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Wie heißt das auf Italienisch?
Traghetto - Fähre
Porto - Hafen
Partenza - Abfahrt
Arrivo - Ankunft
Poltrona - Liegesessel
Cabina -Kabine
Ponte - Oberdeck

Industrielle Verladung: Im Hafen von Porto Vesme, benannt nach seinem Konstrukteur Conte Carlo Baudi di Vesme, werden sardische Bodenschätze in die ganze Welt verschifft.


Wichtige Adressen:
Saremar
Sardegna Regionale Marittima S.p.A.
Ticketschalter in Portovesme:
Tel.: +39/0781509065
Ticketschalter in San Pietro:
Tel.: +39/0781854005
Im Internet: www.saremar.it

In der Stazione Marittima von San Pietro gibts Brötchen und Snacks- aber keine Tickets. Der Saremar-Schalter befindet sich an der Hafenpromenade







Alle Strecken ab Italien, Korsika und Frankreich sowie auf die sardischen Inseln auf einen Blick

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Anfahrt, Tickets, Einschiffung: Infos zu allen Häfen auf einen Blick im
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Die wichtigsten Verbindungen auf einen Blick

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Der Fährhafen von Porto Vesme/Portoscuso:
Ab nach San Pietro!

Nur etwa achtzig Kilometer von Cagliari entfernt liegt der größte Hafen des Sulcis: Der Fähr- und Industriehafen von Porto Vesme. Hier legen die Schiffe in Richtung der Insel Isola di San Pietro ab. Porto Vesme, so der Name des Industrie- und Hafengebiets von Portoscuso, ist einer der bedeutendsten Industriestandorte des sardischen Südwestens. Direkt am Hafen liegen Fabriken für Metallveredelung (Gold, Silber, Zink und Blei) und ein Elektrizitätswerk, das Strom für die ganze Insel produziert, der zu Stoßzeiten bis nach Korsika und in die Toskana geliefert wird. Nur zwei Kilometer vom Hafen entfernt liegt das kleine Hafenstädtchen Portoscuso, einst auch Mittelpunkt des sardischen Thunfischfangs und heute kleines touristisches Zentrum mit schönen Stränden und einer langen Promenade um den kleinen Touristikhafen.

Der Industrie- und Fährhafen von Portovesme: Die Metallfabriken und Kraftwerke bilden ein unschönes Bild an der Sulcis-Küste

Anfahrt
Die Anfahrt ist denkbar einfach: Von Iglesias aus der Beschilderung Richtung Porto/Porto Vesme/Traghetti per Carloforte folgen. Am Industriegebiet vorbei geht es direkt zum Hafen und zur Mole. Hier gibt es ausreichend Parkplätze.

Stazione Marittima
Im Hafenamt gibt es eine kleine Snackbar; gleich daneben den Ticketschalter von Saremar, der Gesellschaft, die Porto Vesme mit der Insel San Pietro verbindet. Im Sommer sollten Sie rechtzeitig vor Abfahrt ihr Ticket reservieren oder bereits im Vorfeld in einem Reisebüro auf Sardinien kaufen.

Saremar
Die Schiffe der Saremar ("Sardegna Regionale Marittima S.p.A.") sind nicht die neuesten aber zuverlässig. Die Überfahrt kostet für eine vierköpfige Familie mit Mittelklassewagen je nach Saison zwischen 15,00 und 20,00 EUR. Spezialtarife am Wochenende (nicht Juli und August).

Ankunft in Carloforte
Nach etwa dreißig bis vierzig Minuten Überfahrt legt die Saremar in San Pietro an. Denken Sie daran, rechtzeitig ihr Rückfahrticket zu sichern! Dreißig Minuten vor Rückfahrt beginnt die Verladung von Autos, Bussen und Motorrädern.


Portoscuso lohnt einen Zwischenstopp wenn man noch auf eine Fähre warten muss oder nach der Rückfahrt noch den Sonnenuntergang auf der Hafenpromenade genießen will. Der Name Portoscuso leitet sich von "Porto Scusi", zu deutsch „versteckter Hafen“ ab. Bekannt ist die 6.000 Einwohner zählende Gemeinde für Korallenfischerei und Thunfischfang. Sie entstand Mitte des 15. Jahrhunderts als ein Fischerdorf: Phillip II. ließ hier 1594 eine Großfanganlage für Thunfisch errichten. Der Thunfischfang ("tonnara") wurde in Portovesme 1984 eingestellt. Heute kann man nur noch die Ruinen der ehemaligen Fanganlage besichtigen. Portoscuso hat diese Tradition im Kleinen wieder aufleben lassen: Eine Fischereigesellschaft fischt heute wieder kleine Mengen des beliebten Speisefisches aus der Meerenge zwischen Sardinien und San Pietro. Einmal im Jahr bereiten die Dorfbewohner zur "Sagra del Tonno" typische Thunfischgerichte für Einheimische und Touristen zu. Entlang des Hafenpromenade Colombo, gibt es Restaurants, Bars und Hotels. Zur Saison wird die Promenade abends abgesperrt, dann bleibt sie Fußgängern vorbehalten.

Letztes Update: 19. Mai 2008

 
 
Text: Martina Molin-Pradel, Fotos: Timo Gerd Lutz
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