Home

Freitag, 16. Oktober 2009

„Monumenti Aperti“ erstmals in Oristano an der Westküste von Sardinien

Am kommenden Wochenende, dem 17. und 18. Oktober 2009 öffnet Oristano, das malerische Städtchen an der Westküste von Sardinien, ihre Pforten für Besucher und Gäste sowie Schüler und Kulturinteressierte.
Zwei Tage lang kann man sich von morgens bis abends über die Sehenswürdigkeiten der Stadt informieren und Einblicke in das vielfältige kulturelle Angebot erhalten. Experten, Schüler und Studenten stellen an Informationsständen und im Rahmen von Einzelveranstaltungen ihre Stadt vor.
Knapp 23 Sehenswürdigkeiten u.a. Museen, Kirchen, Ausstellungshallen und Archive stellen sich an diesem Wochenende vor und laden zum Gucken ein!
So zum Beispiel die Kirche San Francesco mit dem Nikodemus-Kruzifix, die Kathedrale Santa Maria Assunta, das archäologische Museum Antiquarium Arborense, das städtische Archiv, die alte Stadtmauer mit ihren trutzigen Türmen, der Palazzo Arcais, das Geburtshaus von Eleonora D'Arborea, der Volksheldin und einstigen Richterin des Judikats Arborea und vieles mehr!

Die Sehenswürdigkeiten im Überblick:
Antiquarium Arborense
Archivio Storico Comunale
Casa di Eleonora
Cattedrale di Santa Maria Assunta
Chiesa del Santo Spirito
Chiesa della Beata Vergine
Chiesa di San Giovanni Battista
Chiesa di San Martino
Chiesa di San Mauro Abate
Chiesa di San Nicola - Oratorio delle Anime
Chiesa di Santa Lucia
Chiesa di Santa Maria Maddalena
Chiesa di Santa Petronilla
Chiesa di Sant’Efisio Martire
Chiesa e Convento di San Francesco
Chiesa e Monastero del Carmine
Chiesa e Monastero Santa Chiara
Chiesa e ospedale di Sant’Antonio Abate
Cinta muraria Medievale
Palazzo Arcais
Ponte Romano e Gran Torre
Seminario Tridentino
Statua di Eleonora d’Arborea
Torre di Mariano II
Torre di Portixedda

Weitere Informationen über Oristano

Mehr Veranstaltungen auf Sardinien

Labels: , , , , , , , , , ,

AddThis Social Bookmark Button

Dienstag, 12. Februar 2008

Stammt Kolumbus aus Sardinien? Neue Theorie über die Herkunft des Entdeckers der neuen Welt

Mit einer gewagten These tritt in diesen Tagen die spanische Autorin Marisa Azuara an die Öffentlichkeit: Christoph Kolumbus ist auf Sardinien und Sohn eines sardischen Adelsgeschlechts.
In dem kleinen Städtchen Sanluri in der sardischen Marmilla soll der neuzeitliche Entdecker des amerikanischen Kontinents als Sohn von Salvatore da Piccolomini und Isabella Alagon d’Arborea geboren sein- das behauptet zumindest die spanische Marisa Azuara in ihrem 2007 erschienen Buch „Christoval Colón. Más grande que la legenda“ (zu deutsch: „Christoph Kolumbus. Größer als die Legende.“). Demnach ist der Name Christoph Kolumbus nur ein Pseudonym und der berühmte Seefahrer stammt von der sardischen Regentin und Volksheldin Eleonora d’Arborea und der spanischen Familie Alagón von Saragossa ab. Das will die Spanierin in zweijähriger Forschung in Archiven in Cagliari, Oristano, Alghero, Turin und dem Archiv der Krone von Aragon herausgefunden haben.
Zur Zeit der Geburt Christoph Columbus um 1451 war Sardinien Teil des Königreichs von Aragon, denn seit derSchlacht von Sanluri von 1409 herrschte das nordspanische Königshaus über die gesamte Insel. So spielt diese neue These den Theorien in die Hände, nach denen der Entdecker spanische Wurzeln habe und nicht aus Genua stamme, wie zumindest Kolumbus selbst in seinem Testament behauptete. Die Erklärung für diese vermeintliche Unstimmigkeit liefert die Autorin gleich mit: Als Genuese seien im 15. Jahrhundert nicht nur die Einwohner der Stadt, sondern auch die ihrer Kolonien bezeichnet worden, und schließlich sei Sardinien auch genuesische Kolonie gewesen. Mit dem gleichen Argument beanspruchen übrigens gleich mehrere Städte im Mittelmeer, Geburtsstadt von Kolumbus zu sein. So behauptet Calvi auf Korsika, Christoph Kolumbus sei Korse - schließlich sei die sardische Nachbarinsel auch Kolonie der italienischen Seerepublik gewesen.
Ob Kolumbus nun Sarde, Spanier, Italiener, Portugiese oder, wie einige Studien behaupten, gar Norweger war, wird auch dieses Buch nicht letztendlich belegen können. Weltweit bekannt wird die Theorie aber dennoch bald werden: Der spanische Ableger des History Channel dreht in diesem Frühjahr auf Sardinien einen Dokumentarfilm über die Theorien von Arisa Azuara.

Mehr Informationen über die Herkunftsdiskussion von Christoph Kolumbus bei Wikipedia
Mehr zum Buch „Christoval Colón. Más grande que la leyenda »
(Foto: Wikimedia Commons)

Labels: , , , , , , , , , , ,

AddThis Social Bookmark Button
 

  © Sardinien.com - info@sardinien.com
Nachdruck und Weiterverbreitung, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung