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besonders schwerer Fall des Diebstahls ereignete sich in der letzten
Juliwoche bei Oniferi (südwestlich von Nuoro,
an der S.S. 131 dir) im Gebiet „Sas Concas“.
In der gleichnamigen Nekropolis haben Unbekannte eine 30 x 40 Zentimeter
große Steintafel mit Felszeichnungen entfernt. Die Totenstadt
von „Sas Concas“ zählt fünfzehn in Vulkangestein gehauene
Gräber, die ungefähr aus dem Jahr 3000 v. Chr. stammen.
Im größten Grab, dem „Domus de Jana dell’Emiciclo“, hatten
Archäologen verschiedene Petroglyphen katalogisiert. Beim Raub
im Emiciclo-Grab in der letzten Juliwoche wurde eine etwa 4 bis
5 Zentimeter dicke Steinplatte mit Hammer und Meißel aus der
Felswand gehauen. Die sich darauf befindenden Felszeichnungen aus
vornuraghischer Zeit sollen wahrscheinlich den Übergang vom
Leben in den Tod darstellen. Um Vorfälle solcher Art in Zukunft
zu vermeiden, wird über die Schließung der Grabstätte
nachgedacht.
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