roman.
Im alten Sardinien gab es die Figur der "Accabadora", eine Person, die "etwas zuende bringt" und aktive Sterbehilfe gegenüber altersschwachen Menschen leistete. Ihr Akt war im archaischen Sardinien gesellschaftlich anerkannt und wurde nicht als Tötung angesehen, sondern als letzte würdevolle Geste.
Che Guevara Ausstellung ab Februar 2010 im Museum Sa Corona Arrùbia im Süden von Sardinien
Nach der, am heutigen 7. Januar 2010 erfolgreich beendeten Ausstellung „Zur Zeit der Mammuts: Der paläontologische Schatz Russlands“ startet das Museum Sa Corona Arrùbia in Lunamatrona, bei Villanovaforru mit einer besonderen Schau in das neue Jahr. Berichten der sardischen Tageszeitung "Unione Sarda" zufolge, wird das Museum im Süden von Sardinien im Februar 2010 die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt erzählen: Che Guevara, fotografiert von Alberto Korda am 5. März 1960. “Che Revolucion y Mercato” zeigt die Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Kultbildes einer ganzen Generation befasst: Ein Jahr nach der kubanischen Revolution, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch der berühmte Rebell war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte, „encabronado y dolente“, d.h. wütend und mit traurigen Augen. Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen zum angeblich meistreproduzierten Foto der Welt. Neben der Geschichte des Fotos zeigt die Ausstellung im Süden von Sardinien insgesamt etwa 200 Exponate: Nicht nur Fotografien, sondern auch Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände sowie weitere Kleinode des argentinischen Revolutionärs. Die Ausstellung wird bis Juni 2010 zu besichtigen sein.
Saldi: Winterschlussverkauf auf Sardinien beginnt am 8. Januar 2010
Am 8. Januar 2010 beginnt auf ganz Sardinien der Winterschlussverkauf: Zu den "Saldi" in Cagliari, Sassari, Alghero, Olbia und anderen Zentren der Insel bieten die Händler der Innenstadt und den Einkaufszentren am Stadtrand ihre Winterware zu Rabatten zwischen 20 und 70 Prozent feil- aber aufgepasst: obwohl illegal, wird nicht immer wird die Ware der aktuellen Saison angeboten. Der Schlussverkauf ist in Italien gesetzlich geregelt und dauert noch bis 08. März 2010. Sardinien ist eine der letzten Regionen Italiens, in der der Winterschlussverkauf beginnt. In den Shopping-Metropolen Mailand, Florenz oder Rom werden schon ab 2. Januar 2010 die Preise offiziell gesenkt. Doch auch auf Sardinien veranstalten viele Händler bereits zwischen den Jahren Sonderverkäufe. Seit dem 28. Dezember bieten viele Läden in so genannten "Vendite promozionali" Markenwaren um die Hälfte reduziert an. Mehr Informationen finden Sie in unseren Shopping-Führern Cagliari und Olbia
Kochgeschichten Sardinien: Ein Film über die kulinarischen Genüsse auf Sardinien
Mitte des vorigen Jahrhunderts prägten Inselbeschreibungen das Bild einer primitiven Esskultur, wo sich die Bewohner Sardiniens ausschließlich von Brot, Käse, Zwiebeln und Gemüse ernährten. Heute werden die inseleigenen Produkte weltweit geschätzt. Das Brot war und ist das Grundnahrungsmittel der Hirten und Bauern. Sehr beliebt unter den etwa hundert verschiedenen Brotsorten ist das "pane carasau", ein papierdünnes, knackiges Fladenbrot. Auch der Käse gilt als Grundnahrungsmittel: Zu allem was die Sarden essen, tischen sie auch Pecorino auf. Er wird heute noch nach alten Rezepten hergestellt. Die Wahrung traditioneller Verarbeitungsmethoden unterstützt durch eine moderne Kellertechnik gilt auch für die Weinerzeugung. In seinem Film stellt Martin Lippl die sardische Küche und die sardischen Weine vor. Ausstrahlung ist Mittwoch Mittag. Aus dem Sendungstext:
Im Inneren Sardiniens gibt es schroffe Gebirge. Diese wilde und waldige Gegend im Herzen der Mittelmeerinsel heißt Barbagia. Die Schafe der Hirten geben die Milch für den typischen Käse, die Schweine der Bauern liefern würzigen Schinken, Speck und Wurst. Kleine Ristoranti und Trattorien zaubern daraus Spezialitäten der sardischen Küche.
Kochgeschichten - Sardinien Film von Martin Lippl (Erstsendung 27.4.2007)
METAL XMAS 2009 - Christmas Metal Festival in Cagliari im Süden von Sardinien
Weihnachten steht vor der Tür und als Geschenk gibt es Hard Rock, Heavy, Gothic, Black, Death, Epic und True Metal von fünf sardischen Bands. "Metal Xmas" nennt sich das Festival, das seit acht Jahren zur Weihnachtszeit in der Inselhauptstadt Cagliari gastiert und am kommenden Mittwoch, dem 23. Dezember 2009 die neunte Runde in der Disko The Cube einläutet. Im Musikschuppen an der Viale Marconi erobern dann INKARAKUA, BURNING GROUND, NATRIUM, ICY STEEL und SISMA ab 21.00 Uhr das Publikum. Sardinien zaubert immer wieder neue Heavy Metal Gruppen hervor. Inkarakua ist eine dieser Bands. Die Mitglieder der Hardcore Noise Metal Gruppe kommen aus Cagliari und Umland. Mit „Guardo fuori“ und „Nessuna via di scampo“ haben sie jetzt zwei Song-Highlights veröffentlicht. Die Gruppe Burning Ground zählt hingegen zu den renommiertesten Heavy Metal Bands aus Süd-Sardinien, bei jedem Song wird klar, dass die Jungs den 1980er Heavy Metal verehren. Die Techinical Death Metal Formation Natrium hat mit “Inscribed in victim’ scars” in diesen Monaten ihr neustes Album aufgelegt; interessantes haben auch die vier Jungs der Heavy Epic Metal Gruppe Icy Steel aus Sassari mit ihrer gleichnamigen CD fabriziert. Hard Rock, Thrash, Grunge und Death Metal ist hingegen das Genre der Gruppe Sisma. 2009 erschien ihr zweite CD "Live at Recording".
Konzerte: 23. Dezember 2009, 21:00 Uhr Veranstaltungsort: The Cube – Via Venturi, Cagliari Eintritt: 5,00 Euro
„I Shardana“ von Ennio Porrino auf der Bühne des Teatro Lirico di Cagliari im Süden von Sardinien
Eine außergewöhnliche Oper erwartet die Besucher und Bewohner der Inselhauptstadt Cagliari im Süden von Sardinien am 19. und 21. Februar 2010: Um 21.00 bzw. 19.00 Uhr präsentiert das städtische Teatro Lirico an zwei Tagen ein großartiges Bühnenwerk des herausragenden, sardischen Komponisten Ennio Porrino: „I Shardana: Das Volk aus dem Land der Nuraghen“.
Das Musikdrama in drei Akten spielt auf Sardinien, zur Zeit der Nuraghen, als die Insel mit den Einfällen verschiedener Eindringlinge zu kämpfen hatte. Im ersten Akt bereiten sich die einheimischen Krieger mit einer heiligen Zeremonie auf die bevorstehenden Aufstände und Kämpfe vor. In Ihrem Lied besingt Nibatta, Ehefrau des Oberhauptes und Mutter zweier Söhne, ihren Schmerz und ihre Angst über das ungewisse Schicksal, das ihre in den Kampf ziehenden Kinder erwartet. Auch wirft sie ihrem Mann Gonnario vor, sich mehr für Kriegsdinge als für den Frieden und die Feldarbeit zu interessieren. Ihr gemeinsamer Sohn Torbeno hat sich in Bèrbera Jonia, die mit dem eindringenden Feind auf die Insel gelangte, verliebt. Im zweiten Akt wird das Paar, nach einer heimlichen Liebesnacht, bei einem erneuten Treffen entdeckt, Torbenio wird des Verrates beschuldigt und im dritten Akt zum Tode verurteilt.
Die Oper in drei Akten, die zu den faszinierendsten Musikwerken des 20. Jahrhunderts gehört, wurde im März 1959 am Teatro San Carlo in Neapel uraufgeführt. Die deutsche Musikenzyklopädie „Die Musik in Geschichte und Gegenwart“ vermerkte 1962 sogar: "Die große Oper „I Shardana“ wurde von der Kritik als die bedeutendste italienische Oper der Nachkriegszeit bezeichnet.“ Heute ist das Werk des in der Inselhauptstadt geborenen, sardischen Komponisten hingegen weitgehend unbekannt.
Wer sich vorab schon auf den überragenden, sardischen Komponisten einstimmen möchte, kann dieses am 12. und 13. Februar um 20.30 bzw. 19.00 Uhr im Opernhaus der Inselhauptstadt tun: Am Freitag und Samstag wir hier seine bekannteste und am häufigsten in Italien aufgeführte sinfonische Dichtung "Sardegna" inszeniert.
Ennio Porrino wurde am 20. Januar 1910 in Cagliari geboren. Neben mehreren Opern verfasste er unter anderem auch Ballette, symphonische Dichtungen, Sonaten, Orchesterkompositionen und das Oratorium "Il Processo di Cristo". Er war Direktor am Konservatorium Cagliari und Professor für Komposition am Konservatorium von Rom. Hier starb er überraschend im Alter von nur 49 Jahren am 25. September 1959.
I SHARDANA Oper in drei Akten von Ennio Porrino (1910-1959) Libretto von Ennio Porrino Besetzung Musikalische Leitung: Fulvio Fogliazza Regie Anthony Bramall Gonnario: Giorgio Surian Torbeno: Rudy Park Norace: Gevorg Hakobyan Bèrbera: Jonia Maria Billeri Nibatta: Anna Rita Gemmabella Perdu: Gianluca Floris Orzocco: Vittorio Prato
Aufführungen in Cagliari: 19. Februar 2010 um 20.30 Uhr und am 21. Februar 2010 um 19.00 Uhr im Opernhaus
Sardinien, Cortes Apertas 2009 – Delikatessen und Traditionen für Jung und Alt beim Herbstfest in Fonni
Am vergangenen Wochenende fand in Fonni, einem kleinen Dorf südlich der Provinzhauptstadt Nuoro, das Herbstfest Cortes Apertas statt. Bei schönem Sonnenwetter konnten Gäste und Urlauber sich an vier Tagen, von früh bis spät, über traditionelle Berufe informieren sowie Spezialitäten und Leckereien des 4300-Seelendorfes in der Barbagia probieren und genießen.
Bis zum Montag bescherte das phantastische Herbstwetter den Festwirten rege Besucherströme. Nieselig-regnerisch war das Wetter hingegen am Dienstag, dem Tag der Mariä Empfängnis. Trotzdem ließen sich die großen und kleinen Gäste aus den Provinzen, Sassari, Oristano und Cagliari sowie aus den benachbarten Dörfern die Stimmung nicht vermiesen.
Nicht nur die gelungene Mischung aus stattlichen alten Häusern und Vorführungsständen, sondern auch die Zubereitung der berühmten Löffelbiskuits und ein spektakuläre Karnevalsumzug trugen maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung bei.
Als wahre Publikumsmagneten erwiesen sich die Auftritte des Hufschmieds und der Bäckerinnen, die auf der Piazza Sa Serra die berühmten „Pistoccos“ (Löffelbiskuit) gebacken haben. Ein weiteres Highlight war die Ankleidung und der Festzug der „Urthos und Buttudus“, der typischen Karnevalsmaske aus Fonni.
Auf dem Programm standen aber auch zahlreiche Ausstellungen die zum Gucken und Staunen einluden.
Nächste Höhepunkte in den kommenden Wochen: Die Feste in Orune und Olzai.
Intersky - Sommerflugplan 2010: Zweimal pro Woche von Friedrichshafen nach Olbia auf Sardinien
2 x pro Woche von Friedrichshafen nach Olbia an die „Costa Smeralda“ auf Sardinien: Im Sommerflugplan 2010 bietet die österreichische Low-Fare-Airline für den Bodenseeraum wieder das bewährte Ziel an der Nordostküste der zweitgrößten italienischen Mittelmeerinsel an. Die regionale Fluglinie bietet die Strecke Friedrichshafen - Olbia - Friedrichshafen jeweils samstags und sonntags im Zeitraum vom 24.04.10 -16.10.2010 bzw. vom 9.05.10 - 10.10.2010 an. Geflogen wird mit Maschinen des Typs Dash 8Q-300. In der Vorweihnachtszeit bietet InterSky ihre Tickets nach Sardinien bereits ab 39,99 Euro (One-way, inklusive aller Steuern und Gebühren) an. Gebucht werden muss allerdings bis 20. Dezember 2009 und der Reisezeitraum muss zwischen dem 09.05. und 30.06.2010 liegen. Buchbar sind die Flüge über die Internetseite http://www.intersky.biz/ oder über das Callcenter in Bregenz unter der Hotline: +43 5574 48800 46.
King of the Castle: Urban Downhill Cycling in Cagliari auf Sardinien
Am 8. Dezember 2009 findet im Schlossviertel von Cagliari (Süd-Sardinien) ein einzigartiges Mountainbike-Event statt. „King of the Castle“ (Schlosskönig) nennt sich das wilde Rennen bei dem die Urban-Downhill-Biker durch die Altstadt von Cagliari rasen. Nicht Schotterpisten, Baumstämme und Felsbrocken gilt es dann zu erobern, sondern Pflastersteine, Kirchenvorhöfe und Steinstufen. Beim spektakulären Rad-Event am Tag der Mariä Empfängnis verlassen die Teilnehmer des Downhill Cycling ihr Wald-, Wiesen- oder Berg-Terrain und stellen ihr Können im Zentrum der sardischen Inselhauptstadt unter Beweis: Auf Pflastersteinen treten sie für Ehre und Titel in die Pedale. Der rasante Parcours führt über eine Streckenlänge von 660 Metern vorbei an der 800 Jahre alten Kathedrale Santa Maria durch enge Torbögen und Gassen bis auf die Piazza Yenne.
Das „King of the Castle“-Rennen in Cagliari ist das erste Mountainbike-Spektakel dieser Art auf Sardinien.
Urban Downhill ist eine Variante des Radsports, die seit einigen Jahren in den Altstädten von Lissabon, Rio de Janeiro und Bergamo gefahren wird. Bei der Bergabfahrt durch die historischen Zentren soll die Strecke in einer möglichst kurzen Zeit bewältigt werden. Downhill-Bikes sind deshalb sehr stabil und voll gefedert.
Natale, Fiera Natale und Mercatino di Natale: Weihnachten und Weihnachtsmärkte auf Sardinien in Cagliari
Auf Sardinien ist der 8. Dezember, der Tag der Mariä Empfängnis, ein ganz besonderer Tag. Denn anders als in Nordeuropa beginnen die Sarden am Tag der „immaculata conceptio“ (Unbefleckten Empfängnis) mit dem Schmücken der Weihnachtsbäume. Dann öffnet auch der kleine Weihnachtsmarkt “Mercatino di Natale” in der stimmungsvoll geschmückten Innenstadt von Cagliari seine Tore. Bis zum 8. Januar 2010 lädt er bei milden Temperaturen zum Shoppen von Kunsthandwerk, Christbaumschmuck und extravaganten Geschenkideen ein. Neben dem Weihnachtsmarkt an der Hafenpromenade in der zentralen Via Roma bietet die Stadt Cagliari bis zum 13. Dezember auch noch eine kleine Weihnachtsmesse. Beim Bummeln über die "Fiera Natale" kann an zahlreichen Ständen Handwerkern, Töpfern, Blumenbindern und Stickerinnen über die Schulter geschaut werden. Weinbauern, Wurst- und Käseproduzenten laden hingegen zum Schlemmen ein: Salsiccia Sarda, Pecorino-Käse, Pane Carasau und ein Gläschen Cannonau-Wein schmecken jetzt besonders lecker. Zum kulinarischen Weihnachtsbrauch gehört zudem der berühmte Panettone, ein Weihnachtskuchen aus Eiern, Butter, Zucker, kandierten Früchten und Rosinen. Könige unter den sardischen „Panettoni“ sind die Weihnachtskuchen aus Pula und Villacidro, die es nicht nur an den Weihnachtsständen in Cagliari, sondern auf der ganzen Insel zu kaufen gibt.
Elisabetta Canalis, Model aus Sardinien, soll Freund George Clooney betrogen haben
Die Liaison von Hollywood-Schauspieler George Clooney und Model Elisabetta Canalis aus Sassari im Nordwesten von Sardinien soll angeblich in der Krise stecken. Nach Angaben des italienischen Klatschmagazins „Novella 2000“ soll das 30-jährige sardische Showgirl den US-Star Ende November 2009 in London mit Fußballer Clarence Seedorf betrogen haben. Doch Eli scheint Clooney nicht nur mit dem Fußball-Star des AC-Mailand hintergangen zu haben. Am vergangenen Montag, den 30. November hat das italienische Nachrichtenportal Tg.com das Gerücht laut werden lassen, dem zufolge Elisabetta Canalis auch mit einem brasilianischen Model zusammengewesen sein soll. Clooney-Freundin Eli und der gutaussehenden Thyago Alves hätten sich auf den letzten internationalen Filmfestspielen in Venedig kennen gelernt. Laut Tg.com sind unterschiedliche Lebenspläne und die Familienplanung der Grund dafür, dass die Beziehung zwischen Clooney und der feurigen Sardin kriselt. Schließlich hatte George vor kurzem in einem Interview sämtliche Baby- und Hochzeitspläne dementiert. Doch was ist dran an den Gerüchten? Das Paar ignoriert sie einfach und kam am Montagabend in Los Angeles, nach einem Abendessen im kleinen Kreis mit Clooneys Mutter Nina, gemeinsam zur Hollywood-Premiere von Georges neustem Film "Up in the Air".
Silvester auf Sardinien: Die Stadt Cagliari plant ein großes Silvesterkonzert mit Claudio Baglioni und dem Orchester von Piazza Vittorio
Die Stadt Cagliari, im Süden von Sardinien plant für den 31. Dezember 2009 ein großes Silvesterkonzert. Highlights der Silvesterveranstaltung sollen laut der sardischen Tageszeitung „L’Unione Sarda“ der Auftritt des römischen Musikers Claudio Baglioni und die Aufführung des Orchesters von Piazza Vittorio sein. Im Rathaus gelte das Silvesterkonzert an der zentralen Via Roma und dem Largo Carlo Felice bereits als beschlossene Sache, berichtet die "Unione". Der Tourismus-Assessor der Inselhauptstadt, Gianni Giagoni, zeigte sich laut Medienbericht sehr zufrieden mit dem Vorschlag der Künstler für dieses Konzert: „Claudio Baglioni und das Orchester von Piazza Vittorio stehen für ein musikalisches Konzept, das die friedliche Integration unterschiedlicher Ethnien voranbringt“, betont er gegenüber der sardischen Tageszeitung. Die Stadt hat die Meldung bislang jedoch weder bestätigt noch dementiert.
Seit Jahren schon organisiert der erfolgreiche römische Musiker Claudio Baglioni, der mittlerweile auf 40 Jahre im Musikgeschäft und Millionen verkaufte Alben zurück blicken kann, mit „O' Scia“ ein Musik-Festival für das friedliche Zusammenwachsen der Völker steht. Das mittlerweile international berühmte "Orchestra di Piazza Vittorio" wurde hingegen im größten multi-ethnischen Stadtteil Roms, dem Esquilin, gegründet. Die 17 Musiker des Orchesters stammen aus unterschiedlichen Ländern und lassen Traditionen und Bräuche ihrer Heimatländer in ihre Musik einfließen. Daneben sollen aber auch Vorstellungen sardischer Bands und Unterhaltungsmusiker, die zum Jahreswechsel kleinere Konzerte in den Straßen der Altstadt geben, im Terminkalender stehen.
Zum Jahreswechsel 2008/2009 hatte es ein Konzert mit der sardischen Folk-Pop-Gruppe Tazenda und Marco Carta, dem Sieger der italienischen Talentshow „Amici“ sowie des diesjährigen Gesangswettbewerb „Festival di Sanremo“ gegeben.
Das sonnigen Novemberwetter hat ein Ende: Am heutigen 30. November 2009 präsentierte sich das Wetter inselweit wechselnd bis stark bewölkt mit häufigen Regenfällen. Ursache hierfür ist eine kalte Luftströmung vom Atlantik, die für Niederschläge und kühlere Temperaturen im Mittelmeerraum sorgt. Im Norden der Insel bringt zudem starker Wind vor allem in der Meerenge zwischen Korsika und Sardinien (Straße von Bonifacio) hohen Seegang. Am Dienstag, dem 1. Dezember 2009 dominieren unregelmäßige Bewölkung und zeitweise Regen. Die Temperaturen bewegen sich zwischen vier und 13 Grad. In den Bergregionen im Inland kann der Regen laut Vorhersage sogar als Schnee fallen.
Am Mittwoch, dem 2. Dezember 2009 ziehen dann langsam Wolkenlücken mit Sonnenschein über die Insel. Im Laufe des Tages wird es inselweit Auflockerung geben, doch trocken bleibt es nicht.
Die Meteorologen rechnen damit, dass das Wetter auch am kommenden Wochenende wechselhaft bleibt.