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SARDINIEN


Eine neue Zeitung ist auf dem Markt: Die „Giornale di Sardegna" wird inselweit eingeführt.


Seit dem 1. Oktober 2004 gibt es eine neue Zeitung an allen Kiosken der Insel: Die „Giornale di Sardegna“. Das neue Blatt, das in den letzten Wochen kräftig die Werbetrommel gerührt hatte, gehört dem ehemaligen Verleger der „Unione Sarda“ Nicola Grauso.
Die 80-seitige Tageszeitung erscheint im handlichen halben Format, dem sogenannten Tabloid. Die Hälfte der Seiten berichtet über nationale Ereignisse, die andere bietet aktuelle Nachrichten von der Insel.
Die neue Zeitung geht unter der Leitung des Römers Antonio Cipriani, dem ehemaligen Direktor der „Ora di Palermo“ und Chefredakteur der „Unità” an den Start. Zum jungen Redaktionsteam gehören neben ehemaligen Unione-Sarda und La-Nuova-Sardegna Mitarbeitern, wie beispielsweise Alessandro Ledda oder Nanni Boi, auch zwei Journalisten aus Rom: Giuliano Cesaratto und Daniela Amenta, ehemalige „Unità-Angehörige“.
Angepeilt ist eine anfängliche Auflage von 80.000 inselweit, von denen 20.000 Exemplare für einen noch nicht definierten Zeitraum kostenlos in den Bars verteilt werden.


Text: Andrea Behrmann

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