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Donnerstag, 18. März 2010

Sardinien: Marc Chagall und das Alte Testament - Ausstellung mit Radierungen und Farblithographien des jüdischen Malers in Cagliari

Das Centro Comunale d’Arte e Cultura Il Ghetto in Cagliari startet mit einer neuen großen Ausstellung in den Frühling.
In Zusammenarbeit mit der Botschaft der Republik Belarus zeigt das Kunst- und Kulturzentrum in der Inselhauptstadt vom 19. März bis 27. Juni 2010 eine umfangreiche Ausstellung, die dem großen weißrussischen Künstler Marc Chagall gewidmet ist.
Zum ersten Mal werden auf Sardinien, unter dem Titel “Il veggente di Vitebsk – Marc Chagall e l’Antico Testamento” (dt. der Hellseher aus Witebsk – Marc Chagall und das Alte Testament), Chagalls Radierungen und Farblithographien für den druckgraphischen Zyklus zum Alten Testament gezeigt.
Zur Ausstellung gehören alle 105 Radierungen aus dem Zyklus „La Bible“, sowie die 1966 entstandenen Farblithographien zu „Exodus“.
Der in einer frommen jüdischen Familie aufgewachsene Maler aus Witebsk (Weißrussland) hatte ein ganz besonderes Verhältnis zur Bibel, die ihn schon in seiner frühen Kindheit als größte Quelle der Dichtung gefesselt hatte. Diese spirituelle und künstlerische Verbindung mündete später in dem Versuch, das gesamte Alte Testament zu illustrieren.
Die 129 ausgestellten Kunstwerke des 1985 verstorbenen Künstlers sind Leihgaben aus einer privaten Sammlung.
Vernissage: 19. März 2010, 18.00 Uhr

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Montag, 8. Februar 2010

Naive Malerei aus Sardinien: Einzelausstellung des sardischen Künstlers Aldo Cogotti

Am Samstag, dem 6. Februar 2010 wurde in der Galerie Spazio Cultura in Cagliari, im Süden von Sardinien, die Einzelausstellung „Gente“ (Leute) des sardischen Künstlers Aldo Cogotti eröffnet.
Der freischaffende Maler lebt in der Inselhauptstadt und zeichnet mit einer ganz eigenen Acryltechnik.

Seine fantasievollen, naiven Zeichnungen von Menschen und Leuten, die nur scheinbar unschuldig und rein sind, bestechen durch bunt fröhliche Farbkombinationen.
Sie erzählen Geschichten die man auch in den dicht bewohnten Stadtteilen Cagliaris finden kann: Sie berichten von Menschen die singen, trinken, spielen oder jemanden hereinlegen – kurz, von Leuten, die die Menschheit von heute und von jeher zur Schau tragen.
Hinter ihren versunkenen Blicken und ihren mystischen Liedern verstecken sich die nur schwer nachprüfbareren und zu überwachenden Gedanken der Menschen.

Die Ausstellung „Gente“ ist noch bis zum 21. Februar 2010 zu sehen

Galerie: Spazio Cultura - Via Santa Croce 9 - Cagliari
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag 17.00 bis 20.00 Uhr.
Montag und Dienstag geschlossen.
Eintritt frei.

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Mittwoch, 3. Februar 2010

Altrove. All'infinito: Einzelausstellung des sardischen Künstlers Marco Lampis in Nuoro, im Zentrum von Sardinien

Die Ausstellung "Altrove. All'infinito" (Anderswo. Im endlosen Jenseits) vom 23. Januar bis 21. Februar 2010 im Museo d'Arte Provincia (MAN) in Nuoro zeigt die Werke des 34-jährigen Künstlers Marco Lampis.
Der Fotograf und Videokünstler aus Cagliari beschäftigt sich in seinen Werken mit den Themen Lärm, Zeit, Staub und Architektur, insbesondere an verlassenen Orten.
Bei der Arbeit können Geräusche störend wirken, Verstellungen bzw. Entstellungen hervorrufen, doch Lärm kann auch Beachtung verdienen, beispielsweise indem man der Klangaktivität Aufmerksamkeit schenkt und nicht mehr zwischen Ton und Lärm unterscheidet. Krach, Gedröhn, Radau wird in Lampis Werken außerdem als Abfallprodukt oder Ablagerung präsentiert, als Überbleibsel wie die verlassenen Orte und die sich in ihnen befindenden Gegenstände.

Die Ausstellung im Herzen von Sardinien ist noch bis zum 21. Februar 2010 zu sehen.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10.00 bis 13.00 Uhr und 16.30 bis 20.30 Uhr.
Montags geschlossen.
Eintritt frei.

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Freitag, 15. Januar 2010

Joan Miró Ausstellung im Südwesten von Sardinien

Die aktuelle Joan Miró Ausstellung „Miró. Le lézard aux plumes d’or“ (dt. Die Eidechse mit den Goldfedern) zeigt in Carbonia, an der Südwestküste von Sardinien, eines der zentralen Themen im Werk des spanischen Künstlers.
In Zusammenarbeit mit der Kooperative Mediterranea e Sistema und der Region Sardinien gibt es im städtischen Museum „Museo dei Paleoambienti Sulcitani“ bis zum 7. Februar 2010 rund 40 Werke des großen Vertreters des Surrealismus zu sehen.
Der katalanische Maler, der seinerzeit auch leidenschaftlicher Graphiker war, gehört ohne Zweifel zu den populärsten Künstlern des 20. Jahrhunderts.
Die Ausstellung im ehemaligen Bergbau-Städtchen befasst sich deshalb vor allem mit dem graphischen Werk des großen spanischen Malers. Zu sehen gibt es eine Auswahl an Lithographien, die den Besucher in eine surreale Traumwelt entführt, in der es um das Verhältnis zwischen Mensch und Natur geht.

Miró wurde 1893 in Barcelona geboren. Im Alter von 63 Jahren verlegte er seinen Wohnsitz nach Mallorca wo er bis zu seinem Tod, im Jahr 1983, lebte.

Öffnungszeiten:
Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10.00 bis 15.00 Uhr
Samstag, Sonntag und Feiertage 10.00 bis 18.00 Uhr

Die Besichtigung der Ausstellung ist im Eintrittspreis des Museums inbegriffen.

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Donnerstag, 7. Januar 2010

Che Guevara Ausstellung ab Februar 2010 im Museum Sa Corona Arrùbia im Süden von Sardinien

Nach der, am heutigen 7. Januar 2010 erfolgreich beendeten Ausstellung „Zur Zeit der Mammuts: Der paläontologische Schatz Russlands“ startet das Museum Sa Corona Arrùbia in Lunamatrona, bei Villanovaforru mit einer besonderen Schau in das neue Jahr.
Berichten der sardischen Tageszeitung "Unione Sarda" zufolge, wird das Museum im Süden von Sardinien im Februar 2010 die Geschichte des meistgedruckten Fotos der Welt erzählen: Che Guevara, fotografiert von Alberto Korda am 5. März 1960.
“Che Revolucion y Mercato” zeigt die Ausstellung, die sich mit der Geschichte des Kultbildes einer ganzen Generation befasst: Ein Jahr nach der kubanischen Revolution, explodierte im Hafen von Havanna ein mit Munition beladener Frachter. Bei der Explosion starben fast hundert Hafenarbeiter, 200 weitere wurden verletzt. Am Tag der Beerdigungsfeier gab es einen riesigen Trauermarsch durch die kubanische Hauptstadt. Viele kamen um die Revolution zu unterstützen, auch der berühmte Rebell war dabei als Alberto Korda zweimal auf den Auslöser drückte, „encabronado y dolente“, d.h. wütend und mit traurigen Augen. Aus dem ersten Schnappschuss wurde nichts, die zweite Aufnahme des Che wurde hingegen zum angeblich meistreproduzierten Foto der Welt.
Neben der Geschichte des Fotos zeigt die Ausstellung im Süden von Sardinien insgesamt etwa 200 Exponate: Nicht nur Fotografien, sondern auch Filme, Bekleidungsstücke, Kunstgegenstände sowie weitere Kleinode des argentinischen Revolutionärs. Die Ausstellung wird bis Juni 2010 zu besichtigen sein.



Foto Copyright: Unione Sarda

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Dienstag, 13. Oktober 2009

“Fabrizio De Andrè”-Ausstellung in Nuoro, im Herzen von Sardinien verlängert

Die Ausstellung zum 10. Todesjahr von Fabrizio De Andrè ist wegen des großen Interesses verlängert worden. Deshalb präsentiert das MAN (Museum für Moderne Kunst) in Nuoro den Nachlass des erfolgreichsten Chansonniers Italiens noch bis zum 10. Januar 2010.
Unter dem Titel „Fabrizio De Andrè – la mostra“ können im Museum im Herzen von Sardinien unter anderem Schallplatten und andere Tonträger, Fotografien, Manuskripte, Bühnengegenstände sowie weitere Kleinode des italienischen Sängers und Komponisten bewundert werden.
Die Ausstellungsthemen drehen sich um die Inhalte der Dichtung des Musikers. Zudem sind zahlreiche Objekte aus privaten Sammlungen, darunter auch Exponate wie das Klavier des Liedermachers, Film- und Interview-Aufnahmen in der Ausstellung zu sehen. Sie alle rufen die wichtigsten Momente und Ereignisse im künstlerischen Leben des Genueser Sängers in Erinnerung.

Mehr über die Ausstellung

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Freitag, 3. Juli 2009

El reino de los ladrones oder Cartucho, das Königreich der Diebe: Große Stanislas Guigui Ausstellung im MAN Nuoro

Eine Ausstellung im MAN, dem Museum der Kunst in Nuoro, widmet sich vom 2. bis 27. Juli 2009 den Fotografien des Franzosen Stanislas Guigui. Dabei zeigt sich: Cartucho ist das brutalste und kriminell am meisten belastete Stadtviertel Bogotás: Prostitution, Mord, Drogen und Armut sind hier an der Tagesordnung.
Der Titel der Ausstellung "Cartucho – Königreich der Diebe" klingt wie die Überschrift eines Abenteuerromans, verdeutlicht das Thema der Schau aber auf den ersten Blick. Cartucho ist der Stadteil Bogotás in dem die Kriminalitätsrate am höchsten ist. Hier hat Stanislas Guigui zwei Jahre lang gelebt und das durch Mord, Drogen, Armut und Prostitution geprägte Leben fotografisch porträtiert.
51 Fotos zeigen das Elend, die Kämpfe, das Überleben aber auch Freundschaften in diesem Viertel, das Nachts von Bettlern, Drogenhändlern, Prostituierten, Dieben und Mördern bevölkert wird.

Einen Ausschnitt der Ausstellung des französischen Fotografen gibt es zudem vom 2. bis 19. Juli 2009 im Rahmen des Literaturfestivals in Gavoi zu sehen.

Vom 27. Juli bis 13. September 2009 werden die Fotografien von Stanislas Guigui hingegen in Cala Gonone im Acquario ausgestellt.

Öffnungszeiten:
Dienstags bis sonntags 10.00 bis 13.00 und 16.30 bis 20.30 Uhr. Montags geschlossen.
Weitere Informationen: MAN Museo d’Arte della Provincia di Nuoro, Via Sebastiano Satta 15, Telefon +39/0784/252110

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Ascoltami ascoltami ascoltami – Gemäldeausstellung von Linda Refolo im Exma in Cagliari

In der Zeit vom 3. bis 19. Juli 2009 wird die junge sardische Malerin Linda Refolo in einer Ausstellung mit dem Titel “Ascoltami ascoltami ascoltami” ihre Arbeiten im Kultur- und Kunstzentrum Exmà in Cagliari im Süden von Sardinien präsentieren.
Zu sehen sind zahlreiche Gemälde der Künstlerin Jahrgang 1985 die den Besucher in ein Phantasiereich entführen. Wie im Märchen oder wie Alice im Wunderland kommt sich der Besucher vor, der sich die Bilder anschaut: Gemälde in kräftigen Farben, die in Anlehnung an Kunstwerke der Pop-Art und an Comic-Zeichnungen gestaltet wurden. Ausdruck und Formen verraten und vermitteln die märchenhafte Dimension in die die Autorin entführt.

Die Ausstellung findet im Rahmen der Veranstaltung altrArte („andere Kunst“) statt, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, einen Bereich der zeitgenössischen Kultur Sardiniens, vor allem auch junge Künstler, die noch nicht bekannt sind, einem interessierten Publikum vorzustellen. Kuratiert wird die Ausstellung von Giacomo Pisano und Carla Rubiu. Vernissage ist am 3. Juli 2009 um 19.00 Uhr.

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag von 09.00 bis 13.00 und 16.00 bis 20.00 Uhr. Montags geschlossen.
Weitere Informationen: Centro Comunale d'Arte e Cultura Exma', Via San Lucifero 71, Telefon: +39/ 070666399;


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Mittwoch, 30. Juli 2008

ArteScambio: Kunst-Austausch zwischen Berlin und Sardinien

Neben den Sardischen Kulturtagen wird am 2. August um 19:00 Uhr die Ausstellung ArteScambio mit Werken von deutschen und sardischen Künstlern im sardischen Kulturzentrum in Berlin eröffnet.
Zu den Ausstellungsstücken gehören Skulpturen, Malereien, Fotos und Videos der Künstler aus Deutschland und Italien. Dabei sollen Verbindungen sowie kulturelle Unterschiede zwischen beiden Ländern dargestellt werden.
Insgesamt stellen elf Kunstschaffende aus beiden Ländern aus, was sie erarbeitet haben. Die Ausstellung dauert bis zum 9. August und wird danach auch in Gavoi, im Museum Casa Lai, vom 22. bis 29. August zu sehen sein.
arte%20scambio%202008%20locandina.pdf

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Mittwoch, 16. Januar 2008

Sardinien, Nuoro: Große Marc Chagall-Ausstellung im MAN

Das MAN (Museum für Moderne Kunst) startet mit einer neuen großen Ausstellung in das Jahr 2008. Das Museum in Nuoro zeigt vom 18. Januar bis 15. April 2008 eine umfangreiche Ausstellung, die dem großen russischen Künstler Marc Chagall gewidmet ist.
Zum ersten Mal werden in einer Ausstellung ausschließlich die Monster-Wesen, halb Mensch und halb Tier, die Hybriden und Chimären sowie die scheinbar schwerelos in der Luft liegenden Tiere des 1985 verstorbenen Malers gezeigt. So entsteht eine ganz neue Sichtweise auf die Bilder mit bewusstem Traumcharakter, die inhaltlich und formal ständig die Grenzen der Logik und der sichtbaren Welt überschreiten.
Ergänzt wir die Schau durch die unverwechselbaren Bilder Chagalls zu biblischen Themen. Sie zeigen den Zusammenhang zwischen biblischer Botschaft und der gelebten, greifbaren Wirklichkeit auf. Kurator der Ausstellung ist Maurice Fréchuret. Die Kunstwerke sind Leihgaben der Réunion des Musées Nationaux und des Museums Marc Chagall in Nizza.

Außerdem zu sehen: „DNA Dal Novecento a oggi“ – Kunst-Incontro mit der zeitgenössischen sardischen Künstlerin Josephine Sassu vom 18. Januar bis 15. April und vom 18. Januar bis 2. März „Project Space 2008. Una questione di sopravvivenza“ – Ausstellung der Künstlerin Margherita Morgantin.

Öffnungszeiten: Dienstags bis sonntags 10.00 bis 13.00 und 16.30 bis 20.30 Uhr. Montags geschlossen.
Weitere Informationen: MAN Museo d’Arte della Provincia di Nuoro, Via Sebastiano Satta 15, Telefon +39/0784/252110;

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