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Schwere
Unwetter auf der Insel: In den Abendstunden von Montag auf Dienstag
gingen in der Provinz Nuoro im mittleren Nordosten Sardiniens schwere
Unwetter nieder. Ein 3-jähriges Mädchen und ihre Großmutter
kamen in den Fluten ums Leben, mehrere Einwohner um das Dorf Villagrande
waren stundenlang von der Außenwelt isoliert. Am Dienstagvormittag
hat der Fluß Cedrino einen Landstrich bei Galtellì
unter Wasser gesetzt. Dort mussten insgesamt sechs Personen mit
Hubschraubern aus ihren Häusern gerettet werden, um nicht vom
Fluss mitgerissen zu werden. Die Regenfälle dauerten am Dienstag
noch an. Die Behörden sind vor allem in der Gallura allamiert,
wohin die Unwetter im Laufe des Dienstags und Mittwochs ziehen sollen.
In Villagrande fielen in weniger als vier Stunden etwa 250 Millimeter
Regen. Dabei handelte es sich um einen sogenannten Regen-Cluster,
bei dem auf einer kleinen Fläche in kürzester Zeit große
Mengen Regen fallen. Cluster-Regen sind typisch für die Sommermonate,
kommen im Winter aber selten vor. Die Arbeiten des Zivilschutzes
sind derweil im vollen Gange. In der Ogliastra sind noch immer viele
Straßen unterspült oder durch Schlamm-Massen unpassierbar.
Vor allem ist die Staatsstraße SS 125 zwischen Dorgali und
Baunei ist betroffen.
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