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Montag, 21. Dezember 2009

Kochgeschichten Sardinien: Ein Film über die kulinarischen Genüsse auf Sardinien

Mitte des vorigen Jahrhunderts prägten Inselbeschreibungen das Bild einer primitiven Esskultur, wo sich die Bewohner Sardiniens ausschließlich von Brot, Käse, Zwiebeln und Gemüse ernährten. Heute werden die inseleigenen Produkte weltweit geschätzt.
Das Brot war und ist das Grundnahrungsmittel der Hirten und Bauern. Sehr beliebt unter den etwa hundert verschiedenen Brotsorten ist das "pane carasau", ein papierdünnes, knackiges Fladenbrot. Auch der Käse gilt als Grundnahrungsmittel: Zu allem was die Sarden essen, tischen sie auch Pecorino auf. Er wird heute noch nach alten Rezepten hergestellt. Die Wahrung traditioneller Verarbeitungsmethoden unterstützt durch eine moderne Kellertechnik gilt auch für die Weinerzeugung. In seinem Film stellt Martin Lippl die sardische Küche und die sardischen Weine vor. Ausstrahlung ist Mittwoch Mittag. Aus dem Sendungstext:

Im Inneren Sardiniens gibt es schroffe Gebirge. Diese wilde und waldige Gegend im Herzen der Mittelmeerinsel heißt Barbagia. Die Schafe der Hirten geben die Milch für den typischen Käse, die Schweine der Bauern liefern würzigen Schinken, Speck und Wurst. Kleine Ristoranti und Trattorien zaubern daraus Spezialitäten der sardischen Küche.

Kochgeschichten - Sardinien
Film von Martin Lippl
(Erstsendung 27.4.2007)

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Mittwoch, 30. September 2009

„Recital“: Der bekannte italienische Satiriker Corrado Guzzanti gastierte mit seinem jüngsten Programm im Amphitheater von Cagliari

Cagliari 30.09.2009: Gelächter über Gelächter gab es gestern Abend im Publikum, das dichtgedrängt im fast ausverkauften Amphitheater der Inselhauptstadt unter den Sternen saß und sich zweieinhalb Stunden lang keine Silbe vom neuen, köstlich politisch korrektem Programm des berühmten italienischen Kabarettisten Corrado Guzzanti entgehen ließ.
Gemeinsam mit seiner Schwester Caterina Guzzanti und Freund Marco Marzocca bewies der aus Rom stammende Komiker in seinem grandiosem Programm „Recital“, dass die italienische Satire noch lebt.


Fast drei Stunden lang boten die drei Bühnenkünstler prima Unterhaltung und lieferten reichlich Stoff zum Nachdenken über Italien im Großen und Kleinen.
Beim gestrigen Auftritt auf Sardinien wurden nicht nur die Mächtigen wie der amtierende italienische Finanz- und Wirtschaftsminister Giulio Tremonti, der ehemalige Minister für Infrastruktur sowie leitender Ermittler im Tangentopoli-Skandal Antonio di Pietro, der ehemalige kommunistische Parlamentspräsident Fausto Bertinotti und die derzeitige Ministerin für Bildung, Hochschule und Forschung Mariastella Gelmini durch den Reißwolf gedreht.
In der Maske der blonden TV-Ansagerin Vulvia , des Sektenführers Quèlo und eines geistlichen Würdenträgers zog Guzzanti mit seinem Team auch über die alltäglichen Zustände in der Republik her.
Geboten wurde politische und gesellschaftliche Satire vom Feinsten, die vor keinem Thema kniff und keinen Politiker, auch nicht Ministerpräsident Silvio Berlusconi, ungeschoren ließ.
Scharfzüngig und perfekt gespielt, handelte Guzzanti Themen wie die Finanzkrise, Steuererhöhung und –hinterziehung, schwache Opposition, Armut, Abtreibung, mangelhaftes Bildungswesen und die Rolle der katholischen Kirche in Italien ab.
Für den wortgewaltigen, scharfzüngigen Auftritt, der keine Minute Langeweile aufkommen ließ, gab es am Ende vom sichtlich zufriedenen Publikum dann auch rhythmischen Applaus, großen Jubel und Standing Ovations.

Corrado Guzzanti (44) gehört zu den Superstars des italienischen Kabaretts. Seine Karriere begann Anfang der 1980er Jahre als Autor. Neben Theaterfassungen schrieb er auch mehrere Texte für die satirische „Rai Uno“-Sendung Non-stop III und die „Italia 1“-Sendung l’Araba Fenice. Erst 1989 wurde Corrado Guzzanti auch als Darsteller im Fernsehen erfolgreich. Mit Showmasterin Serena Dandini spielte er in zahlreichen politisch-satirischen TV-Serien wie „Scusate l’interruzione”, „Avanzi“, „Tunnel“ und „L’Ottavo nano“. Beim Filmfestival in Rom stelle er 2006 seinen ersten Film vor: „Fascisti su Marte” (Faschisten auf dem Mars). Seit 1993 veröffentlichte er sechs Bücher in verschiedenen Verlagen.

Copyright Fotos: Paolo Succu

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Freitag, 10. Juli 2009

Tra Sogno, Magia e Realtà: Dolce Vita à la Federico Fellini - Ausstellung über den italienischen Filmemacher in Olbia auf Sardinien

Vom 10. Juli bis zum 1. August 2009 ist in den Räumen des Kultur- und Kongresszentrums OlbiaExpo eine Ausstellung über den großen, italienischen Filmemacher Federico Fellini in Olbia zu sehen.
Es ist das erste Mal, dass persönliche Gegenstände und berufliches Zubehör zusammen mit anderen Ausstellungsstücken aus dem Nachlass des 1993 in Rom verstorbenen Regisseurs in einer Ausstellung auf Sardinien gezeigt werden, sagt Benedetta Trocini, von Nuove Strategie. Bisher konnten diese Exponate nur im Teatro 5 von Cinecittà in Rom bewundert werden.
Die Ausstellung mit dem Titel “Tra sogno, magia e realtà“ (Zwischen Traum, Zauberkunst und Wirklichkeit) führt wie in einer Bilderfolge durch den Lebensweg des Künstlers aus Rimini. Zu sehen gibt es Zeichnungen, Fotos und Plakate, aber auch Kostüm- und Ausstattungsentwürfe. Abgerundet wird das Ausstellungsprogramm mit den Kompositionen Nicola Piovanis, Nino Rotas, Fellinis bevorzugtem Filmmusikkomponisten, und einer Reihe von Filmvorführungen, die den italienischen Filmemacher und seine phantastische Welt zum Thema haben.

Die neuen Ausstellungsräume des Kultur- und Kongresszentrums OlbiaExpo befinden sich in der Via Porto Romano 8, im ehemaligen Gebäude des Albergo Italia, im Stadtzentrum von Olbia.

Ausstellung: “Federico Fellini: Tra sogno, magia e realtà”
Ausstellungsort: Sala Avorio – OlbiaExpo
Öffnungszeiten: Täglich von 18.00 bis 23.00 Uhr

Mehr Ausstellungen auf Sardinien

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Mittwoch, 20. Mai 2009

Bei Hirten und Höhlenforschern: ARD-Ratgeber-Sendung Reise über das Unbekannte Sardinien

Sardinien, die zweitgrößte Insel im westlichen Mittelmeer, ist nicht nur ein beliebtes italienisches Badeziel sondern auch ein Paradies für Wanderer, Bergsteiger und Höhlenforscher: Davon handelt die ARD-Ratgeber-Sendung Reise am kommenden Sonntag, den 24. Mai 2009 um 16:30 Uhr.
Das wahre Sardinien erlebt man erst, wenn man die Küste verlässt und ins gebirgige Inselinnere fährt: Stein-, Kork- und Flaumeichen, Kastanien- und Haselnussbäume, die Bergwelt von Gennargentu und Supramonte, Granit- und Kalksteinklippen - so erleben Urlauber die Barbagia im Herzen der Insel. Mittendrin charmante mittelalterliche Granitstädtchen und Luftkurorte, Ausgangspunkte für Touren durch das Gennargentu-Massiv, zur 1834 m hohen Punta La Marmora, zum "Villaggio di Tiscali" - den viereckigen Steinhütten im Inneren des Tiscali-Bergpalastes -, durchs Lanaittutal mit den Ruinen des Nuraghendorfes "Sa Sedda e Carros" oder einfach nach Orgosolo, das einst berüchtigte Banditendorf .

Sendetermin: Sonntag, 24. Mai, 16.30 Uhr, ARD

>> Link zum Sendungstext bei DasErste.de

Mehr zur Barbagia


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Montag, 18. Mai 2009

Mark-Lewis-Ausstellung in Nuoro

Das MAN in Nuoro zeigt noch vor dem Start der 53. Internationalen Kunstausstellung La Biennale di Venezia, bei der Mark Lewis Kanada vertritt, eine Ausstellung des im kanadischen Hamilton geborenen Künstlers.
Vom 15. Mai bis 28. Juni 2009 gibt es im Museum in Nuoro mehrere Filmprojekte und Arbeiten des Fotografen und Filmemachers aus den Jahren von 1998 bis 2008 zu sehen. Der weltweit bekannte, heute in London lebende Künstler setzt sich in seinen Fotos und Filmen mit der filmischen Struktur und Bildsprache des Kinos auseinander. Sowohl in seinen Farbbildern, die meist zufällige Schauplätze des täglichen Lebens wiedergeben, als auch in seinen 35 mm Filmen nutzt er die formalen Ausdrucksmittel der Filmindustrie und die vielen filmtechnischen Erfindungen Hollywoods.

Zu sehen gibt es folgende Arbeiten des Künstlers: The Pitch 1998, Central 1999, Smithfield 2000, North Circular 2000, Algonquin Park September 2001, Algonquin park Early March 2002, Children’s Games 2002, Harper Road 2003, Downtown, Tilt, Zoom, Pan 2005, Rush Hour 2005, Quesnay: Pan and Zoom, 2005, Spadina, Reverse Dolly, Zoom, Nude 2006, Golden Rod 2006, Rear Projection (Molly Parker) 2006, 5262 Washington Boulevard 2008, Brichlayers Arms 2008.

Mehr Ausstellungen auf Sardinien

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Montag, 16. Februar 2009

Berlinale: Silberner Bär für „Alle Anderen“ mit Drehort Sardinien

Sardinien-Urlaub und Beziehungskrise: Davon handelt der Film „Alle Anderen, für den Regisseurin und Produzentin Maren Ade am Samstagabend auf der großen Berlinale-Gala den Silbernen Bären entgegennahm. Von manchen Kritikern wurde „Alle Anderen“ sogar als Favorit auf den Goldenen Bären gehandelt. Auch der Preis der Jury ging an „Alle Anderen“, zu gleichen Teilen allerdings auch an den argentinischen Erstlingsfilm „Gigante“ von Adrián Biniez.

>> Mehr Informationen zum Film und Drehort Torre delle Stelle im sardinien.com/blog
>> Mehr Informationen bei Focus Online
>> Salzburger Nachrichten: Österreich feiert seine silberne Bärin

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Mittwoch, 12. November 2008

Pans Erbe - Dokumentarfilm über einen Ziegenhirten auf Sardinien

Die Erstausstrahlung des deutschen Dokumentarfilms " Pans Erbe - Ein Ziegenhirte auf Sardinien" versucht, anhand des sardischen Ziegenhirten Antonello Salis, das Hirtenleben von heute, in einer Zeit des Umbruchs und des Wertewandels zwischen Tradition und Zukunft, kennen zu lernen und die Lebenshaltung und Weltanschauung des Hauptdarstellers darzustellen.

Der Film begleitet Antonello und beobachtet, wie er diesen Umbruch erlebt, dem er sich unter dem Einfluss von Politik und Gesetz nicht entziehen kann. Er besitzt in den Hügeln Südsardiniens einen einfachen Stall, der gemäß der gesetzlichen Vorschriften mit Melkmaschinen ausgestattet ist, die er jedoch nie benutzt. Er melkt seine 250 Ziegen von Hand und kennt sie sogar alle mit Namen. Seiner Meinung nach, können seiner Kollegen, die begonnen haben ihre Ziegen maschinell zu melken, diese gar nicht mehr auseinanderhalten.
Antonellos besonders intensive Beziehung zu den Tieren - wie von den Vorfahren ererbt - färbt auf alle seine Tätigkeiten ab: auf die Art, wie er Käse macht, schlachtet oder bei der Geburt der Zicklein hilft. Nicht zuletzt spiegelt sich die Nähe zur Tradition auch in Antonello Steinfriesen und Skulpturen wider, die Hirtentum und mythologische Themen umkreisen. In ihnen lässt sich Pans Welt der Ziegen und Hirten noch einmal erahnen.

Der 50jährige Antonello ist ausschließlich bei der Arbeit zu sehen. Für die ausgestrahlte Dokumentation ist seine Stimme untertitelt.

Sendetermin: Sonntag, 16.11., Dokumentation 00:00 - 01:00 Uhr, arte
>> Link zum Sendungstext bei arte.tv
>> Mehr zum Melken und zur Käseherstellung auf Sardinien
>> Informationen zur Schafschur

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Dienstag, 28. Oktober 2008

Der Spion, der mich liebte: James Bond-Film mit Sardinien als Kulisse

Die Welt steht am Rande eines Weltkrieges: Ein sowjetisches und ein britisches Atom-U-Boot sind spurlos verschwunden und beide Großmächte bezichtigen sich gegenseitig des Diebstahls. Wer, wenn nicht 007 kann den Fall lösen? James Bond soll nichts geringeres tun als den Krieg zu verhindern. Auch die Sowjets beauftragen die Spionin Triple X mit der Untersuchung des Vorfalls. Nachdem beide anfänglich gegeneinander arbeiten, raufen sie sich schließlich zusammen, um den Fall gemeinsam zu lösen. Hinter den U-Boot-Entführungen steckt der Reeder Karl Stromberg, ein milliardenschwerer Sonderling und Außenseiter, der in seinem spinnenartigen Unterwasserpalast residiert - und das an keinem geringeren Ort als im glasklaren Wasser vor Sardinien. Während Bond und Triple X sich rund um die Costa Smeralda wilde Verfolgungsfahrten und Rennen mit Acquabikes liefern, im Nobelhotel Cala di Volpe residieren und die obligatorischen Bond-Acts zelebrieren, plant der Bösewicht vor der Insel sein Weltuntergangsszenario: er will die Welt in einen Atomkrieg stürzen, um nach der Katastrophe eine neue Zivilisation im Schoße der Ozeane zu schaffen.

Tolle Insel-Szenen und Stunts sind also garantiert - und tolle Ausblicke
auf Sardinien aus den Jahren 1976 und 1977, als der heute so berühmte
Küstenstreifen noch den Stars und Sternchen rund um Aga Khan vorbehalten
war.

Sendetermin: Samstag, 01. November, 22.25 Uhr, ARD

>> Link zum Sendungstext bei daserste.de
>> Der Spion, der mich liebte bei Wikipedia
>> Mehr zur Costa Smeralda
>> mehr zu Porto Cervo

(Foto: ARD)

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