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Gut
24 Stunden nach seiner Havarie im stürmischen Mittelmeer ist
das Kreuzfahrtschiff "Voyager" am Dienstagmorgen gegen
9.50 Uhr sicher im Hafen von Cagliari eingelaufen. Das in Deutschland
gebaute Schiff wurde vor der sardischen Hauptstadt von zwei Schleppern
auf die Leine genommen und zur Pier im alten Handelshafen (Molo
Sabaudo) geschleppt.
An Bord befanden sich mehr als 700 Menschen - Franzosen, Spanier
und
Italiener - von denen fünf Knochenbrüche erlitten und
20 leicht verletzt wurden. Die erschöpften Passagiere teilten
den sardischen Medien mit, dass Wellen größer als das
Schiff selbst auf den Kreuzer eingebrochen seien. Die Behörden
sprachen aber davon, das Schiff sei in einen schweren Sturm mit
orkanartigen Böen und bis zu 14 Meter tiefen Wellentälern
geraten.
Ein
Brecher hatte dabei eine Scheibe der Kommandobrücke zertrümmert.
Das eindringende Wasser beschädigte den Antrieb und das Kommunikationssystem.
Zwischenzeitlich hatte nur noch einer der vier Motoren des erst
im Jahr 2000 in Hamburg gebauten Schiffes funktioniert.
Inzwischen sind die zumeist aus Spanien stammenden Passagiere zum
Großteil mit Chartermaschinen vom Flughafen Cagliari-Elmas
in ihre Heimat ausgeflogen worden.
Der blau-gelb-weiße Luxusliner befand sich auf einer Kreuzfahrt,
die von Tunesien nach Barcelona führen sollte.
15.02.05
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