Nachrichten und aktuelle Meldungen aus und rund um Sardinien.
Montag, 22. Februar 2010
Valerio Scanu aus La Maddalena (Sardinien) gewinnt das italienische Musikfestival San Remo
Der 19-jährige Castingshow-Star Valerio Scanu aus La Maddalena hat am Wochenende mit dem Song “Per tutte le volte che...” den berühmten italienischen Musikwettbewerb „Il Festival della canzone italiana” in San Remo gewonnen. Scanu, mit 19 Jahren der jüngste Sanremo-Gewinner in der Geschichte des Festivals, ist damit nach Marco Carta aus Cagliari, der den Festivalpreis im letzten Jahr abgeräumt hat, der zweite Sarde, der nicht nur Sanremo gewinnt, sondern auch aus der italienischen Casting-Show „Amici di Maria di Filipi“ hervorgegangen ist.San Remo, das in diesem Jahr zum 60. Mal stattfand und fünf Abende lang im italienischen Fernsehen übertragen wird, gilt als das älteste Musikfestival Europas, und ist damit sogar älter als der Grand Prix Eurovision de la Chanson / Eurovision Song Contest. Das Festival hatte in diesem Jahr eine erstaunliche Einschaltquote von bis zu fünfzig Prozent und gilt als das wichtigste Musik-Event des Italienischen Liedes. Valerio Scanu steht mit seinem Sieg nun in einer langen Reihe von Berühmtheiten wie Domenico Modugno mit seinem Welthit “Nel blu dipinto di blu”, Toto Cutugno, Adriano Celentano, Ricchi e Poveri oder Eros Ramazzotti.
La Maddalena auf Sardinien wird Austragungsort der Louis Vuitton Trophy
Vom 22. Mai bis 6. Juni 2010 gehen die America’s Cup-Class-Yachten (85 Fuß) zwei Wochen lang im Maddalena-Archipel an den Start. Weltumsegler und Segelmeister wie der Mailänder Vincenzo Onorato steuern ihre Yachten dann im Nordosten von Sardinien durch den Golf von Arzachena. Nach Auckland (Neuseeland) im März ist Sardinien die nächste Station der internationalen Regatta. Im November 2010 folgen Dubai und im Januar 2011 Hong Kong. Die Veranstaltung wird in den Räumlichkeiten untergebracht, die ursprünglich für den auf La Maddalena geplanten G8-Gipel im Juli 2009 erbaut wurden. Die Designer-Gebäude des Mailänder Architekten Stefano Boeri auf einem ehemaligen Waffenarsenal sind seit Juni 2009 fertig und die Segelregatta ist damit das erste Großereignis, das im „Casa del Mare“ getauften Komplex östlich des Ortszentrums stattfindet.
Die Maddalena-Inseln gehören zu den schönsten Eilanden, die das Mittelmeer zu bieten hat: Dank der geringen Wassertiefe zwischen den Inseln und dem hellen Meeresboden aus Granitsand leuchtet das Meer um die Inseln fast zu jedem Wetter in sanftem türkis, kräftigem marineblau oder sattem smaragdgrün.
Ronde Costa Smeralda 2009 - am 4. und 5. Dezember Rallye der Wertungsprüfung Ronde auf La Maddalena
Am 4. und 5. Dezember wartet La Maddalena, vor der wunderschönen Costa Smeralda, mit ganz besonderen Herausforderungen auf - der Wertungsprüfung „Ronde Costa Smeralda 2009. Die Ronde Costa Smeralda findet damit in diesem Jahr ausschließlich auf der gerade mal 50 Quadratkilometer großen Insel statt. Der Wettbewerb ist eine der sieben Strecken der IRS - INTERNATIONAL RALLY RONDE SERIES 2009“, die Anfang Dezember auf La Maddalena ihren Saisonabschluss findet. Die Rallye verspricht ein außergewöhnliches Erlebnis zu werden. Die Strecke in der Wertungsprüfung „Ronde“ ist mit 80,46 km und einer einzigen Spezialprüfung, die viermal wiederholt werden muss, nicht nur außergewöhnlich lang und anspruchsvoll, sondern führt auf verschleißintensivem Asphalt entlang zauberhafter Buchten und Küstenlinien der kleinen, aber traumhaft schönen Insel.
Generalstreik im Transportwesen in Italien: Am 23. Oktober bleiben Fähren im Hafen und Flugzeuge am Boden
Ein Generalstreik im Transportwesen setzt am morgigen Freitag, den 23. Oktober 2009 den öffentlichen Nah- und Fernverkehr in Italien in weiten Teilen aus. Angekündigt sind zahlreiche Flugstreichungen vor allem der Fluggesellschaften Alitalia und Air One. Der Streik im Flugverkehr ist nach einer Anordnung des Transportministeriums auf vier Stunden, von 12 bis 16 Uhr, begrenzt. Für 24 Stunden legen hingegen die Mitarbeiter der Fährgesellschaften Tirrenia und Saremar die Arbeit nieder; private Fährgesellschaften wie der Moby Lines sind von dem Streik allerdings nicht betroffen. Von Freitag, 8 Uhr bis Sonnabend, 8 Uhr werden nur die gesetzlich vorgeschriebenen Verbindungen garantiert. In Fahrplänen werden diese in der Regel mit „Servizio minimo garantito in caso di sciopero“ ausgewiesen. Vor allem, wer zwischen Sardinien und Korsika oder auf den sardischen Inseln Carloforte oder La Maddalena unterwegs ist, sollte deswegen die Fahrpläne genau studieren. Auf der Saremar-Strecke von Santa Teresa Gallura nach Bonifacio wird beispielsweise nur die morgendliche Verbindung garantiert, die beiden Routen am Nachmittag und Abend fallen dem Streik zum Opfer. Von Palau nach La Maddalena werden von geplanten 20 nur fünf Verbindungen angeboten. Im Zugverkehr soll der für morgen angekündigte, vierstündige Streik des Personals der Ferrovie dello Stato hingegen keine negativen Auswirkungen auf die Fahrgäste haben, meldet die Nachrichtenagentur Reuters.
Costa Day 2009: Sardinien feiert den internationalen Tag des Mittelmeeres
Klimawandel, andauernde Bebauung der Küsten, Verschmutzung und Überfischung gefährden das Ökosystem des Mittelmeeres. Vom 24. bis 25. Oktober 2009 machen die Teilnehmerstaaten des dritten internationalen „Costa Day“ deshalb mit zahlreichen Veranstaltungen auf die entscheidende Rolle der Küsten und des Meeres aufmerksam. Im gesamten Mittelmeerraum sollen Sport, Spiel, Regatten, Kurzfilme, Fotowettbewerbe und ein wissenschaftlicher Austausch die Bedeutung des Meeres für das tägliche Leben stärker ins Bewusstsein rücken. Mit seinen traumhaft, hellen Sandstränden, seinem azurblau, glasklaren Wasser und seinen zahlreichen Wassersportmöglichkeiten ist das Mittelmeer nämlich eines der attraktivsten Meere der Welt.
Auch Sardinien, stellvertretend für Italien, trägt dazu bei, die bedrohte Meeresumwelt des mittelländischen Meeres zu schützen. Am vorletzten Oktoberwochenende wird neben zahlreichen Aktionen in den Schutzgebieten der Insel und im Kreuzfahrt-Terminal der Inselhauptstadt Cagliari über eine gemeinsame zukünftigen Meerespolitik konferiert. Die Initiative wird von vielen Prominenten, wie den sardischen Schriftstellern Marcello Fois, Michela Murgia und Milena Agus sowie von Chiara Vigo, der Muschelseide-Spinnerin aus Sant'Antioco im Südwesten von Sardinien, unterstützt. Ein Highlight der Veranstaltung ist am Samstag Abend das Konzert von Eugenio Bennato, Liedermacher aus Neapel, und seiner Tanzgruppe Tarantapower am Molo Ichnusa in Cagliari. In den vergangenen Jahren hatten neben Italien, Marokko, Algerien, Zypern, Kroatien, Ägypten, Frankreich, Griechenland, Jordanien, Montenegro, Libanon, Spanien, Syrien, Tunesien und die Türkei an der Initiative teilgenommen.
Gipfeltreffen Italien-Spanien im sardischen La Maddalena zu Immigration, Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und Weltfinanzkrise
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero treffen heute, am 10. September 2009 im sardischen La Maddalena zum Gipfeltreffen Italien-Spanien ein. Neben den beiden Regierungschefs sind auch die Innen- und Verteidigungs- und Wirtschaftsminister sowie Repräsentanten aus der Wirtschaft beider Länder mit von der Partie. Auf dem Treffen sollen die Themen illegale Immigration, Handels- und Wirtschaftsbeziehungen und natürlich die Weltfinanzkrise. Die Delegierten werden heute morgen auf dem Flughafen Olbia-Costa Smeralda landen und mit Hubschraubern auf das La Maddalena-Archipel eskortiert.
Das umgebaute Arsenals auf La Maddalena: Werk des Architekten Stefano Boeri
Der Italien-Spanien-Gipfel wird in den Räumlichkeiten stattfinden, die ursprünglich für den auf La Maddalena geplanten G8-Gipel im Juli 2009 erbaut wurden. Die Designer-Gebäude des Mailänder Architekten Stefano Boeri auf einem ehemaligen Waffenarsenal sind seit Juni 2009 fertig, der Gipfel ist aber die erste Veranstaltung, die in dem „Casa del Mare“ getauften Komplex östlich des Ortszentrums von La Maddalena stattfindet.
Nord-Sardinien: Großes Luxusyachten-Wochenende an der Costa Smeralda. Heute startet der Maxi Yacht Rolex Cup
An der glamourösen Costa Smeralda im Nordosten Sardiniens ging es am Wochenende hoch her: 22 luxuriöse Boote der Yachtwerft Perini Navi begaben sich im mondänen Yacht Club Costa Smeralda in Porto Cervo in einen Wettbewerb um Technik und seglerisches Können. Die 56 Meter lange „Salute“ war das schnellste Boot, das den 25 Meilen langen Kurs in nur einer Stunde und 50 Minuten absolvierte. Zweite wurde die ebenfalls 56 Meter lange Felicità. Die 50 Meter-Yacht Baracuda, die durch ihr leuchtend rosa Segel besonders hervorsticht, wurde nur Dritter. Die Preisträger des Perini Navi Cup 2009 wurden von Ismaeliten-Prinz Aga Khan, dem Gründervater der Costa Smeralda, persönlich ausgezeichnet.
Die Yachten Atmosphere, Fleet, Maltese Falcon beim Perini Navi Cup 2009. Credits: Rolex/ Carlo Borlenghi
Wer jetzt Lust auf Yacht-Watching an der Costa Smeralda bekommen hat, hat noch bis Sonnabend Gelegenheit: Beim 20. Maxi Yacht Rolex Cup treten 18 bis 45,5 Meter lange Riesenyachten aus 14 Nationen gegeneinander an. Montag bis Mittwoch finden die Vorrunden in den Kategorien Cruising/Spirit of Tradition, Mini Maxi Racing, Mini Maxi Racing/Cruising, Racing/Cruising und Wally statt. Nach einer Rennpause für Segler und Material am Donnerstag stehen am Freitag die Finals rund um die Inseln des La Maddalena-Archipels auf dem Programm. Einen Live-Ticker von den Rennen gibt es unter http://www.yccsmaxi.com/
Besten Blick auf die Yachten hat man von Porto Cervo vom Parkplatz der Kirche Stella Maris aus. Die vorbeifahrenden Luxusschiffe kann man aber auch von der Mole des Porto Vecchio in Porto Cervo beobachten. Einen guten Blick auf die Gefährte hat man je nach Route auch von La Maddalena oder den Aussichtspunkten am Capo d’Orso und Punta Sardegna bei Palau/Porto Rafael.
Gipfeltreffen Italien-Spanien auf La Maddalena (Sardinien) am 10. September 2009
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der spanische Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero treffen sich am 10. September 2009 im sardischen La Maddalena. Das gab die Pressestelle der Regierung heute in Rom bekannt. Der Italien-Spanien-Gipfel wird in den Räumlichkeiten stattfinden, die ursprünglich für den auf La Maddalena geplanten G8-Gipel im Juli 2009 erbaut wurden. Silvio Berlusconi hatte den Gipfel der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands nach dem verheerenden Erdbeben im April 2009 in Mittelitalien nach L’Aquila verschoben und Sardinien versprochen, auf La Maddalena künftig internationale Konferenzen und Gipfel abzuhalten. Das Summit Italien-Spanien ist die erste Veranstaltung überhaupt auf dem ehemaligen Militärgeländes der amerikanischen Streitkräfte, die bis 2008 auf La Maddalena stationiert waren und deren Kasernen und Lagerhallen eigens für den G8-Gipfel umgebaut wurden.
Mit dem Amphibienfahrzeug auf den rosa Strand von Budelli: Mailänder Tourist nach Gesetzesverstoß angezeigt.
Auf der kleinen Insel Budelli im Maddalena-Archipel liegt einer der faszinierendsten Naturschauspiele Sardiniens: Der Spiaggia Rosa, eine kleine Bucht mit pinkfarbenem Sand. Der Sand verdankt seine pink-rosa leuchtende Farbe Schalenresten der Miniacina miniacea-Koralle, die in den Seegraswiesen vor der Insel lebt. Rosa Sand ist an vielen Stränden Sardiniens zu finden, aber nur auf Budelli in dieser Konzentration. Weil der Strand weit über die Grenzen Sardiniens hinaus berühmt wurde und viele Touristen den wertvollen Strandsand als Souvenir mitnahmen, hat die Parkverwaltung des Parco Nazionale dell' Arcipelago di La Maddalena den Zugang für Urlauber gesperrt und strenge Auflagen für Boote erlassen, die das Naturschauspiel aus der Ferne betrachten wollen. Von diesen Verboten hat ein Urlauber vergangene Woche angeblich nichts gewusst. Mit seinem Amphibienfahrzeug ist er kurzerhand bei dem geschützten Spiaggia Rosa an Land gegangen. „Ich mag keine Publicity. Ich wollte in La Maddalena nur ein paar Freunde besuchen und dachte nicht, dass ich mit einem kurzen Halt am Strand ein solches Chaos auslöse“, zitiert die Tageszeitung La Nuova Sardegna“ den 60-jährigen Urlauber. Hat er aber: Die Parkverwaltung hat sofort Anzeige erstattet, denn einige Urlauber hatten umgehend die Küstenwache und die Carabinieri informiert. Die Anzeige scheint nur wenig genutzt zu haben: Denn einen Tag später wurde der Mailänder Textilunternehmer mit seinem Wasserfahrzeug an einem weiteren Strand von La Maddalena gesichtet. Auf seinem Weg zurück nach Korsika, von wo das Amphibienfahrzeug des Typs „Amphi Ranger" nach La Maddalena aufgebrochen war, kam er dann noch einer Linienfähre in die Quere, berichtet die La Repubblica.
L’Aquila kommt kurz vor dem bevorstehenden G8-Gipfel nicht zur Ruhe: Zwei Beben erschütterten heute Morgen erneut die Abruzzen-Hauptstadt
Weniger als eine Woche vor dem G8-Gipfel in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila vom 8. bis 10. Juli 2009 ist die Region erneut von zwei Beben erschüttert worden.
Drei Monate nach dem schweren Erdbeben in den Abruzzen, bei dem Anfang April fast 300 Menschen gestorben sind, haben heute Morgen zwei neue Erschütterungen L’Aquila in Angst und Schrecken versetzt. Kurz vor zwölf Uhr Mittag erschütterte ein Beben mit einer Stärke von 3,6 die Gebiete Collimento, Villagrande und L’Aquila. Eine zweite Erschütterung um kurz nach 13.00 Uhr erreichte hingegen eine Stärke von 4,1 teilte der italienische Katastrophenschutz mit. Nach Informationen der italienischen Presseagentur Ansa stürzten beim Beben von heute mit Epizentrum L'Aquila, Pizzoli und Barete keine Gebäude ein, auch Menschen wurden nicht verletzt.
Das G8-Gipfeltreffen, das ursprünglich auf der Insel La Maddalena auf Sardinien angesetzt war, wurde Ende April 2009 überraschend nach L’Aquila verlegt, um dem geschundenen Abruzzen nach dem Erdbeben zu neuem Auftrieb zu verhelfen.
G8-Gipfel in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila: Passkontrollen bei Einreise nach Italien
Die Italienische Zentrale für Tourismus ENIT teilte heute mit, dass wegen des bevorstehenden G8-Gipfels in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila vom 8. bis 10. Juli 2009 das Schengener Abkommen für Ein- und Ausreisen nach bzw. aus Italien aufgehoben wird. Vom 28. Juni bis 15. Juli. 2009 müssen Reisende aus Gründen der Sicherheit sich darauf einstellen, Italienweit an den Passkontrollstellen gültige Personalausweise bzw. Reisepässe vorzuzeigen.
Das G8-Gipfeltreffen, das ursprünglich auf der Insel La Maddalena auf Sardinien angesetzt war, wurde Ende April 2009 überraschend nach L’Aquila verlegt, um dem geschundenen Abruzzen nach dem Erdbeben zu neuem Auftrieb zu verhelfen.
Badesaison an Sardiniens Stränden eröffnet: Rod Stewart, Dieter Hoeneß und Geri Halliwell lassen es sich an der Costa Smeralda gut gehen
Seit Ende Mai hat die Badesaison an den Stränden von Sardinien begonnen. Bei angenehmen Wassertemperaturen kann man im kristallklaren, azurblauen Wasser seine Bahnen ziehen oder sich am hellen Sandstrand sonnen. Auch Dieter Hoeneß, ehemaliger deutscher Profi-Fußballer und abgesetzter Manager von Hertha BSC, gönnt sich in diesen Tagen als kleinen Trost für die Auflösung des Vertragsverhältnisses mit dem Berliner Bundesligaklub zum Saisonende, einen Badeurlaub an der sonnigen Costa Smeralda. Unter der Sonne Sardiniens entspannt zudem Ex-Ginger-Spice Geri Halliwell. Die Sängerin und ehemaliges Mitglied der Girlgroup Spice Girls hatte sich erst kürzlich vom Italiener Fabrizio Politi getrennt und ist nun mit ihrem neune Freund Henry Beckwith im Luxus-Hotel Cala di Volpe bei Porto Cervo an der Costa Smeralda abgestiegen. Aktuellen Medienberichten zufolge lassen die Turteltäubchen auch jeden wissen, dass sie unheimlich verliebt sind. Die branchenüblichen Paparazzi-Fotos kursieren bereits in der Tabloid-Presse. Als weiterer VIP-Badegast spannt derzeit ebenfalls Rock- und Pop-Legende Rod Stewart an Sardiniens Traumstränden aus. Wie das Hello-Magazin im Internet berichtet, verbringt der britische Sänger gemeinsam mit Ehefrau Penny und Söhnchen Alistair einen Kurzbadeurlaub auf seiner Lieblingsinsel Sardinien. Am vergangenen Wochenende war außerdem das italienische Showgirl Simona Ventura für zwei Tage an der Smaragdküste. Gemeinsam mit ihren Kindern hat sich die Ex-Frau von Ex-Profi-Fußballer Stefano Bettarini von den Fernsehstudios in Mailand und Rom am Strand entspannt.
Die Große Vip-Saison an der Costa Smeralda startet jedoch erst Ende Juni, wenn die exklusive Billionaire-Disko in Porto Cervo am 26. und 27. Juni 2009 zur Eröffnungsparty lädt. Die Namen der exklusiven Gäste sind bisher nicht bekannt.
G8-Gipfeltreffen in L’Aquila – die Vereinigten Staaten von Amerika und Großbritannien befürworten den Umzug des Treffens von Sardinien in die Abruzzen
Nach Informationen der italienischen Presseagentur Adnkronos befürwortet die amerikanische Regierung die Verlegung des G-8-Gipfels von Sardinien in die vom Erdbeben verwüstete Abruzzen-Hauptstadt L'Aquila. Aus italienischen Diplomatenkreisen in Washington hieß es gestern Nacht, die Haltung der Amerikaner sei positiv. Auch Lynn Eccles, Sprecherin der Dowing Street sagte gestern Abend: „Die Entscheidung den Gipfel zu Verlegen gebührt der italienischen Verwaltung. Großbritannien wird Italien in jeder Weise unterstützen.“ Aus Berlin hieß es hingegen, eine Stellungnahme gäbe es erst im Laufe des heutigen Briefings im Kanzleramt. Die Regierungen der anderen G8-Länder haben sich bisher noch nicht geäußert.
Um Kosten zu sparen und dem geschundenen Abruzzen zu neuem Auftrieb zu verhelfen, hatte Italiens Ministerpräsident Berlusconi gestern unerwartet angekündigt das Gipfeltreffen ins mittelitalienische Erdbebengebiet umziehen zu wollen. Mit dem Abzug von Sardinien sollen Gelder in Höhe von 220 Millionen Euro, die für das Treffen auf La Maddalena vorgesehen waren, nach L'Aquila fließen und die Aufmerksamkeit der Welt in das Bebengebiet gelenkt werden.
In der Zwischenzeit hat ein weiteres Nachbeben die Abruzzen erschüttert. Die gestrige Erschütterung kurz vor Mitternacht hatte eine Stärke von 4,0 auf der Richter-Skala.
G8 in L’Aquila? Silvio Berlusconi will das Gipfeltreffen im Juli von La Maddalena abziehen
Der italienische Ministerrat von Silvio Berlusconi hat heute morgen auf einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, das geplante G8-Gipfeltreffen, das für Anfang Juli auf der sardischen Insel La Maddalena angesetzt war, in das Erdbebengebiet von L’Aquila zu verlegen. Berlusconi sagte heute in der mittelitalienischen Stadt: „Es wäre ein Zeichen in die richtige Richtung, das Treffen in L’Aquila abzuhalten“. Allerdings müssen die acht Teilnehmerländer des Gipfeltreffens erst noch zustimmen. Amerikanische und andere Sicherheitsdienste sind seit Monaten in dem nordsardischen Inselarchipel La Maddalena unterwegs, um mögliche Sicherheitsrisiken abzuwägen und entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Die Entscheidung, den Gipfel der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands auf La Maddalena abzuhalten, geht auf eine Entscheidung des ehemaligen Ministerpräsidenten Romano Prodi vom Juni 2007 zurück. Die geplanten Investitionen in die Infrastruktur von La Maddalena sollten die wirtschaftlichen Ausfälle abfedern, die der Abzug der amerikanischen Truppen von den nordsardischen Inseln verursacht hat. Silvio Berlusconi, der auch schon mit dem Gedanken gespielt hat, den Gipfel in das im letzten Jahr von einer Müllkatastrophe geplagte Neapel zu verlegen, will mit dem Abzug des Gipfels von Sardinien nun Gelder in Höhe von 220 Millionen Euro, die für das Treffen auf La Maddalena vorgesehen waren, nach L'Aquila fließen lassen und die Aufmerksamkeit der Welt in das mittelitalienische Erdbebengebiet lenken. Neuesten Meldungen zufolge wolle Berlusconi jedoch das G-8-Treffen der Umweltminister auf La Maddalena abhalten.
Protestbewegung gegen den G8-Gipfel auf La Maddalena: Globalisierungskritiker und sardische Unabhängigkeitsbewegungen organisieren Protestaktionen
Globalisierungskritiker und sardische Unabhängigkeitsbewegungen bereiten ihre Protestaktionen gegen den G8-Gipfel Anfang Juli auf Sardinien vor. Die sardischen Aktionisten wollen mit ihrer Protestbewegung „Mesa Sarda. A fora su G8“ (“Sardischer Tisch. Raus mit G8“) vor allem für soziale Gerechtigkeit und nationale Souveränität kämpfen. Sie organisieren ein Treffen „aller Nationen ohne eigenen Staat“, zu der sie auch Sardinien zählen. Das Treffen soll am 8. und 9. Juli an noch unbekanntem Ort stattfinden und am 10. Juli in einer Demonstration in Olbia gipfeln. Globalisierungskritiker und die italienische No-Global-Bewegung wollen ebenfalls Proteste organisieren: „Die Gipfel-Teilnehmer werden von uns hören“, versprach der italienische Aktivist Francesco Caruso am vergangen Sonntag in einem Interview mit der sardischen Tageszeitung L’Unione Sarda. Obwohl einige Netzwerke mit Schlauchbooten bis auf die Tagungsstätten auf La Maddalena vordringen wollen, hält Caruso den Erfolg dieser Protestaktion aufgrund der hohen Präsenz von Sicherheitskräften für eher unwahrscheinlich. „Die Tatsache, dass sich die Großen der Welt auf einer Insel verstecken, ist ein Zeichen von Schwäche. Seit Jahren weist die Globalisierungskritik auf Wirtschafts- und Umweltrisiken hin. Jetzt, wo all unsere Vorhersagen eingetreten sind, verbarrikadieren sich die Großen der Welt“ fasst Caruso die Kritik an dem Gipfeltreffen auf La Maddalena zusammen. Globalisierungsgegner und Sicherheitskräfte hoffen auf einen friedlichen Gipfel und gewaltlose Proteste. Beim letzten G8-Gipfel in Italien in Genua 2001 kam es zu schweren Auseinandersetzungen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen zwischen der italienischen Polizei und den Demonstranten und einem Todesfall. Der Ernstfall wurde am Wochenende schon geprobt: In Olbia haben Rotes Kreuz, Krankenhäuser, Polizei und Feuerwehr eine groß angelegte Notfallübung absolviert.
Sicherheitsmaßnahmen, Straßensperrungen und geschlossene Fähr- und Flughäfen zum G8-Gipfel im Juli auf La Maddalena
Knapp drei Monate vor dem G8-Treffen auf La Maddalena werden immer mehr Details zu den Sicherheitsmaßnahmen anlässlich des Gipfels vom 8. bis 10. Juli 2009 bekannt. Damit soll die Sicherheit der Tagungsteilnehmer gewährleistet und Gipfelgegner und Protestaktionen möglichst weit vom Tagungsgelände entfernt gehalten werden. Italien wird, wie bei solchen Großveranstaltungen üblich, das Schengener Abkommen über den Verzicht von Personenkontrollen im Grenzverkehr außer Kraft setzen. An den Flug- und Fährhäfen sowie an den Granzen nach Italien wird also mit längeren Wartezeiten durch Passkontrollen zu rechnen sein. Geschäftiger Boot- und Fährverkehr zwischen La Maddalena und Palau: Während des G8-Gipfels ist das Archipel für Privatboote gesperrt
Das Tagungsgelände auf La Maddalena und dem Kreuzfahrtschiff MSC Fantasia wird von drei Sicherheitsgürteln umgeben, in denen der Verkehr eingeschränkt beziehungsweise gesperrt wird. Das Hafenstädtchen Palau wird massiv von den Sicherheitsmaßnahmen betroffen sein, Privatfahrzeuge brauchen einen Pass und die Fährüberfahrten nach La Maddalena müssen vorangemeldet werden. Die äußerste Sicherheitszone erstreckt sich bis nach Olbia, wo an den Gipfeltagen ebenfalls mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden muss. Das Meer rund um das La Maddalena-Archipel wird für Ausflugsboote und private Jachten, Schiffe und Boote großräumig gesperrt. Wie bereits berichtet, werden Flüge nach Olbia vom 7. bis 10. Juli auf andere sardische Flughäfen umgeleitet. Allein der Flughafen Alghero rechnet während des G8-Gipfels mit 50.000 zusätzlichen Passagieren, die an den Flughafen an der Korallenriviera umgeleitet werden. Fluggesellschaften wie TUIfly und Air Berlin prüfen derzeit, welche Auswirkungen die Flughafensperrung auf ihre Flugverbindungen haben.Der Fährhafen Golfo Aranci wird vom 3. bis 13. Juli gesperrt, weil hier zwei Kreuzfahrtschiffe anlegen, die als Basis für 3000 Sicherheitskräfte, dienen. Ob auch der Fährhafen Olbia für ein oder zwei Tage für den zivilen Fährverkehr blockiert wird, entscheidet sich in den kommenden Tagen. Einschränkungen wird es auch am Fährhafen Santa Teresa Gallura geben, von wo die Fähren nach Korsika ablegen.
Flughafen Olbia Costa Smeralda vom 7. bis 10. Juli geschlossen – Flüge werden nach Alghero und Cagliari umgeleitet
Der G8-Gipfel Anfang Juli auf der sardischen Insel La Maddalena hat auch Auswirkungen auf den Flugverkehr nach Sardinien. Der Flughafen Olbia-Costa Smeralda wird nach Informationen von sardinien.com vom 7. bis 10.Juli 2009 für die zivile Luftfahrt geschlossen und Linien- und Charterflüge auf den Flughafen Alghero und in Einzelfällen auch nach Cagliari umgeleitet. Aber nicht nur der Flugverkehr nach Olbia, sondern auch Flüge zu den anderen sardischen Airports sind von dem Treffen der Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands betroffen. Da der Luftraum Nordsardiniens großräumig gesperrt wird, hat dies auch Auswirkungen auf Flugrouten und Zeitfenster für den Start- und Landebetrieb in Alghero und Cagliari. Über die Flugzeiten und mögliche Flughafenänderungen informieren die Fluggesellschaften.
Logistisches Großaufgebot für den G8-Gipfel auf La Maddalena im Juli. Berlusconi verspricht Gaddafi ein Beduinenzelt
Drei Monate vor dem G8-Gipfel auf La Maddalena vor Sardinien weiß die Gipfel-Organisation noch nicht, wo sie alle Gipfelteilnehmer unterbringen soll. Das berichtet die römische Tageszeitung la Repubblica am Mittwoch. Noch sei nicht klar, wo die insgesamt 4500 Journalisten untergebracht werden sollen. Deshalb wurde jetzt eine Ausschreibung veröffentlicht, in der Boote und Kreuzfahrtschiffe gesucht werden, die mehrere tausend Pressevertreter aufnehmen können. Zahlreiche Gipfelteilnehmer, Sherpas und Beobachter werden hingegen auf dem Luxuskreuzfahrtschiff MSC Fantasia mit einer Kapazität für fast 4000 Personen untergebracht. Barack Obama, der mit 1000 Begleitern anreist, wird aus Sicherheitsgründen aber nicht auf dem 333 Meter langen Schiff logieren. Auch der kanadische Ministerpräsident Stephen Harper äußerte Sicherheitsbedenken. Ohnehin wird eine logistische Meisterleistung verlangt, um alle 4000 Teilnehmer rechtzeitig zum Tagungsort auf La Maddalena zu bringen, denn der Riesenkreuzer hat zu großen Tiefgang, um im Hafen der kleinen Insel anlegen zu können. Zumindest die Sicherheitskräfte scheinen untergebracht: 16.000 Agenten der Sicherheitsbehörden werden auf umliegende Hotels und auf drei griechische Hotelschiffe verteilt. Der für seine schrillen Auftritte bekannte libysche Staatschef Muammar al-Gaddafi, der von dem nicht weniger illustren italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi ebenfalls nach Maddalena eingeladen wurde, bekommt von der italienischen Regierung ein Beduinenzelt zur Verfügung gestellt, um stilgerechte Empfänge und Treffen am Rande des Gipfels abhalten zu können.
La Maddalena: Vom 8. bis 10. Juli findet in Nordsardinien der G8-Gipfel 2009 statt – Die Arbeiten sind in vollen Gange
Mitten im kalten Krieg stationierte die amerikanische Armee eine wichtige Abteilung ihrer Mittelmeerflotte sowie Atom-U-Boote auf der Insel Santo Stefano vor Sardinien – mitten in einem der schönsten Naturparadiese Europas. Vor knapp einem Jahr wurden die Stars and Stripes auf der Insel im Maddalena-Archipel endgültig eingeholt. Inzwischen wurde der größte Teil der Altlasten demontiert und in den verlassenen Militäranlagen soll ein Touristikhafen und eine Werft für Luxusjachten entstehen.
Doch erst einmal bereitet sich der Norden Sardiniens auf ein weltweit beachtetes Ereignis vor: Vom 8. bis 10 Juli 2009 findet auf La Maddalena der G8-Gipfel, die Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands, statt. Mit Hochdruck wird deswegen am Um- und Ausbau der alten Militärkasernen, des Army-Krankenhauses und der Waffenarsenale gearbeitet.
Bei den Arbeiten wird auf klimaneutrale Leistungen Wert gelegt: Lokale Materialien, ein Solarkraftwerk soll die Insel künftig mit regenerativer Energie versorgen, Mülltrennung wurde eingeführt und die Teilnehmer des Summits sollen mit Elektrofahrzeugen transportiert werden: Der G8-Gipfel auf Sardinien soll kein zusätzliches CO2 ausstoßen und keine sichtbaren Spuren auf der Insel hinterlassen.
Gipfelteilnehmer, Sherpas und Beobachter werden in Hotels in Nordsardinien sowie auf einem Luxuskreuzfahrtschiff untergebracht. Die MSC Fantasia lief erst vor vier Wochen vom Stapel und ist das größte Kreuzfahrtschiff unter europäischer Flagge mit einer Kapazität für fast 4000 Personen. Auch an der Infrastruktur Nordsardiniens wird mit Hochdruck gearbeitet: Straßen werden ausgebaut, der Flughafen Olbia Costa Smeralda erhält einen Direktanschluss an die vierspurige Schnellstraße. Auch der Flughafen selbst wird erweitert: Die Piste und der Flughafenvorplatz werden erweitert, Schließlich sollen hier Anfang Juli nicht nur die US-Präsidentenmaschine Air Force One, sondern alle Staatschefs des G8-Gipfels landen.(Fotos: sardinien.com, g8italia2009.it)
Dialogue Forum on Internet Rights an diesem Freitag in Cagliari
Ein internationales Forum zum Internetrecht findet am kommenden Freitag, 24. Oktober in Cagliari statt. Bei dem Dialog-Forum mit internationaler Besetzung geht es unter anderem um die Internet Bill of Rights, um entwicklungspolitische Themen wie die Frage nach freien Internetzugängen in Entwicklungsländern, barrierefreies Internet, Inhaltekontrolle und den Schutz und Wahrung von Kulturgütern im Internet. Zu dem Kongress werden neben Renato Soru, Gouverneur von Sardinien und Ex-Chef des Internetproviders Tiscali, auch der italienische Innovationsminister Renato Brunetta und der brasilianische Kulturminister Joao Luiz Silva Ferreira, der indische Kommunikationsminister Shri A. Raja sowie Vertreter von „One laptop per child“, der italienischen Icann-Behörde und zahlreicher weiterer Internetverbände erwartet. Veranstaltungsort ist die ehemalige Tabakfabrik Ex Manifattura Tabacchi in der Via Regina Margherita in Cagliari. Das komplette Programm kann hier eingesehen werden. Zwei Tage zuvor findet ebenfalls in der Ex Manifattura Tabacchi ein Forum zu Internet Governance in Italien statt.
Die Region Sardinien hat eine Vorreiterrolle, was die Digitalisierung von öffentlichen Kulturgütern betrifft. Auf der Website Sardegna DigitalLibrary verwaltet die Region eine umfangreiche Sammlung an Videomaterial, Fotografien, Audio- und Textdokumenten zum Thema Sardinien. Das Dialogue Forum on Internet Rights versteht sich als Teil eines Vorbereitungprogramms für das G8-Treffen im nächsten Jahr auf der sardischen Insel La Maddalena.
Cristiano Ronaldo und Flavio Briatore an der Costa Smeralda: Die glamourösen VIP-Nächte auf Sardinien haben begonnen
Cristiano Ronaldo, portugiesischer Nationalspieler und Frauenschwarm, hat es mit seiner Nationalmannschaft leider nicht ins EM-Finale geschafft. Als kleinen Trost gönnt sich das 23-jährige Kickertalent mit Freundin Nereida Gallardo in diesen Tagen einen Liebesurlaub an der sardischen Costa Smeralda. Die branchenüblichen Paparazzi-Fotos kursieren bereits in der Tabloid-Presse. Doch der Portugiese gab sich auch volksnah: am Samstagabend gab das Liebespaar bereitwillig Fan-Autogramme auf der Mole des Yachthafens von Porto Cervo. Einer Einladung in die Edel-Disko Billionaire des VIP-Multitalents Flavio Briatore ist der Portugiese allerdings nicht gefolgt. Dabei wollte der italienische Formel-1-Teamchef am gleichen Abend auf seine Hochzeit mit dem Model Elisabetta Gregoraci anstoßen. Offiziell eröffnet die exklusive VIP-Disko in Porto Cervo erst am 11. Juli. Erwartet werden unter anderem die italienischen Stars Simona Ventura und Lele Mora. Im nahen Porto Rotondo sorgte indessen ein russischer Star für Aufsehen. Schlager-Königin Vera drehte an diesem Wochenende in dem malerischen Yachthafen das Video für ihren neuen Sommer-Hit Сердце-недотрога. Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi war am Wochenende nur auf Stippvisite auf Sardinien. Gemeinsam mit dem sardischen Gouverneur Renato Soru hat sich der italienische Politik-Star die Tagungsorte für den G8-Gipfel auf La Maddalena angeschaut. Dort findet 2009 das Treffen der sieben führenden Industrienationen und Russlands statt.
Blaue Flagge für Santa Teresa Gallura und La Maddalena: Zwei sardische Strände gehören zu den besten Badezielen der Welt
Die internationale Umweltorganisation Foundation for Environmental Education (FEE) hat mit ihrer Blue Flag Campaign in diesem Jahr zwei Strände auf Sardinien zu den am besten ausgestatteten Stränden der Welt gekürt. Das meldet die italienische Nachrichtenagentur ANSA. Die Blaue Flagge ging an die beiden Strände Rena Bianca in Santa Teresa Gallura und Spalmatore auf La Maddalena, jeweils im Norden Sardiniens. Die „Blaue Flagge“ ist ein internationales Umwelt-Label, welches jede Saison an die schönsten und saubersten Strände und Badeorte aus mehr als 30 Ländern in Europa, Südafrika, Neuseeland, Kanada und der Karibik vergeben wird. Weitere Vergabekriterien sind ein hoher Umweltstandard, attraktive Fremdenverkehrsseinrichtungen sowie Infrastruktur wie Parkplätze, Toiletten, Telefonzellen sowie Sicherheitseinrichtungen.
US-Militär räumt das La Maddalena-Archipel in Nord-Sardinien
Mitten im kalten Krieg stationierte die amerikanische Armee eine wichtige Abteilung ihrer Mittelmeerflotte sowie Atom-U-Boote auf der Insel Santo Stefano vor Sardinien – mitten in einem der schönsten Naturparadiese Europas. Am vergangenen Freitag wurden die Stars and Stripes auf der Insel im Maddalena-Archipel eindgültig eingeholt. Einerseits atmen Sarden und Urlauber auf, auf der anderen Seite waren die fast 2.000 in Nordsardinien stationierten US-Soldaten eine wichtige Einkommensquelle für La Maddalena. Jetzt untersuchen die Umweltbehörden die verlassenen und zum größten Teil demontierten Anlagen nach möglichen Altlasten. In den verlassenen Militäranlagen soll ein Touristikhafen und eine Werft für Luxusjachten entstehen. 2009 findet auf La Maddalena der G8-Gipfel, die Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands, statt.
D 5+5 Gipfel in Cagliari: Gipfeltreffen Verteidigungsminister der Mittelmeerländer. Die sardische Inselhauptstadt wird Hochsicherheitszone
Hoher Besuch an diesem Wochenende in der Inselhauptstadt: Wie bereits berichtet beraten am 9. und 10. Dezember 2007 die Verteidigungsminister der führenden Mittelmeerstaaten (Gruppe der 5+5) in Cagliari über Sicherheit, die militärische Kooperation sowie die Krisensituation der Flüchtlingsströme im Mittelmeerraum. Tagungsort des Treffens der Minister Italiens, Frankreichs, Spaniens, Portugals, Maltas, Libyens, Tunesiens, Algeriens, Marokkos und Mauretaniens ist das Nobelhotel T-Hotel im Stadtzentrum. Ein Abendempfang findet im alten Vizekönigs-Palast Palazzo Viceregio im Castello-Viertel statt.
Während des Gipfels werden strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Eine Sicherheitszone verläuft weitläufig um das Tagungshotel, Geheimdienste und Ordnungskräfte sind in Alarmbereitschaft, Scharfschützen bewachen rund um die Uhr die Gipfelteilnehmer. Von Freitag Nachmittag bis Montag Nachmittag werden selbst Anwohner streng kontrolliert und dürfen ihre Häuser und den Bezirk nur mit besonderem Ausweis betreten. Der Summit in Cagliari gilt als Generalprobe für internationale Gipfeltreffen auf der Insel. 2009 findet auf nordsardischen Insel La Maddalena der G8-Gipfel, die Vereinigung der sieben führenden Industrienationen und Russlands, statt. >> Mehr zu Cagliari