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Montag, 4. Januar 2010

Nächste Woche Buchungsstart bei GNV: Komfortable Fähren von Genua nach Porto Torres und Olbia ab 12.01.2010 buchbar

Grandi Navi Veloci (GNV) bietet mit seinen komfortablen Luxusfähren die vielleicht exklusivste Möglichkeit, per Schiff nach Sardinien zu reisen. Die Schiffe mit Swimmingpool, Wellness-Center, Disco, Kino und Einkaufsmeile bieten seit letztem Jahr außerdem Kabinen speziell für Hund und Herrchen.
Die GNV eröffnet ihre Buchungssaison traditionell zu Beginn des neuen Jahres zum Namenstag des Firmengründers Aldo Grimaldi am 10. Januar. Da der Tag in diesem Jahr auf einen Sonntag fällt, starten die Systeme 2010 allerdings erst am 12. des Monats - dann sind die Verbindungen von Genua nach Nordsardinien über die Website gnv.it sowie über Reisebüros buchbar.



Zur Saison 2010 verspricht GNV neue Services an Bord und wettbewerbfähige Preise und möchte sich damit bei den Fährtarifen den Wettbewerbern von Moby Lines und Sardinia Ferries Konkurrenz machen, aber weiterhin den besten Service bei den Überfahrten nach Sardinien anbieten. Ein Preisvergleich mit Grimaldi lohnt sich auf jeden Fall: Die Reederei aus Genua fährt die Strecken Genua-Porto Torres und Genua-Olbia in Konkurrenz mit der halbstaatlichen Tirrenia und der privaten Reederei Moby.

>> Informationen zu Fähren nach Sardinien
>> Infos und Anfahrtspläne zu den Häfen Genua, Olbia und Porto Torres

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Mittwoch, 30. September 2009

Corsica Sardinia Ferries eröffnet den Sommerfahrplan 2010 für Fährüberfahrten nach Sardinien!

Auf nach Sardinien! Der Reeder Corsica Ferries/ Sardinia Ferries hat seine Fahrpläne für die Sommersaison 2010 veröffentlicht. Schon jetzt sind die Fähren ab Livorno und Civitavecchia nach Golfo Aranci buchbar. Viele der Strecken gibt es zu richtigen Schnäppchenpreise, außerdem sind spezielle Tarife für Camper im Angebot. Der neue Tarif Viva Sardegna ist bis sieben Tage nach Buchung vollständig erstattbar – wer also in der Zwischenzeit ein anderes Schnäppchen findet, kann diese Tickets zurückgeben. Übrigens sind auch schon die Fährverbindungen auf die französiche Nachbarinsel Korsika buchbar – ab Savona, Livorno oder Piombino nach Bastia, Calvi und L'Île Rousse sowie ab Nizza und Toulon nach Ajaccio, Bastia, Calvi und L'Île Rousse.

Corsica Ferries/ Sardinia Ferries ist die erste Fährgesellschaft, die Fahrpläne für die Sommersaison 2010 veröffentlicht hat. Moby Lines schaltet aller Voraussicht nach Mitte November die Überfahrten für 2010 frei. Grandi Navi Veloci (GNV) hat den Buchungsstart für Januar angekündigt – beide Reeder überlegen aber nach Informationen von sardinien.com, in diesem Jahr die Freischaltung vorzuverlegen. Für Schnäppchenjäger und Frühbucher kann es sich also lohnen, sich mit der Buchung ihrer Sardinien-Fähre für 2010 noch ein wenig zu gedulden und Preise zu vergleichen.

>> Übersicht über die wichtigsten Fährverbindungen nach Sardinien
>> Alle Strecken ab Italien, Korsika und Frankreich sowie auf die sardischen Inseln auf einen Blick
>> Mehr Informationen zur Fähr-Anreise nach Korsika

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Donnerstag, 3. September 2009

Tirrenia steht zum Verkauf: Moby und GNV wollen die halbstaatliche Reederei übernehmen

Die halbstaatliche Fährgesellschaft Tirrenia steht ab Mitte September zum Verkauf. Das hat der italienische Transportminister Altero Matteoli im August bekanntgegeben. Danach sollen die Verhandlungen um die Abtretung der maroden Gesellschaft beginnen.

Die Tirrenia soll, ähnlich wie schon im vergangenen Jahr die Fluggesellschaft Alitalia, in einem Bieterverfahren verkauft werden. Die beiden Konkurrenten Moby Lines und Grandi Navi Veloci haben bereits Interesse an der Fährgesellschaft angemeldet, allerdings mit hohen Forderungen. GNV-Geschäftsführer Silvano Cassano sagte dem Branchendienst Shippingonline.it, keinesfalls wolle man die gesamte Gesellschaft übernehmen, sondern nur die Aktivitäten in Genua. Moby-Präsident Vincenzo Onorato wiederum sei an einer Übernahme der gesamten Gesellschaft interessiert, meldet das Tourisikmagazin Guidaviaggi. Beide Interessenten fordern hohe staatliche Garantien und Schuldenerlasse sowie Solidarität der Sozialpartner. Zwei weitere Konkurrenten, die Snav und Grimaldi Lines, haben bereits verlauten lassen, nicht an der Tirrenia interessiert zu sein.


Fähren in Olbia: Bald könnte es einen Konkurrenten weniger geben

Die Tirrenia betreibt ganzjährig staatlich subventionierte Verbindungen von Genua nach Olbia und Porto Torres sowie von Civitavecchia nach Olbia, Arbatax und Cagliari. Außerdem gehören zu der Aktiengesellschaft mit Sitz in Neapel die regionalen Fährgesellschaften Toremar (Toskana), Caremar (Kampanien), Siremar (Sizilien) und die sardische Saremar, die die Fähren von Sardinien nach Carloforte, La Maddalena und nach Korsika betreibt. Diese Regionalgesellschaften sollen an die Regionen gehen. Sardinien hat bereits Interesse geäußert, Personal und Schiffe an den Standorten Portovesme, Palau und Santa Teresa Gallura zu übernehmen. Die bis zu vierzig Jahre alten Schiffe könnten künftig unter der Flagge der sardischen Transportgesellschaft Arst fahren. Dem Transportkoloss aus Cagliari wurden erst zu Beginn des Jahres 2009 alle regionalen Verkehrsgesellschaften der Insel einverleibt.

Die Tirrenia, die seit 1936 Verbindungen vom Festland nach Sizilien, Sardinien und nach Albanien anbietet, gilt als marode und hochverschuldet. Den knapp 360 Millionen Euro Nettovermögen der Firmengruppe stünden mehr als 752 Millionen Euro Schulden gegenüber, meldet die Presseagentur Reuters Italia. Die Tirrenia verfügt über 72 Schiffe (davon 27 im Regionalverkehr) und hat etwa 1.500 festangestellte Mitarbeiter. In den letzten Jahren haben die Napoletaner vor allem auf den Sardinien-Strecken starke private Konkurrenz von Moby Lines, Sardinia Ferries, GNV, Snav und Grimaldi Lines bekommen. Lediglich die wenig attraktiven Verbindungen nach Arbatax und Cagliari und von Sardinien nach Sizilien stehen noch unter dem Monopol der Tirrenia.


>> Übersicht über alle Fähren und Strecken nach Sardinien
>> Übersicht alle Fährverbindungen nach Sardinien (nach Fährgesellschaften)
>> Alle Fährhäfen im Überblick

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Donnerstag, 4. Juni 2009

Porto Torres: Unzureichende Beschilderungen und neue Hafenmolen sorgen für Verwirrung

Wer derzeit mit der Fähre am nordwestsardischen Porto Torres an- oder abreist, sollte sich auf Verwirrung einstellen: Vor knapp einem Monat wurde eine neue Hafenmole eingeweiht, doch Infrastruktur und Hafenbüros stehen an der alten Stelle.
In Porto Torres legen zahlreiche Genua-Fähren an: ganzjährig die täglichen Genua-Fähren von Tirrenia, mehrmals wöchentlich die Grandi Navi Veloci, und zur Saison außerdem die Moby. Hinzu kommen noch die Sncm-Fähren nach Frankreich und die Grimaldi mit Ziel Barcelona und Civitavecchia. Fast jede Fähre legt an einer anderen Mole an – und je nach Wind und Wetter kann der Kapitän und das Hafenamt den Anlegesteg kurzfristig ändern.


Die neue Hafenmole in Porto Torres


Zur Zeit sehen die Fährpläne folgende Anlegestege vor:

- GNV Grandi Navi Veloci, Tirrenia und Moby, jeweils aus Genua: Molo Nuovo
- Grimaldi Lines aus Barcelona und Civitavecchia: Industriehafen (Porto Industriale)
- Sncm aus Marseille, Toulon, Ajaccio und Propriano: Handelshafen (Porto Commerciale)


Fähren und Fährhäfen auf und nach Sardinien auf einer größeren Karte anzeigen

Die Ticketbüros von Tirrenia, GNV und Moby befinden sich allerdings noch an der alten Anlegestelle im Industriehafen. Da die verschiedenen Molen zur Zeit noch nicht ausgeschildert sind, sollte man deshalb lieber eine Viertelstunde eher als sonst am Hafen auftauchen und von Weitem nach dem Schiff der Gesellschaft Ausschau halten, mit der man abfährt.

>> Alle Informationen zum Fährhafen Porto Torres

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Donnerstag, 28. Mai 2009

GNV erklärt Bereitschaft zur Übernahme der Tirrenia-Strecken

Ariodante Valeri, Generaldirektor von Grandi Navi Veloci (GNV) hat gestern in einer Pressekonferenz in Sassari seine Bereitschaft zugesichert in Zukunft die Fährverbindungen des Reeders Tirrenia zu übernehmen. Für die Übernahme und Regelung der Verbindungen von und nach Sardinien soll ein halb staatliches und halb privates Unternehmen gegründet werden an dem GNV sich beteiligen würde. „Ein gemischtes Unternehmen soll ebenso Beauftragter für alle Dienstleistungen im neuen Passagierhafen von Porto Torres sein“, sagt Giacomo Rum von der Stadtverwaltung im Nordwesten von Sardinien. Auch hier würde GNV sich beteiligen.

Der Entschluss der Region Sardinien öffentliche und private Partner zusammenzuführen, entstand vor dem Hintergrund des Aus für Tirrenia. Jahrzehntelang hatte der staatliche Reeder das Monopol für den gesamten Fährverkehr von und nach Cagliari sowie Arbatax, für 56% der Verbindungen nach Porto Torres und für 33% der Verbindungen nach Olbia. Am 31. Dezember 2008 hatte der italienische Verkehrsminister Altero Matteoli das staatliche Monopol der Tirrenia dann nicht mehr erneuert und die Verantwortung für die Regelung des Fährverkehrs von und nach Sardinien an die Region zurück überwiesen. Da das Ende der Partnerschaft mit der Tirrenia und deren umfangreiche Privatisierung allerdings nicht kurzfristig gelöst werden kann und auf Sardinien noch nach Ersatz für die Verbindungen des staatlichen Reeders gesucht wird, ist das Abkommen mit der Tirrenia vorerst bis zum 31. Dezember 2009 verlängert worden.

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