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Mittwoch, 16. Dezember 2009

MOBY Lines: Saisonstart Genua – Olbia bereits am 15. März 2010

MOBY Lines startet früh in die Sardinien-Saison und fährt im kommenden Jahr bereits ab dem 15. März 2010 von Genua nach Olbia. Per Nachtfahrt geht es in der Vorsaison drei Mal pro Woche nach Nordsardinien. Zum Einsatz kommen die komfortablen Fast Cruise Ferries der privaten Reederei. Nach Angaben der Fährgesellschaft gibt es Tickets für eine Person mit Auto schon ab 35,20 Euro.
Die Strecke von Ligurien nach Sardinien wird im Winter nur von der staatlichen Fährgesellschaft Tirrenia angeboten. Zuletzt war die Genua-Olbia-Verbindung in die Schlagzeilen geraten, da die Tirrenia die Strecke für mehrere Wochen ausgesetzt hatte, angeblich aufgrund nicht aufschiebbarer Wartungsarbeiten in der Tirrenia-Flotte. Jetzt reagiert die private Konkurrenz mit einem Zusatzangebot und fährt die bei Deutschen, Schweizern und Österreichern besonders beliebten Strecke von Genua nach Olbia schon ab März statt, wie in den letzten Jahren, erst ab Mai.

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Montag, 26. Oktober 2009

Moby Lines: Buchungen für 2010 sind ab sofort möglich

Die Fährgesellschaft Moby Lines hat heute ihren Fahrplan 2010 zur Buchung freigegeben. Für Insel-Freunde besonders interessant: Wer rechtzeitig bucht, kann viel Geld sparen! Denn für alle Strecken nach Sardinien, Korsika und Elba gibt es wieder Best-Price-Plätze ab 1 Euro für das Auto.
Bereits Ende letzten Monats hat der Reeder Sardinia Ferries/ Corsica Ferries seine Fahrpläne für die Saison 2010 veröffentlicht. Für Schnäppchenjäger und Frühbucher kann es sich also lohnen, ihre Sardinien-Fähre für 2010 bereits jetzt zu buchen und Preise zu vergleichen!



Moby Lines und Sardinia Ferries gehören zu den wichtigsten privaten Fährgesellschaften für Überfahrten nach Sardinien. Konkurrenz machen sich die beiden Reedereien vor allem auf den Strecken von Livorno nach Nordost-Sardinien: Die blau-weißen Schiffe der Moby legen in Olbia an, die gelb-schwarzen Sardinia Corsica Ferries im wenige Kilometer weiter nördlich gelegenen Fährhafen Golfo Aranci. Moby bietet zusätzlich Überfahrten ab Genua an: Von Ligurien aus stechen die Autofähren Richtung Olbia und Porto Torres in See.

Mehr Informationen und Links zur Anreise mit der Fähre nach Sardinien finden Sie auf unserer Anreise-Seite.

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Dienstag, 20. Oktober 2009

Mit dem Autozug Richtung Sardinien: Neuer Sommerkatalog und Buchungsstart am 2. November 2009

Der neue Autozug-Sommerkatalog mit allen Fahrplänen, Preisen und zahlreichen Reiseinformationen steht ab sofort unter bahn.de/autozug, Rubrik „Reisevorbereitung", zum Herunterladen bereit. Die gedruckte Version ist ab Ende Oktober in allen Reisezentren und Verkaufsstellen der Deutschen Bahn erhältlich. Der Katalog gilt für Reisen vom 1. April bis 30. Oktober 2010, die Buchungseröffnung ist am 2. November 2009 um 10 Uhr. Am 1. April 2010 feiert der Autozug sein 80-jähriges Jubiläum. Aus diesem Anlass werden ab Januar regelmäßig wechselnde Jubiläumsaktionen stattfinden.
Sparfüchse durchforsten die Website von Autozug nach dem Sonderangebot „Autozug-Spezial“. Innerdeutsch ist der Fahrzeugtransport hierbei inklusive einer Person im Liegewagen ab 99 Euro, auf internationalen Strecken ab 149 Euro buchbar - jeweils pro Strecke und solange der Vorrat reicht. Weitere Mitfahrer zahlen bei diesem Angebot 60 Euro pro Person. Das Autozug-Spezial kann spätestens bis sieben Tage vor Abfahrt gebucht werden.
Der Autozug ist eine Alternative vor allem für Reisende aus Norddeutschland (zum Beispiel ab den Autozug-Bahnhöfen Berlin, Hamburg, Hildesheim, Düsseldorf, Frankfurt/Neu-Isenburg) die ihr eigenes Auto oder Motorrad mit Richtung Sardinien nehmen wollen. Die Autozüge der Deutschen Bahn fahren zum Beispiel in das piemontesische Alessandria: Von dort sind es gerade mal noch 60 Kilometer nach Genua, dem wichtigsten Fährhafen nach Sardinien.

>> Mehr Informationen zum Autozug in Richtung Sardinien

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Dienstag, 13. Oktober 2009

“Fabrizio De Andrè”-Ausstellung in Nuoro, im Herzen von Sardinien verlängert

Die Ausstellung zum 10. Todesjahr von Fabrizio De Andrè ist wegen des großen Interesses verlängert worden. Deshalb präsentiert das MAN (Museum für Moderne Kunst) in Nuoro den Nachlass des erfolgreichsten Chansonniers Italiens noch bis zum 10. Januar 2010.
Unter dem Titel „Fabrizio De Andrè – la mostra“ können im Museum im Herzen von Sardinien unter anderem Schallplatten und andere Tonträger, Fotografien, Manuskripte, Bühnengegenstände sowie weitere Kleinode des italienischen Sängers und Komponisten bewundert werden.
Die Ausstellungsthemen drehen sich um die Inhalte der Dichtung des Musikers. Zudem sind zahlreiche Objekte aus privaten Sammlungen, darunter auch Exponate wie das Klavier des Liedermachers, Film- und Interview-Aufnahmen in der Ausstellung zu sehen. Sie alle rufen die wichtigsten Momente und Ereignisse im künstlerischen Leben des Genueser Sängers in Erinnerung.

Mehr über die Ausstellung

Weitere Ausstellungen auf Sardinien

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Dienstag, 28. Juli 2009

Anreise nach Sardinien: Staugefahr am Wochenende. Wer flexibel ist, fährt besser unter der Woche

Durch den Ferien-Beginn in Baden-Württemberg und Bayern gerät der Reiseverkehr an diesem Wochenende in Schwung: Wer sich auf den Weg in den Süden macht, sollte genügend Zeit einplanen, um rechtzeitig nach Genua oder Livorno auf die Fähre zu kommen. Denn auch in Italien hat die Urlaubssaison begonnen und zum Wochenende wird mit hohem Verkehrsaufkommen gerechnet. Die Fährgesellschaften empfehlen, mindestens 90 Minuten vor der geplanten Abfahrt am Fährhafen zu sein.
Gleichzeitig gehen die Ferien in den deutschen Bundesländern Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zu Ende: Dadurch rechnet der ADAC auch mit erheblichem Rückreiseverkehr. Dielängsten Blechlawinen erwartet der deutsche Automobilclub deswegen auch am Freitagnachmittag sowie in den ganzen Samstag und Sonntag. Wer flexibel ist, startet lieber unter der Woche: Gute Reisetage sind laut ADAC generell Dienstag oder Mittwoch.

>> Stauprognose des ADAC für das kommende Wochenende
>> Alpenstraßenbericht für Österreich, Schweiz und Frankreich
>> Verkehrsprognose auf den Autobahnen in Italien
>> Verkehrsinformation und Strassenzustand in der Schweiz
>> Verkehrsservice für Österreich des ÖAMTC
>> Tipps zur Anreise nach Sardinien per Fähre
>> Informationen zum Fährhafen Genua
>> Informationen zum Fährhafen Livorno

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Dienstag, 21. April 2009

Protestbewegung gegen den G8-Gipfel auf La Maddalena: Globalisierungskritiker und sardische Unabhängigkeitsbewegungen organisieren Protestaktionen

Globalisierungskritiker und sardische Unabhängigkeitsbewegungen bereiten ihre Protestaktionen gegen den G8-Gipfel Anfang Juli auf Sardinien vor.
Die sardischen Aktionisten wollen mit ihrer Protestbewegung „Mesa Sarda. A fora su G8“ (“Sardischer Tisch. Raus mit G8“) vor allem für soziale Gerechtigkeit und nationale Souveränität kämpfen. Sie organisieren ein Treffen „aller Nationen ohne eigenen Staat“, zu der sie auch Sardinien zählen. Das Treffen soll am 8. und 9. Juli an noch unbekanntem Ort stattfinden und am 10. Juli in einer Demonstration in Olbia gipfeln.
Globalisierungskritiker und die italienische No-Global-Bewegung wollen ebenfalls Proteste organisieren: „Die Gipfel-Teilnehmer werden von uns hören“, versprach der italienische Aktivist Francesco Caruso am vergangen Sonntag in einem Interview mit der sardischen Tageszeitung L’Unione Sarda. Obwohl einige Netzwerke mit Schlauchbooten bis auf die Tagungsstätten auf La Maddalena vordringen wollen, hält Caruso den Erfolg dieser Protestaktion aufgrund der hohen Präsenz von Sicherheitskräften für eher unwahrscheinlich. „Die Tatsache, dass sich die Großen der Welt auf einer Insel verstecken, ist ein Zeichen von Schwäche. Seit Jahren weist die Globalisierungskritik auf Wirtschafts- und Umweltrisiken hin. Jetzt, wo all unsere Vorhersagen eingetreten sind, verbarrikadieren sich die Großen der Welt“ fasst Caruso die Kritik an dem Gipfeltreffen auf La Maddalena zusammen.
Globalisierungsgegner und Sicherheitskräfte hoffen auf einen friedlichen Gipfel und gewaltlose Proteste. Beim letzten G8-Gipfel in Italien in Genua 2001 kam es zu schweren Auseinandersetzungen und bürgerkriegsähnlichen Zuständen zwischen der italienischen Polizei und den Demonstranten und einem Todesfall.
Der Ernstfall wurde am Wochenende schon geprobt: In Olbia haben Rotes Kreuz, Krankenhäuser, Polizei und Feuerwehr eine groß angelegte Notfallübung absolviert.

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Dienstag, 21. Oktober 2008

Neue Ryanair-Verbindungen nach Sardinien: Gerüchte um neue Low-Cost-Strecken nach Cagliari und Alghero

Rom-Ciampino, Brüssel, Cuneo, Edinburgh, Karlsruhe/Baden, Genua, Manchester, Marseille, Düsseldorf, Sevilla, Triest, Treviso und Brescia nach Cagliari und Paris, Brüssel, Genua, Oslo und Treviso nach Alghero: Gerüchte um diese neuen Flugverbindungen des irischen Billigfliegers Ryanair kursieren heute durch den sardischen Blätterwald und diverse Blogs. Das hat drei Gründe: Ryanair gibt heute um 12.00 Uhr in Rom seinen nationalen Aktionsplan für Italien bekannt und sagt damit der restaurierten Alitalia den Kampf an. Überraschungen sind also vorprogrammiert. Zum zweiten findet heute eine groß angekündigte Pressekonferenz des Flughafens Cagliari statt, in der es neben Neuigkeiten zur nationalen Kontinuität der ersten Kategorie, also den staatlich garantierten Flugverbindungen nach Rom-Fumicino und Mailand-Linate geht, aber auch neue internationale Flugverbindungen angekündigt wurden. Zum dritten hat Ryanair gestern bereits für kurze Zeit aber dennoch medienwirksam den neuen Sommerflugplan auf seiner Website freigeschaltet. Gewissheit hat die Öffentlichkeit erst heute Nachmittag.
(Foto: Flughafen Cagliari)

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Dienstag, 12. Februar 2008

Stammt Kolumbus aus Sardinien? Neue Theorie über die Herkunft des Entdeckers der neuen Welt

Mit einer gewagten These tritt in diesen Tagen die spanische Autorin Marisa Azuara an die Öffentlichkeit: Christoph Kolumbus ist auf Sardinien und Sohn eines sardischen Adelsgeschlechts.
In dem kleinen Städtchen Sanluri in der sardischen Marmilla soll der neuzeitliche Entdecker des amerikanischen Kontinents als Sohn von Salvatore da Piccolomini und Isabella Alagon d’Arborea geboren sein- das behauptet zumindest die spanische Marisa Azuara in ihrem 2007 erschienen Buch „Christoval Colón. Más grande que la legenda“ (zu deutsch: „Christoph Kolumbus. Größer als die Legende.“). Demnach ist der Name Christoph Kolumbus nur ein Pseudonym und der berühmte Seefahrer stammt von der sardischen Regentin und Volksheldin Eleonora d’Arborea und der spanischen Familie Alagón von Saragossa ab. Das will die Spanierin in zweijähriger Forschung in Archiven in Cagliari, Oristano, Alghero, Turin und dem Archiv der Krone von Aragon herausgefunden haben.
Zur Zeit der Geburt Christoph Columbus um 1451 war Sardinien Teil des Königreichs von Aragon, denn seit derSchlacht von Sanluri von 1409 herrschte das nordspanische Königshaus über die gesamte Insel. So spielt diese neue These den Theorien in die Hände, nach denen der Entdecker spanische Wurzeln habe und nicht aus Genua stamme, wie zumindest Kolumbus selbst in seinem Testament behauptete. Die Erklärung für diese vermeintliche Unstimmigkeit liefert die Autorin gleich mit: Als Genuese seien im 15. Jahrhundert nicht nur die Einwohner der Stadt, sondern auch die ihrer Kolonien bezeichnet worden, und schließlich sei Sardinien auch genuesische Kolonie gewesen. Mit dem gleichen Argument beanspruchen übrigens gleich mehrere Städte im Mittelmeer, Geburtsstadt von Kolumbus zu sein. So behauptet Calvi auf Korsika, Christoph Kolumbus sei Korse - schließlich sei die sardische Nachbarinsel auch Kolonie der italienischen Seerepublik gewesen.
Ob Kolumbus nun Sarde, Spanier, Italiener, Portugiese oder, wie einige Studien behaupten, gar Norweger war, wird auch dieses Buch nicht letztendlich belegen können. Weltweit bekannt wird die Theorie aber dennoch bald werden: Der spanische Ableger des History Channel dreht in diesem Frühjahr auf Sardinien einen Dokumentarfilm über die Theorien von Arisa Azuara.

Mehr Informationen über die Herkunftsdiskussion von Christoph Kolumbus bei Wikipedia
Mehr zum Buch „Christoval Colón. Más grande que la leyenda »
(Foto: Wikimedia Commons)

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