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Montag, 27. Oktober 2008

Die Ruhe nach dem Sturm: Nach dem schweren Unwetter der vergangenen Woche kehrt in Cagliari wieder Ruhe ein und der Sonnenschein kommt zurück

Das schöne Wetter ist wieder zurück in Cagliari: Am Wochenende strahlte die Sonne über die Inselhauptstadt und bei Temperaturen um die 25 Grad bevölkerten die Inselhauptstädter wieder ihren Stadtstrand Poetto.
Fast vergessen scheint das Unwetter der vergangenen Woche. Mittlerweile haben die Behörden die ersten Bilanzen gezogen: fünf Tote, zahlreiche Verletzte, Schäden in Millionenhöhe. In der am schwersten betroffenen Gemeinde Capoterra im Süden von Cagliari, wo innerhalb von drei Stunden etwa 370 Liter Regen pro Quadratmeter fielen, sind die Aufräumarbeiten aber noch lange nicht abgeschlossen. Nach wie vor gilt der Notstand, lediglich die Hauptverbindungsstraße SS195 von Cagliari Richtung Pula ist wieder hergestellt.
Inzwischen hat die Suche nach den Schuldigen für die zahlreichen Schäden begonnen. Im Gebiet von Capoterra wurde in den letzten dreißig Jahren fleißig an Flussbetten und in Hochwasser-Überschwemmungsgebieten gebaut. Seit 2004 gibt es aber auf Sardinien neue Baugesetze, die Bauvorhaben zumindest in Küstengebieten stark einschränken. Allein in Capoterra hat die Region seit 2006 in dreizehn Gemarkungen Baugenehmigungen verweigert.

Youtube-Video: Impressionen vom Poetto-Strand vom 26. Oktober 2008





Youtube-Video: Bilanz der Schäden in Capoterra vom Regionalsender Videolina



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Dienstag, 10. Juni 2008

Sardinien, Sonnenwende im Nuraghen Aiga bei Abbasanta

Jedes Jahr zur Sonnenwende am 21. Juni, wenn die Sonne ihre größte Deklination erreicht hat, finden zahlreiche Menschen den Weg auf das Hochplateau von Abbasanta, um Energie zu tanken, sich der Erde und ihren Kräften nahe zu fühlen und den Nuraghern in grauer Vorzeit zu huldigen.
Hier steht der Nuraghe Aiga aus der Zeit zwischen dem 15 Jahrhundert v. Chr. und dem 3. Jahrhundert n. Chr. Zur Mittsommerwende wirft die Sonne kurz vor 12.00 Uhr mittags für etwa eine Stunde ihre Strahlen gebündelt durch eine kleine dreieckige Öffnung in der Decke des Hauptturms. Dabei trifft sie eine eigens dafür eingerichtete Nische in den Felswand. Dieses Phänomen wiederholt sich zur Winterwende bei Sonnenaufgang. Am 21. Dezember treffen die Strahlen die Wandvertiefung dann nicht von der Öffnung in der Decke, sondern vom Eingang des Nuraghen.

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